„Hartz und herzlich“

„Spaß macht mir das nicht“: Bürgergeld-Empfänger ist von Jobcenter-Maßnahme nicht begeistert

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Das Bürgergeld und andere Sozialleistungen werden ständig diskutiert. Auch in der RTL Zwei-Sendung „Hartz und Herzlich“ sind sie Dauerthema.

München – Nur ein Teil der Bürgergeld-Empfänger in Deutschland ist arbeitsunfähig. Einige davon können vermutlich arbeiten gehen, wollen aber nicht. Der 54-jährige Dieter in der Sendung „Hartz und herzlich“ geht einer Arbeit vom Jobcenter nach, ist damit aber nicht ganz glücklich.

„Es ist nicht so das Wahre“ – Jobcenter-Maßnahme nichts für Sozialhilfe-Empfänger

Die RTL-Zwei-Sendung „Hartz und herzlich“ befindet sich aktuell bereits in der achten Staffel. Seit einigen Jahren sind auch der 54-jährige Dieter und seine Frau Carmen dabei, die in den sozialen Medien ebenfalls viele Fans haben. Während das Ehepaar und ihre Kinder immer wieder unter Geldsorgen leiden, leidet die 53-jährige Carmen auch an Diabetes Typ 2. Arbeiten geht Carmen nicht, sie kümmert sich um die schulpflichtigen Kinder. Um sich ein bisschen Geld dazuzuverdienen, geht der 54-jährige Dieter deshalb einer Jobcenter-Maßnahme nach.

„Hartz und herzlich“: Dieter absolviert aktuell eine Jobcenter-Maßnahme.

Bei seiner Arbeit erledigt Dieter Hausmeistertätigkeiten in öffentlichen Gebäuden und ist zusätzlich bei der Straßenreinigung aktiv. Für seine Arbeit erhält der 54-Jährige 2,80 Euro die Stunde, glücklich ist er damit noch nicht. „Ich muss ehrlich sagen: Es ist nicht so das Wahre, was ich mache. Das ist nicht ganz das, was ich mir vorgestellt habe“, sagt Dieter. Er hoffe, dass er sich in den kommenden Wochen noch einmal umorientieren könne, aber seine Jobcenter-Ansprechpartnerin sei aktuell krank.

„Hartz und herzlich“-Teilnehmer wünscht sich einen LKW-Führerschein

Wie der 54-jährige Dieter in der neusten Folge von „Hartz und herzlich“ berichtet, würde er am liebsten einen LKW-Führerschein machen. Bislang blieb dieser Traum allerdings unerfüllt, weil er sich diesen schlichtweg nicht leisten kann. Lange weitermachen möchte Dieter seine aktuelle Arbeit aber nicht: „Ich mache das nur so lange, bis ich eine andere Möglichkeit bekomme. Spaß macht mir das nicht.“ Seit drei Jahren ist Dieter mittlerweile arbeitssuchend.

Alles ist trotz des frühen Aufstehens nicht schlecht an seiner Jobcenter-Maßnahme, sagt Dieter: „Da verdiene ich ein bisschen Geld, sehe meine Kollegen und kann mich ein wenig mit denen unterhalten.“ Ob der 54-Jährige eine neue Arbeit bekommen kann, werden die nächsten Folgen zeigen. Bis dahin geht der 54-Jährige seiner aktuellen Tätigkeit nach. Ein anderer Teilnehmer der RTL-Zwei-Sendung beklagte sich darüber, dass er bei seinem neuen Job weniger verdient als beim Jobcenter. (rd)

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