Haustier zu Hause einschläfern lassen: Hier fühlt es sich am wohlsten
VonJasmin Farah
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Wenn das Ende naht, finden sich viele Haustiere beim Tierarzt in der Praxis zum Einschläfern ein. Doch es gibt gute Gründe, dafür das zu Hause zu wählen.
Zu Hause ist es am schönsten: So empfinden allerdings nicht nur Menschen, sondern auch (Haus-)Tiere, wenn sie sich bei ihrem Besitzer wohlfühlen. Ist es kuschlig-warm dort, gibt es Rückzugsorte, wo sie ungestört sein können oder sogar kleine Verstecke, sind auch Fellnasen begeistert, wenn sie von Streifzügen oder dem Gassi gehen nach Hause kommen. Doch irgendwann ist jede schöne gemeinsame Zeit zu Ende.
Haustier zu Hause einschläfern lassen: Hier fühlt es sich am wohlsten
Wenn das Tier schwerkrank oder schon sehr alt ist, machen sich viele Besitzer Gedanken, wie sie es ihrem Liebling am Ende seines Lebens so angenehm wie möglich machen können. In vielen Fällen wird das Einschläfern Thema, besonders dann, wenn der Vierbeiner sehr leiden muss. Um ihm die unerträglichen Schmerzen zu ersparen, entschließen sich Besitzer dazu, ihn friedlich einschlafen zu lassen. Diese letzte Aufgabe übernimmt in der Regel ein Tierarzt in seiner Praxis.
Doch viele finden diesen Gedanken sehr unpersönlich und wünschen sich, dass letzterer zu ihnen nach Hause kommt. Das kostet zwar deutlich mehr als in der Praxis (zwischen 100 und 200 Euro), da für den Tierarzt Fahrtkosten anfallen, hat aber viele Vorteile. Schließlich ist das Zuhause der Ort, mit dem Besitzer und Haustier schöne Erinnerungen verbinden. Hier kann es sich besser entspannen und fühlt sich nicht so gestresst wie in einem sterilen, fremden Raum.
Haustier zu Hause einschläfern lassen: Das kostet um einiges mehr
Doch noch viel wichtiger ist es, wie ein Tierarzt berichtet, dass auch das Herrchen oder das Frauchen im Moment des Einschläferns dabei sind. Geht man weg, weil man den Anblick der sterbenden Fellnase nicht ertragen kann, stresst es das Tier unnötigerweise. Schließlich braucht es oftmals die Nähe einer geliebten Bezugsperson in dieser schweren Stunde. Aber nicht jeder Hund, Katze und Co. ist so zutraulich und brav, manche werden dann auch aggressiv. Besonders dann, wenn der Tierarzt in „ihr Revier“ eindringt. Das kann wiederum zu Stress bei den Vierbeinern führen, manche reagieren auch mit Drohgebärden.
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Was zudem schwierig ist, ist herauszufinden, wann der richtige Zeitpunkt ist, um den Tierarzt für das Einschläfern zu rufen. Ist der Hund etwa an Organen wie Gehirn, Herz oder Lunge erkrankt, können diese in kürzester Zeit kollabieren oder ihre Funktion plötzlich einstellen. Kommt es zu diesem Notfall, ist es besser, nicht länger zu warten, sondern das Tier in eine Notfallklinik zu fahren. Grundsätzlich ist es daher wichtig, abzuwägen, ob das Einschläfern zu Hause auch im konkreten Falle die richtige Entscheidung ist oder sich diese im Laufe sogar noch verändern kann.