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Nicht nur liebevoller Augenkontakt – fünf klare Zeichen für einen zufriedenen Hund

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Hunde sind im Vergleich zu Katzen meist die umgänglicheren Zeitgenossen. An welchen Anzeichen Hundebesitzer erkennen können, ob ihr Liebling wirklich glücklich ist, lesen Sie hier.

Ein artgerechtes Umfeld, die geeignete Ausstattung, Liebe und Zuneigung im Umgang – einen Hund so richtig glücklich zu machen, ist vermeintlich simples Spiel. Auf die leichte Schulter nehmen sollten zukünftige Hundehalter das jedoch auf keinen Fall. Neben jeder Menge Zeit, die ein Hund in Anspruch nimmt, ist er auch aus finanzieller Sicht keine Freizeitbeschäftigung, die man sich mal eben zulegt.

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An diesen 5 Anzeichen erkennen Sie, ob Ihr Hund glücklich ist

Müder Wauwau: Wenn Ihr Hund Sie liebt, döst er problemlos weg – unter Umständen auch auf Ihnen.

Sind Sie bereits stolzer Elternteil eines Vierbeiners und fragen sich, wie Sie erkennen können, ob er bei Ihnen auch wirklich zufrieden und glücklich ist? Beobachten Sie ihn einmal ganz genau. Zeigt er eines oder mehrere dieser fünf Anzeichen, fühlt sich Ihre Fellnase bei Ihnen mit großer Wahrscheinlichkeit sehr wohl.

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  • Müder Wauwau: Schläft Ihr Hund viel, ist das meist kein Grund zur Sorge, im Gegenteil. Ausgewachsene Hunde verbringen rund 16 Stunden pro Tag im Reich der Träume. Döst Ihr Liebling problemlos weg und das über mehrere Stunden, ist auch das ein weiteres Anzeichen dafür, dass er schlichtweg zufrieden ist.
  • Bauch entblößen: Ihr Vierbeiner rollt sich auf seinen Rücken, damit Sie ihn besser am Bauch kraulen können? Das ist ein gutes Zeichen. Zeigt Ihr Hund seinen Bauch, der gleichzeitig seine Schwachstelle ist, stehen die Zeichen auf Grün, dass Ihr Hund gerade rundum glücklich ist und Ihnen vollkommen vertraut.
  • Liebevoller Augenkontakt: „Die Augen sind das Fenster zur Seele“ – Hundebesitzer wissen, dass dieses Phänomen auch auf ihre pelzigen Gefährten zutrifft. Sind Hunde glücklich, tragen sie dieses Gefühl häufig in Form eines sanften und entspannten Augenausdrucks nach außen.
  • Zoomies: Während manche davon genervt sind, wenn der Hund beispielsweise wie der Blitz durch die Wohnung fetzt, wissen wahre Hundekenner, dass Zoomies meist ein Ausdruck des puren Glücks sind. Hat auch Ihr Hund diese Energieausbrüche, haben Sie alles richtig gemacht.
  • Nähe suchen: Berührungen mit der Pfote, ablecken, an Herrchen oder Frauchen lehnen – durch Körperkontakt zeigen glückliche Hunde die Liebe zu ihren Menschen. Mit Umarmungen, wie Menschen sie gerne mögen, sollten Sie jedoch eher vorsichtig sein. Hunde bevorzugen es, gestreichelt zu werden oder sich ganz nah an Sie zu kuscheln.

Hunde haben einzigartige Nasenabdrücke – und was Sie sonst vielleicht noch nicht wussten

Nahaufnahme der Nase eines Yorkshire Terriers
Was bei Menschen der absolut einzigartige Fingerabdruck ist, ist unter Hunden der Nasenabdruck. Jede Hundenase ist individuell, sodass es sie kein zweites Mal auf der Welt geben kann. Das Gleiche gilt im Übrigen für Ohren: Sowohl bei Menschen als auch bei Hunden ist der Ohrenabdruck einzigartig. © Panthermedia/Imago
Ein Hund liegt im Gras und gähnt herzhaft.
Mitgähnen ist ein Zeichen von Empathie – auch bei Hunden, wie eine japanische Studie gezeigt hat. Die Vierbeiner lassen sich vom Gähnen ihrer Besitzer gerne mal anstecken. Gähnen Sie also und der Hund gähnt mit, zeigt er vermutlich Mitgefühl. Außerdem gilt Gähnen unter Hunden als sogenanntes Beschwichtigungssignal. Spüren sie Anspannung oder wollen Konflikte vermeiden, gähnen Hunde unter Artgenossen. © Zoonar/Imago
Zwei Hundewelpen schlafen dicht aneinander gekuschelt auf einer Decke.
Nicht nur Menschen träumen, auch Tiere sind dazu fähig. Darunter auch Hunde. Von außen lässt sich das erkennen, wenn die Vierbeiner im Schlaf ihre Augen bewegen – oder wenn sie im Traum laut atmen, zucken, leise bellen, rennen oder Bewegungen andeuten, die sie im wachen Zustand mit einer Aktivität verknüpfen würden. © Panthermedia/Imago
Ein Hundeauge, das von einer Lichtquelle erhellt wird und daher braun leuchtet.
Entgegen der Annahme, Hunde seien farbenblind, sehen Hunde durchaus gewisse Töne: darunter Gelb, Blau und verschiedene Grauschattierungen. Grün und Rot hingegen können sie nicht wahrnehmen. Dafür sehen Hunde bei Dunkelheit besser als Menschen. Ihre Sicht ist außerdem bewegungsorientiert. © Pond5 Images/Imago
Aufnahme eines Hundes, der auf dem Bauch liegt und seine Hinterpfoten weit von sich streckt.
Wer seinen Hund genau beobachtet, dem sind bestimmt schon mal feuchte Pfotenabdrücke aufgefallen. Denn auch Hunde können Schweißfüße bekommen. Der Grund dafür sind Schweißdrüsen, die sich in den Hundepfoten befinden. Bei Hitze werden sie aktiv und sorgen für Abkühlung. © Cavan Images/Imago
Ein junger Hund sitzt in der Wiese und hebt seine linke Pfote an.
Dem Menschen sehr ähnlich, können auch Hunde Links- beziehungsweise Rechtspfoter sein. Und nicht nur das: Einer Studie aus dem Jahr 2022 zufolge präferieren die Vierbeiner jeweils die Pfote auf der Seite, die auch der Besitzer bevorzugt einsetzt. Sind Sie also Rechtshänder, ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass auch Ihr Hund Rechtspfoter ist. © blickwinkel/Imago
Zwei Hunde spielen miteinander und ziehen an einem Ball.
Praktische Eigenschaft: Am Knurren des Artgenossen können Hunde dessen Größe erkennen. © blickwinkel/Imago
Ein Hund kuschelt sich eng an die Schulter einer Frau.
Mit ihrem ausgezeichneten Riechorgan können Hunde sogar manche Krankheiten erschnüffeln. Dazu gehören Krebsarten wie Brust- und Magen-Darm-Krebs oder Schwarzer Hautkrebs. Außerdem erkennen die Vierbeiner mit ihrer feinen Nase auch Infektionskrankheiten wie Malaria, aber auch Parkinson und inzwischen sogar eine Infektion mit COVID-19. Bestimmte Hunde erkennen nach einem umfassenden Training zudem Diabetes, genauso wie bevorstehende epileptische Anfälle oder Schlaganfälle. © blickwinkel/Imago
Ein Hund am Strand beißt sich in den Schwanz.
Dass Hunde gerne den eigenen Schwanz jagen, ist kein seltenes Phänomen. Warum sie das tun, wissen allerdings nur wenige: Während das Jagen der Rute meist ein Anzeichen für Langeweile ist oder den Jagdinstinkt befriedigen soll, kann es auch ein Hinweis auf Angst oder Stress sein. Auch medizinische Probleme sind nicht auszuschließen: Schmerzen oder Hautirritationen im Schwanzbereich oder auch eine neurologische Erkrankung sollten von einem Tierarzt ausgeschlossen werden. Harmlos ist das Jagen hingegen, wenn die Vierbeiner damit bloß nervige Fliegen verscheuchen wollen. © Pond5 Images/Imago
Ein Junghund verrichtet sein Geschäft im Gras.
Hunde verrichten ihr Geschäft bevorzugt entlang der Nord-Süd-Achse. Experten erklären das mit der Orientierung am Magnetfeld der Erde, das Hunde mithilfe von entsprechenden Molekülen in ihren Augen wahrnehmen können. Das ist auch der Grund, wenn sich Hunde im Kreis drehen, bevor sie sich erleichtern. © YAY Images/Imago

Was Sie zu den Hunde-Zoomies wissen sollten

Experten weisen jedoch darauf hin, dass Zoomie-Verhalten bei Hunden zwar völlig natürlich und kein Grund zur Sorge ist. Nimmt das wilde Herumtollen jedoch überhand, kann dies auf ein problematisches Verhalten hinweisen. Hundebesitzern wird daher empfohlen, die Zoomies im Auge zu behalten und bei Auffälligkeiten zu reagieren. Bei der Beobachtung sollten Sie vor allem auf die Häufigkeit und die Gründe für das Zoomen Ihres Hundes achten.

Rubriklistenbild: © Pond5 Images/Imago

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