Natürlicher Paravent

Pflanzen Sie hohe Stauden für einen blühenden Sichtschutz

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Ob Gelb, Pink oder zarte Pastellfarben – wenn hoch wachsende Stauden erst einmal blühen, bilden sie den schönsten Sichtschutz, den man sich vorstellen kann.

Ein üppiger und blühender Sichtschutz im Garten bietet nicht nur Privatsphäre, sondern verschönert auch Ihre grüne Oase. Hohe Stauden sind die perfekte Wahl, um beides zu erreichen. In diesem Artikel erfahren Sie, welche der meist winterharten Stauden im Herbst gepflanzt werden können und im nächsten Jahr eine imposante Blütenpracht und Sichtschutz bieten.

Langjähriger natürlicher Sichtschutz dank Stauden

Es gibt zahlreiche Sorten von Prachtspieren (Astilben) – sie blühen sogar im Schatten.

Hohe Stauden sind eine großartige Wahl für Ihren Garten, da sie nicht nur schön blühen, sondern auch in der Höhe wachsen, um unerwünschte Blicke abzuhalten. Sie benötigen wenig Pflege und bieten gleichzeitig Lebensraum für nützliche Insekten und Vögel. Sie können die Stauden auch im Frühling pflanzen, aber die Herbstpflanzung bietet den Vorteil, dass die Pflanzen im nächsten Jahr bereits gut angewachsen sind und schneller in die Höhe wachsen können.

Mit dem richtigen Standort bietet sich die ganze Farbpalette

Folgende Blüh-Stauden werden bei guter Pflege in der Regel höher als einen Meter:

  • Riesen-Sonnenblumen (Helianthus giganteus): Diese sonnigen Riesen erreichen Höhen von bis zu 3 Metern und sind so der Sichtschutz schlechthin. Sie sind im Herbst leicht zu pflanzen und im Sommer verwandeln sie sich von August bis Oktober in einen wahren Blickfang mit ihren leuchtend gelben Blüten.
  • Pracht- oder Präriekerzen (Gaura lindheimeri): Diese winterharten Stauden sind besonders filigran. Sie erreichen eine Höhe von bis zu 1,5 Metern und produzieren von Juni bis Oktober zarte Blüten in Rosa und Weiß.
  • Blauer Eisenhut (Aconitum napellus): Mit seinen tiefblauen Blüten im Sommer ist der Eisenhut eine imposante Sichtschutzoption. Er kann bis zu 1,60 Meter hoch werden.
  • Argentinisches Eisenkraut (Verbena bonariensis): Mit seinen zarten, lila Blütenständen auf dünnen Stielen kann das Eisenkraut eine beeindruckende Höhe von über 1,5 Metern erreichen. Wenn man die etwas unscheinbar blühende Staude gruppiert, wird sie noch eindrucksvoller. Das Eisenkraut zieht Schmetterlinge an und verleiht Ihrem Garten eine luftige Eleganz. Die Pflanzung sollte im Frühjahr, die Aussaat im November erfolgen.
  • Prachtspiere (Astilbe): Prachtspieren sind Stauden, die sich hervorragend als Sichtschutz sogar für schattige Bereiche eignen. Sie bieten eine breite Palette von Farben und werden bis zu 1,2 Meter hoch.
  • Königskerze (Verbascum): Die Königskerze beeindruckt von Juni bis September mit ihren hohen, aufrechten Blütenständen und kann Höhen von bis zu 2 Metern erreichen. Sie eignet sich hervorragend für sonnige Standorte.
  • Pfingstrosen (Paeonia): Pfingstrosen sind für ihre prächtigen Blüten bekannt und können eine Wuchshöhe von etwa 1,8 Metern erreichen. Sie haben nur eine kurze Blütezeit von Mai bis Juni, aber sie sind eine besonders elegante Wahl für sonnige oder halbschattige Standorte.

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Die hier genannten Stauden sind bedingt winterhart bis frosthart. Dennoch ist es ratsam, in strengen Wintern zusätzlichen Schutz wie Mulch oder Reisig hinzuzufügen.

Natürliche Schönheit im eigenen Garten: Ideen für einen blühenden Präriegarten mit Stauden

Riesen-Steppenkerze (Eremurus robustus)
Die Riesen-Steppenkerze zeigt im Hochsommer ihre schönen Blütenkerzen. Eine Augen- und eine Bienenweide. © imagebroker/Imago
Blühender Zierlauch
Die meisten Zierlauch-Arten (Allium) mit ihren riesigen Blütenköpfen lieben einen sehr sonnigen Standort, der auch eher trocken sein sollte. © IMAGO/bodenseebilder.de
Gelbe Taglilien (Hemerocallis) an Zaun
Je mehr Sonne sie bekommen, desto mehr prachtvolle Blüten bilden die Taglilien, die es in unzähligen Sorten gibt. © Design Pics Editorial/Imago
Steppensalbei (Salvia nemorosa)
Als Solitär wirkt der Steppensalbei etwas unscheinbar, aber in der Gruppe gepflanzt ist er ein Hingucker und eine exzellente Bienenstaude. Ideal für steinige Böden. © blickwinkel/Imago
Prachtkerze (Gaura lindheimeri)
Die Prachtkerze blüht an einem sonnigen, nährstoffreichen Standort bis Oktober. © agefotostock/Imago
Kompasspflanze (Silphium laciniatum)
In den Prärien Nordamerikas zeigte die Kompasspflanze den Ureinwohnern die Himmelsrichtung an: Die Blattspitzen stehen in der Regel in Nord-Süd-Richtung. © Shotshop/Imago
Ährige Prachtscharte (Liatris spicata)
Die Ährige Prachtscharte akzeptiert fast alles, nur keine Staunässe. © IMAGO/McPHOTO
Blüte der Nachtkerze
Die Nachtkerze bevorzugt sandig-lehmige Böden. In der Dämmerung entfaltet sie innerhalb von wenigen Minuten ihre Blüten mit intensivem Duft. © Shotshop/Imago
Blausternbusch (Amsonia tabernaemontana)
Der Blausternbusch blüht im Frühsommer himmelblau bis weiß, benötigt aber etwas Zeit, um seine volle Schönheit zu entfalten. © agefotostock/Imago
Teppich-Phlox (Phlox subulata)
In der Masse klasse: Der flachwüchsige Teppich-Phlox ist ein sonnenverwöhnter Bodendecker für steinige Bereiche. © Panthermedia/Imago

Dieser Artikel wurde mithilfe maschineller Unterstützung erstellt und vor der Veröffentlichung von der Redakteurin Ines Alms sorgfältig überprüft.

Rubriklistenbild: © Zoonar/Imago

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