Immergrüner Sichtschutz

Hibiskus-Hecke: Winterhart, mit hübschen Blüten im Sommer

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Eine Hecke aus Hibiskus hat den Vorteil, dass sie nicht nur winterhart und besonders blickdicht ist, sondern im Sommer auch noch hübsch blüht.

Als Sichtschutz, Abgrenzung des Grundstückes oder einfach als hübsches Gewächs: Hecken sind beliebt und fast in jedem Garten anzutreffen. Doch es muss nicht immer eine Hecke aus Liguster, Buchsbaum oder Lorbeerkirsche sein. Die Hibiskus-Hecke bringt nämlich ebenfalls viele Vorteile mit sich.

Hibiskus-Hecke: Winterhart, mit hübschen Blüten im Sommer

Blickdicht, winterhart und auch noch hübsch: Hibiskus-Hecken sind äußerst vielseitig.

Im Gegensatz zu Koniferen, die trotz ihres immergrünen Wuchses nicht unbedingt mediterranes Flair verströmen, sieht es bei einer Hibiskus-Hecke anders aus. Einige Sorten sind winterhart und alle Sorten wachsen besonders dicht. Folgendes sollten Sie bei dieser Art von Hecke beachten:

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  • Da nicht alle Hibiskus-Sorten winterhart sind, schlägt sich dies auch auf die Eignung als Hecke aus. Besonders geeignet sind der hoch wachsende und winterharte Garten-Eibisch (Hibiscus syriacus) sowie der Mandel-Eibisch (Hibiscus mutabilis), wie Plantura berichtet.
  • Innerhalb der Garten-Eibische eignen sich die Sorten „Bluebird“ und „Russian Violet“ besonders; innerhalb der Mandel-Eibische „Shanghai Pink“ und „Double“.
  • Das Malvengewächs mag einen sonnigen bis halbschattigen und windgeschützten Standort. Ideal für Hibiskus-Hecken ist ein durchlässiger und nährstoffreicher Boden. Ist der Boden nährstoffarm, kann laut Plantura mit humushaltiger Pflanzerde oder Kompost angereichert werden.
  • Der optimale Pflanzzeitpunkt der Hibiskus-Hecke ist im späten Frühjahr, sobald kein Frost mehr droht. Als Richtwert dienen die Eisheiligen Mitte Mai.
  • Die Hibiskus-Hecke wächst schnell, weshalb sie im Frühjahr vor dem ersten Austrieb von einem Rückschnitt profitiert und dann noch kräftiger austreibt.

Nicht nur für Prepper: Zehn Obst- und Gemüsesorten sollten Sie anbauen

Eine Frau erntet die ersten reifen Radieschen
Radieschen haben den Vorteil, dass sie wenige Wochen nach der Saat schon erntereif sind.  © Countrypixel/Imago
Mann rodet Kartoffeln in seinem Garten
Natürlich Kartoffeln: Je nach Sorte liefern sie von Frühjahr bis in den Herbst Nährstoffe. Leicht anzubauen. © Martin Wagner/Imago
Ein Mann hält ein frisch geerntetes Bund Möhren in der Hand
Haupternte der Möhre ist von Juni bis in den November, außerdem lässt sie sich lange lagern. Was will man mehr? © fStop Images/Imago
Topinamburknollen liegen in und um ein Säckchen mit einem Messer
Der mehrjährige Topinambur wuchert wie Unkraut, sättigt gut und hat im Winter von Oktober bis März Saison. © Westend61/Imago
Ein großer grüner Moschuskürbis im Garten
Der Moschuskürbis ist bis zu einem Jahr lagerbar. Je nach Sorte haben Kürbisse von August bis zum Frost Saison.  © imago stock&people
Ein Mann hängt Zwiebelbündel in einem Schuppen auf
Sähzwiebeln gelten als länger lagerbar als Steckzwiebeln. Von Juni bis September ist die Haupternte. © Cavan Images/Imago
Nahaufnahme eines Weißkohl-Kopfes
Ein Tausendsassa unter den Gemüsesorten: Weißkohl lässt sich lange lagern und konservieren.  © CHROMORANGE/Imago
Ein einzelner Apfel hängt an Zweig
Wer beim Anbau auf lagerfähige Apfelsorten wie Topaz oder Ontario achtet, ist über viele Monate hinweg mit Vitaminen versorgt.  © ZUMA Wire/Imago
Ein Säulenobst-Birnbaum an einer Hauswand
Birnen können auch mit wenig Platz von Juli bis in den Winter einen hohen Ertrag bringen. Wintersorten lassen sich gut lagern. © Nature Picture Library/Imago
Eine Frau pflückt Himbeeren
Beeren wie Himbeeren, Erd- oder Brombeeren haben zwar nicht so lange Saison, sind aber perfekt zum Einmachen. © Cavan Images/Imago

Hibiskus-Hecken sollten regelmäßig gegossen werden. Besonders während der Blütezeit im Sommer ist häufiges Gießen ein Muss. Auch bei jungen Pflanzen sollte die Erde immer feucht gehalten werden. Bei jungen und alten Hibiskus-Pflanzen droht sonst Blattverlust.

Rubriklistenbild: © Arts/Imago

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