Höchstpreis wurde bereits erreicht

Höchster Butter-Preis kurz vor Weihnachten: So lässt sich Butter selbst machen

  • schließen

Die Kosten für ein Stück Butter steigen unaufhörlich – mittlerweile wurde ein Rekordpreis notiert. So stellen Sie Butter ganz leicht selbst her.

Kassel – In den vergangenen Monaten und Jahren sind viele Preise für Lebensmittel deutlich angestiegen. Davon blieb auch die beliebte Butter nicht verschont, die zuletzt auf deutlich über zwei Euro kletterte. Butter muss jedoch nicht unbedingt fertig gekauft werden.

Die Preise für Butter erreichen neue Rekordhochs

Bereits Anfang Oktober 2024 wurde über die stark angestiegenen Butter-Preise berichtet. Selbst bei Discountern wurde eine 250-Gramm-Packung deutlich teurer. Seitdem müssen 2,39 Euro pro Packung gezahlt werden. Damit wurde „der höchste Preis erreicht, den es in Deutschland jemals gegeben hat“, sagte Kerstin Keunecke, Bereichsleiterin Milchwirtschaft der Agrarmarkt Informations-Gesellschaft (AMI).

Preise für Butter steigen immer weiter an. Wer die 250-Gramm-Packung nicht teuer kaufen möchte, kann Butter einfach selbst herstellen. (Symbolbild)

Der bisherige Rekordpreis für Butter wurde im Sommer 2022 erreicht, als für eine Packung 2,29 Euro gezahlt werden musste. Einige Experten befürchten sogar, dass das Ende des Preisanstiegs noch nicht vorbei ist. Insbesondere während des Weihnachtsgeschäfts ist das für viele Menschen besonders ärgerlich. Ob Plätzchen, Kuchen oder selbstgemachter Spekulatius, für alles wird Butter verwendet. Solange die Preise für Butter nicht, wie im Sommer 2023, wieder deutlich fallen, kann diese ganz einfach selbst gemacht werden.

Rezepte für Butter: So gelingt die Zubereitung spielend leicht

Die eigene Herstellung von Butter muss kein Hexenwerk sein – oftmals dauert die Zubereitung nur einige Zeit. Einige könnten denken, dass dazu nur Sahne geschlagen werden muss. Nachdem die Sahne steif geschlagen worden ist, ändert sich die Konsistenz beim Weiterschlagen erneut – sie wird allerdings zu Süßrahmbutter. Wird die Sahne lange genug geschlagen, teilen sich Butterklumpen von Buttermilch. Um Sauerrahmbutter zu erhalten, müssen die beim Rühren entstandenen Klumpen ausgepresst werden.

Tritt keine Buttermilch mehr aus, kann die Butter in Form gebracht werden. Danach nur noch etwas Salz in Wasser auflösen und den in Form gebrachten Butterklumpen hineinlegen. Wichtig ist, dass das Wasser zu diesem Zeitpunkt sehr kalt ist, das können Sie auch mit Eiswürfeln erreichen. Nachdem der Butterklumpen im Wasser für über zwölf Stunden im Kühlschrank gelagert wurde, ist die Butter fertig.

Rezept für Butter: So gelingt sie garantiert

  • Zutaten: 250ml Sahne, 500 ml Wasser, 2 EL Salz, Eiswürfel
  • Sahne mit Handrührgerät schlagen oder im Einmachglas schütteln, bis sich Butter und Buttermilch teilen
  • Buttermilch aus der Butter pressen
  • Geformte Butter über zwölf Stunden in eiskaltes Wasser legen und im Kühlschrank lagern
  • Butter hält sich eine bis drei Wochen

Quelle: Chefkoch.de

Wer weniger Energie verbrauchen will, kann auch die sogenannte Schüttel-Methode anwenden. Die Sahne dafür in ein Einmachglas geben und dieses verschließen. Die Teilung in Butter und Buttermilch erfolgt dann nach knapp zehn bis 20 Minuten schütteln. Für eine längere Haltbarkeit ist entscheidend, wie gut die Buttermilch aus der Butter gedrückt worden ist. In der Regel hält sie sich im Kühlschrank für eine bis drei Wochen. Damit sie sich noch länger hält, kann Butter auch eingefroren werden. (rd/dpa)

Rubriklistenbild: © onemorepicture/Imago

Kommentare