Duftende Kletterpflanze

Sternjasmin als Heckenpflanze? Vier Punkte sollten Sie beachten

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Sternjasmin duftet nicht nur wunderbar, sondern bietet mit seiner dichten Wuchsform und der Maximalhöhe auch die besten Voraussetzungen für das Dasein als Heckenpflanze.

Sternjasmin kennen viele als duftende Kübelpflanze, die an sonnigen Orten den Balkon oder die Terrasse verschönert. Doch dass das Gewächs mit einer entsprechenden Kletterhilfe auch als Sichtschutz und sogar Heckenpflanze eingesetzt werden kann, ist für viele neu. Das sollten Sie dabei beachten.

Duftende Blüten, dicht wachsende Blätter

Sternjasmin kann mithilfe von Rankhilfen als Kletterpflanze wachsen.

Als Heckenpflanze kommen immergrüne, ausdauernde, dicht wachsende Pflanzen infrage, die langsam wachsen und die Rückschnitte gut vertragen. Klassischerweise werden hierzulande oft Liguster, Kirschlorbeer oder Buchsbaum verwendet. Doch auch der hübsche Sternjasmin (Trachelospermum jasminoides) kann mit der richtigen Rankhilfe als Sichtschutz dienen.

  • Sternjasmin blüht von Juni bis September. Die filigranen, weißen Blüten ähneln dabei denen des Oleanders.
  • Wenn Sie sie als Hecke einsetzen möchten, sollten Sie mehrere Pflanzen verwenden, um einen optimalen Sichtschutz zu garantieren. Pro Meter können Sie mit zwei bis drei Pflanzen rechnen, wie Lubera berichtet.
  • Die Pflanze ist bedingt winterhart, was heißt, dass Sie in strengen Wintern zu einer Abdeckung wie einem Vlies greifen sollten. Tagsüber ist es wichtig, dass sie aber dennoch Sonne abbekommt
  • Auch an Hauswänden und Zäunen wächst Sternjasmin ebenfalls optimal. An ersterem Standort sollten Sie jedoch eine Rankhilfe einsetzen. Sternjasmin kann bis zu vier Meter hoch wachsen.

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Wählen Sie auf Ihrem Grundstück zudem einen sonnigen Standort ohne viel Mittagssonne. Als Substrat eignet sich Kübelpflanzenerde, so Mein schöner Garten. Gepflanzt wird Sternjasmin im Frühling oder frühen Herbst.

Zehn heimische Wildstauden, die eine Bereicherung für jeden Garten sind

Katzenpfötchen (Antennaria dioica)
Das Katzenpfötchen (Antennaria dioica) blüht ab Mai weiß und purpurfarben. Der ideale Platz ist ein sonniger Steingarten. © Pond5 Images/Imago
Motten-Königskerze (Verbascum blattaria), Schabenkraut
Die Motten-Königskerze (Verbascum blattaria), auch Schabenkraut genannt, bevorzugt einen nährstoffreichen, sandig-lehmigen Boden in voller Sonne. Sie ist eine alte Nutzpflanze gegen Schadinsekten und heute gefährdet. © blickwinkel/Imago
Frühlingsplatterbse (Lathyrus vernus)
Im Schatten und im lichten Gebüsch fühlt sich die Frühlingsplatterbse (Lathyrus vernus) wohl, die zu den wilden Frühjahrsblühern zählt. © Karina Hessland/Imago
Rotblättrige Wolfsmilch (Euphorbia amygdaloides Purpurea)
Diese Blattschmuckstaude ist zu jeder Jahreszeit attraktiv: Die Rotblättrige Wolfsmilch (Euphorbia amygdaloides Purpurea) wünscht sich einen lehmig-sandigen, gut durchlässigen Boden. © Pond5 Images/Imago
Lein (Linum perenne)
Der Blaue Stauden-Lein (Linum perenne) verschönert den Sommer mit zahlreichen himmelblauen Blüten und vermehrt sich über Selbstaussaat. Für sonnige, trockene Standorte. © Manfred Ruckszio/Imago
Biene bestäubt Große Sterndolde (Astrantia major)
Die schmucken Blüten der Großen Sterndolde (Astrantia major) wirken auf Bienen, Schwebfliegen und Käfer sehr anziehend. Ein Must-have für jeden wilden Garten. © Chromorange/Imago
Wiesenraute (Thalictrum flavum)
Schnecken verschmähen die Wiesenraute (Thalictrum flavum), Bienen lieben die anderthalb Meter hohe Staude. Perfekt für den Halbschatten und einen humusreichen Boden. © Pond5 Images/Imago
Knäuelglockenblume (Campanula glomerata)
Die Knäuelglockenblume (Campanula glomerata) bevorzugt nährstoff- und humusreiche Böden und lockt zahlreiche Schmetterlinge sowie Bienen an. © Pond5 Images/Imago
Honigbiene an einer Traubigen Graslilie (Anthericum liliago)
Eine edle Erscheinung im trockenen Sonnenbeet: Die zauberhaften Blüten der Traubigen Graslilie (Anthericum liliago) öffnen sich im Mai. © MiS/Imago
Rote Spornblume (Centranthus ruber)
Die Rote Spornblume (Centranthus ruber) liebt Wärme, Sonne und trockene Böden. Sie blüht ab Juni rosarot. © Zoonar/Imago

Auch als Bodendecker macht Sternjasmin eine gute Figur. Allerdings ist das Gewächs dabei weniger robust als Mauerpfeffer, Pfennigkraut und Polsterthymian.

Rubriklistenbild: © Pond5 Images/Imago

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