Rekordverdächtige Pflanze

Hibiskus XXL – welche Sorten der Riesenstaude besonders attraktive große Blüten haben

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Winterharte Staude mit Starpotential: Der Riesenhibiskus entwickelt von Jahr zu Jahr größere Blüten. Entscheidend sind hierfür der richtige Standort und die Pflege.

Ab Juli geht es los, dann zeigt der Staudenhibiskus (Hibiscus x moscheutos) alles, was er kann: Riesige Blüten mit bis zu 30 Zentimetern Durchmesser und eine Wuchshöhe von bis zu zwei Metern machen die winterharte Pflanze im Garten unübersehbar. Frostige Temperaturen sind für die Staude überhaupt kein Problem, aber das Malvengewächs benötigt unbedingt einen sonnigen Standort, um derart prächtige Blüten zu bilden. Diese werden mit guter Pflege sogar jedes Jahr größer. Auch innerhalb dieser Pflanzenfamilie gibt es Sorten, die zu besonders schönen Hinguckern werden.

Fünf Empfehlungen für Hibiskus-Sorten von Weiß bis Dunkelrot

Mit bis zu 30 Zentimetern Durchmesser trägt der Staudenhibiskus ‚Royal Gems‘ riesige Blüten.

Letztendlich hat jede Hibiskussorte ihren eigenen Reiz: Die Blütenfarben reichen von Weiß und zarten Rosa-Pastelltönen bis hin zu einem kräftigen Pink oder Rot. Viele Sorten bilden eine interessante Laubfärbung aus, vor allem im Herbst. Die folgenden Zuchtformen tragen sehr markante Blüten:

  • ‚Royal Gems‘: rosa-lilafarben; mit bis zu 30 Zentimetern Blütendurchmesser zählt sie zu den größten ihrer Art.
  • ‚Kopper King‘: weiß-rosafarben, mit roter Mitte; bis zu 30 Zentimeter Durchmesser der Blüten
  • ‚Midnight marvel‘: scharlachrot; bis zu 20 Zentimeter Blütendurchmesser, mit schöner Laubfärbung im Herbst
  • ‚Perfect Storm‘: zweifarbig blassrosa-weiß; bis zu 20 Zentimeter Durchmesser große Blüten, die wie ein Wirbelwind gemustert sind.
  • ‚Cranberry Crush‘: burgunderrot, leicht gerüscht; bis zu 25 Zentimeter Blütendurchmesser, kompakter Wuchs

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Pflegeleichte Blumen, die in jeden klassischen Bauerngarten gehören

Ringelblumen (Calendula officinalis) und Atlasblumen im Garten werden gegossen
Ein Garten ohne gelbe Ringelblumen ist kein Bauerngarten. Dazu passend blüht die Atlasblume bis zum ersten Frost. © blickwinkel/Imago
Sonnenblume mit Schmetterling auf Blüte
Die größten Stars im Garten: Sonnenblumen werden je nach Sorte bis zu drei Meter hoch.  © SuperStock/Imago
Dahlien, Cosmea und Amarant in Bauerngarten
Auch Dahlien in allen Formen und Farben sowie Cosmea sind typisch für einen ländlichen Garten. Die roten Rispen des Amarants wirken schon fast extravagant. © McPHOTO/Imago
Stockrose (Alcea rosea)
Die Stockrose ist ein Klassiker. Nicht umsonst trägt sie den Namen Bauernrose. © IMAGO/F. Hecker
Pfirsichblaettrige Glockenblume (Campanula persicifolia) und Rosen an einem Holzzaun
An Zäunen sind vor allem romantische Rosen eine schöne Einrahmung des Gartens, harmonisch ergänzt von blauen Glockenblumen. © blickwinkel/Imago
Blühender Sonnenhut in einem Bauerngarten
Blühender Gelber (Rudbeckia) und Roter Sonnenhut (Echinacea) sind ausdauernde Sommerblüher und wirken besonders schön, wenn sie in Gruppen gepflanzt werden. © imagebroker/Imago
Rosafarbene und pinke Pfingstrosen
Pfingstrosen haben über Klostergärten ihren Weg in den Dorfgarten gefunden. Das Hauptaugenmerk lag auf unkomplizierten Sorten. © Panthermedia/Imago
Blumenbeet im Sommer mit Bechermalve, Frauenmantel und Schlafmohnkapseln
Malven, Mohn und Frauenmantel sind typisch für einjährige Pflanzen und Stauden.  © blickwinkel/Imago
Frau schneidet Zinnien ab
Die dauerblühenden Zinnien sind im Bauerngarten unverzichtbar und ideale Schnittblumen für einen Strauß. © Pond5 Images/Imago
Lila Astern im Garten
Auch im Herbst soll es im Bauerngarten noch blühen. Hier kommen Astern ins Spiel. © robertkalb photographien/Imago

Der Riesenhibiskus ist pflegeleicht und kann sogar als Kübelpflanze kultiviert werden. Im Sommer benötigt die Pflanze viel Wasser, sie wird auch Sumpfeibisch genannt. Vor allem im Winter ist Staunässe aber zu vermeiden. Der Boden sollte am besten lehmig-humos und auch nährstoffreich sein – für den Starkzehrer ist die Gabe von Langzeitdünger sinnvoll. Im Spätherbst oder Spätwinter wird der Hibiskus zurückgeschnitten. Mit guter Pflege und dem passenden Standort blühen die Stauden dann bis in den Oktober.

Rubriklistenbild: © Gottfried Czepluch/Imago

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