Keine gute Idee

Stuhlgang hinauszögern: Chronische Verstopfung kann die Folge sein

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In der Regel ist das nächste stille Örtchen nicht weit. Dieses sollte auch unbedingt aufgesucht werden, wenn man mal muss. Denn andernfalls leidet unser Verdauungstrakt.

Das „große Geschäft“ nimmt in Gesprächen in der Regel wenig Raum ein. Außer im Urlaub: Hier besprechen eng vertraute Reisende meist relativ frühzeitig Themen rund um ihre Toiletten-Routinen. Diese ist wichtig, denn ohne die regelmäßige Erleichterung auf der Toilette würden wir nicht überleben. Der Stuhlgang ermöglicht die Ausscheidung von Abfallstoffen und unverdaulichen Nahrungsresten aus dem Verdauungstrakt.

Ein regelmäßiger Stuhlgang ist daher entscheidend, um die Balance der Darmflora aufrechtzuerhalten und Verstopfung zu vermeiden. Wie oft man Stuhlgang hat, ist individuell sehr verschieden. Manche müssen einmal täglich, andere nur alle drei Tage. Es gibt dabei einige allgemeine Faktoren, die den Stuhlgang beeinflussen. Dazu zählt Ernährung, Flüssigkeitszufuhr, Bewegung und Stress. Ballaststoffreiche Nahrungsmittel wie Gemüse, Obst und Vollkornprodukte fördern eine gesunde Verdauung.

Das große Geschäft zu häufig hinauszögern: chronische Verstopfung möglich

Was aber, wenn es drückt und keine Toilette in der Nähe ist? In diesen Fällen führt kein Weg daran vorbei, Willensstärke walten zu lassen. Doch ist es gar gesundheitsschädlich, das große Geschäft hinauszuzögern?

Wenn es unterwegs schnell gehen muss, sind öffentliche Toiletten ein Segen.

Verdrückt man sich den Stuhlgang, erfolgt schon nach etwa 30 bis 60 Sekunden eine Anpassung des Mastdarms an den vermehrten Inhalt, so eine Information des Ambulanzzentrums Schweinfurt. Die Spannung im Darm lässt nach und der Drang zur Darmentleerung verschwindet, heißt es weiter.

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Doch zu oft sollte man dies nicht machen. Gastroenterologen sehen in der Unterdrückung des Stuhlgangs eine nicht zu unterschätzende Ursache für diverse Darmbeschwerden, heißt es vonseiten des Ambulanzzentrums Schweinfurt. Eine Ursache dafür sei, dass der Körper verlernen kann, auf den wichtigen Stuhlgang-Reflex zu reagieren. Chronische Verstopfung ist eine mögliche Folge.

Stress nachhaltig reduzieren – mit bewährten Entspannungstechniken

Frau macht Yoga-Pose
Meditation ist eine Technik, mit deren Hilfe man in den Moment findet, statt sich in Gedanken zu verlieren. Wie die Techniker Krankenkasse weiter informiert, lernen Sie im Rahmen der Mediation, Gedanken kommen und gehen zu lassen, ohne diese festzuhalten oder zu bewerten. Das Ziel: Abstand zum alltäglichen Stress gewinnen. Krankenkassen, Yoga-Studios und auch viele Fitnessstudios bieten Kurse an. Auch mithilfe von Apps kann man ausprobieren, ob Meditation etwas für einen ist.  © Marcos Castillo/Imago
Frau macht Yoga-Übung
Yoga kräftigt und dehnt auch die tiefliegenden Muskelgruppen. Doch die fernöstliche Lehre, die viele körperliche, aber auch geistige Übungen umfasst, kann mehr. Denn die Entspannungsübungen im Yoga verlangsamen die Atmung, was beruhigende Wirkung auf den gesamten Organismus hat. Wer sich ausprobieren möchte, sieht sich mit einer Fülle von Angeboten konfrontiert. Yoga- und Fitnessstudios, aber auch Krankenkassen und Volkshochschulen bieten Kurse an.  © svyatoslav lipinskiy/Imago
Junge Frau liegt in Sportklamotten auf einer Yoga-Matte.
Viele Menschen schwören auf progressive Muskelentspannung, wenn sie zur Ruhe kommen wollen. Das Prinzip dahinter: Durch gezielte An- und Entspannung der Muskeln verringert sich die Aktivität der Nerven und die psychische Anspannung nimmt ab. Wie die AOK weiter informiert, kann man nach vorheriger Anleitung durch einen entsprechend ausgebildeten Therapeuten die Übungen auch selbstständig durchführen. © Ivan Gener/Imago
Frau liegt mit geschlossenen Augen im Gras
Autogenes Training ist ein Entspannungsverfahren, das über gedankliche Konzentration zur Ruhe finden lassen soll. Hier werden nicht, wie bei der progressiven Muskelentspannung, Muskeln bewusst angespannt und entspannt. Wie die Neurologen und Psychiater im Netz weiter informieren, ist es viel mehr eine Art Selbsthypnose, die beim autogenen Training stattfindet. Mithilfe von Mantra-artigen Übungsformeln (z. B. „Der rechte Arm ist ganz schwer“ oder „Der rechte Arm ist ganz warm“) soll erreicht werden, dass der gesamte Organismus zur Ruhe kommt. Kurse finden Sie unter anderem bei Ihrer Krankenkasse und der Volkshochschule.  © Olga Pankova/Imago
Frau atmet tief durch an der frischen Luft.
Atemtechniken helfen dabei, starken Stress zu reduzieren. Bei Anspannung flacht die Atmung in der Regel ab, die Luft wird nicht weiter als in den Brustraum eingeatmet. Eine ruhige, regelmäßige Bauchatmung führt aber dazu, dass sich Muskeln entspannen und der Körper besser durchblutet wird. Auch der Blutdruck kann so gesenkt werden. Und so sieht eine gesunde und tiefe Bauchatmung nach der 4/7/11-Regel aus: 4 Sekunden einatmen, 7 Sekunden ausatmen und das ganze 11 Minuten durchhalten. © Imago
Fröhliche, in eine Decke gehüllte junge Frau sitzt mit einer Tasse heißer Schokolade auf der Terrasse eines Bungalows
Achtsamkeit hat sich der Techniker Krankenkasse zufolge in vielen Studien als wirksam zur Stressreduktion erwiesen. In anerkannten Kursen zur „Mindfulness Based Stress Reduction“ würden Techniken erlernt werden, die helfen, im Hier und Jetzt statt in der Vergangenheit oder in der Zukunft zu sein – und das nicht nur körperlich, sondern auch mental. Ein wichtiger Aspekt: Achtsam sein bedeutet, jegliche Bewertung aus den Gedanken zu verbannen. Der Moment, die Atmung, die Geräusche im außen werden also ausschließlich wahrgenommen, man denkt an nichts.  © Aleksei Isachenko/Imago
Frau wandert auf den Heimgarten
Viele Menschen machen intuitiv das Richtige, wenn sie sich gestresst fühlen. Sport empfinden viele als sehr gutes Ventil, um Druck abzulassen. Der Techniker Krankenkasse zufolge zählt Sport zwar nicht zu den typischen Entspannungstechniken, man spricht vielmehr von einer sogenannten passiven Methode.  © Imago
Frau liegt in der Badewanne
Zu den sogenannten passiven Methoden zählt nicht nur der Sport. Auch eine entspannte Auszeit in der Badewanne, ein Spaziergang oder Zeit mit einem guten Buch können den Stresslevel enorm senken, indem sie Zufriedenheitserlebnisse schaffen, so die Techniker Krankenkasse.  © Imago

Auch diejenigen, die nur ab und zu ihrem Toilettendrang nicht nachgeben, können mit Beschwerden rechnen. Bleibt der Stuhl länger als nötig im Darm, werden folgende Probleme getriggert:

  • Völlegefühl
  • Schmerzhaften Blähungen
  • Übelkeit
  • Schmerzen beim nächsten Stuhlgang wegen der entstandenen, härteren Konsistenz des Stuhls
  • Hämorrhoiden
  • Analfissuren

Es ist wichtig, auf Veränderungen im Stuhlgang zu achten, da sie auf mögliche gesundheitliche Probleme hinweisen könnten. Blut im Stuhl, anhaltende Durchfälle oder plötzliche Veränderungen sollten ärztlich abgeklärt werden.

Dieser Beitrag beinhaltet lediglich allgemeine Informationen zum jeweiligen Gesundheitsthema und dient damit nicht der Selbstdiagnose, -behandlung oder -medikation. Er ersetzt keinesfalls den Arztbesuch. Individuelle Fragen zu Krankheitsbildern dürfen von unserer Redaktion leider nicht beantwortet werden.

Dieser Artikel wurde mithilfe maschineller Unterstützung erstellt und vor der Veröffentlichung von der Redakteurin Juliane Gutmann sorgfältig überprüft.

Rubriklistenbild: © Michael Bihlmayer/Imago

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