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Elf Pflanzen, die sich mit Tomaten im Beet nicht gut vertragen

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Manche Pflanzen vertreiben Schädlinge in der Nähe von Tomaten. Andere rauben ihnen Nährstoffe oder stecken sie leicht mit Krankheiten an und gefährden so die Ernte.

Wenn Pflanzen die gleichen Ansprüche an den Standort und den Boden haben, lassen sie sich beispielsweise im Staudenbeet ideal vergesellschaften. Wer von Tomaten eine gute Ernte erwartet, sollte bei der Wahl der Begleitpflanzen aber etwas genauer hinschauen. Denn gerade, wenn diese die gleichen Bedürfnisse haben, können Sie mit den Tomaten konkurrieren und deren Wachstum bremsen.

Schlechte Beetnachbarn nehmen Tomaten Nährstoffe oder Platz weg

Kombiniert man Tomaten mit den falschen Begleitpflanzen, kann dies zu Kummerwuchs und Ernteeinbußen führen.

Tomaten sind Starkzehrer und benötigen viele Nährstoffe. Auf Gemüsesorten wie Kartoffeln und Erbsen trifft dies ebenfalls zu und so können Tomaten in ihrer Nähe zu kurz kommen, wenn man sie nicht mit genug Dünger versorgt. Andere scheiden über die Wurzeln wachstumshemmende Stoffe aus, die auf die Tomatenpflanze wirken. Kartoffeln beispielsweise können Krankheiten wie die Kraut- und Braunfäule bekommen und die Tomaten anstecken, sie sollten daher auch nicht mit Abstand im gleichen Beet mit den Tomaten gepflanzt werden.

Diese Pflanzen sollten Tomaten in einem Kübel oder Beet keine Gesellschaft leisten:

  • Gurken
  • Fenchel
  • Auberginen
  • Physalis
  • Liebstöckel
  • Sonnenblumen
  • Schwarzwurzel
  • Topinambur
  • Kartoffeln
  • Erbsen
  • Rote Bete

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Robust und nährstoffreich: Zehn alte Gemüsesorten lohnen sich für den Anbau im Garten

Erdbeerspinat mit roten Beeren
Sowohl die Beeren als auch die Blätter des Erdbeerspinats sind roh essbar, nach Erdbeeren schmecken sie aber leider nicht. Gegart werden die Blätter wie Spinat verwendet. Die Pflanze lässt sich sogar im Kübel halten. © imagebroker/Imago
Zucchinisorte ‚Zapallito‘ in Beet
Die Zucchinisorte ‚Zapallito‘ stammt ursprünglich aus Argentinien. Ihre Früchte sind nur tennisballgroß, dafür verträgt die Pflanze Trockenheit recht gut. © Zoonar/Imago
Rübstiel, Stielmus, Stängelmus
Stielmus oder Rübstiel sind die Blätter und Stiele der Speiserübe. Sie haben ein säuerlich-scharfes Aroma und lassen sich wie Mangold oder Spinat zubereiten. © Shotshop/Imago
Alte Tomatensorte ‚Goldene Königin‘
Alte Tomatensorten müssen nicht immer rot sein: Die ‚Goldene Königin‘ wurde 1884 gezüchtet, ist säurearm und saftig. Sie lässt sich auch im Topf kultivieren. © agefotostock/Imago
Armenische Gurke (Cucumis melo var. flexuosus)
Die Armenische Gurke (Cucumis melo var. flexuosus) zählt eigentlich zu den Melonen und wird bis zu einem Meter lang. Man isst sie wie eine Schlangengurke. Auf dem Boden wachsen sie eher gekrümmt, hängend angebaut bleiben sie recht gerade. © Pond5 Images/Imago
Rote Ringelbeete Chioggia, aufgeschnitten und ganz auf Blättern
Sie sieht sehr peppig aus, doch die Chioggia-Rübe ist eine historische Sorte, die schon 1841 gezüchtet wurde. Beim Garen verschwinden die Ringe. © Pond5 Images/Imago
Blattrübe, Sorte Golden/Bright Yellow (Beta vulgaris cicla var. flavescens)
Der historische Mangold ‚Bright Yellow‘ ist anspruchslos, widerstandsfähig und lässt sich über viele Monate beernten. Nicht ohne Grund ist es eine beliebte Sorte. © imagebroker/Imago
Stangenbohne Blauhilde mit blauen Hülsen
Die robuste Stangenbohne ‚Blauhilde‘ bringt einen hohen Ertrag. Sie gilt als virusresistent und widerstandsfähig gegen Bohnenkrankheiten. © Zoonar/Imago
Knollenziest (Stachys tuberifera)
Knollenziest (Stachys tuberifera) erinnert ein wenig an überdimensioniertes Popcorn. Das Knollengemüse ist im Herbst reif und schmeckt leicht nussig.  © imagebroker/Imago
Marina di Chioggia Kürbis
Die alte Kürbissorte ‚Marina di Chioggia‘ sieht etwas gewöhnungsbedürftig aus, hat aber ein sehr delikates festes Fruchtfleisch. Ein Kürbis wird bis zu acht Kilogramm schwer. © imagebroker/Imago

Eine harmonische Mischkultur mit Tomaten ist möglich

Nur weil es sich um schlechte Beetnachbarn handelt, ist der gemeinsame Anbau aber nicht immer tabu. Handelt es sich um Starkzehrer, kann man durch genug Dünger ausgleichend gegenwirken. Außerdem sollte man ausreichend Abstand zwischen den Pflanzen lassen und in die Lücken am besten Begleitpflanzen setzen, die für die Tomaten sogar förderlich sind: Ringelblumen, Studentenblumen, Basilikum sowie Lauch- und Zwiebelgewächse (Allium) halten zum Beispiel Schädlinge wie die Weiße Fliege oder Blattläuse fern.

Rubriklistenbild: © Shotshop/Imago

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