Mietwohnung

Hund oder Katze – dürfen Vermieter mehr Kaution wegen eines Haustieres verlangen?

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Wer sich in einer Mietwohnung ein Haustier anschaffen will, sollte vorher den Vermieter fragen. Kann es auch Auswirkungen auf die Kaution haben?

Wer sich in einer Mietwohnung einen Hund oder eine Katze anschaffen will, sollte vorher den Vermieter fragen. Er darf deren Anschaffung zwar nicht einfach grundlos ablehnen. Es könnte jedoch Beweggründe geben, die aus Sicht des Vermieters gegen die Haltung sprechen. Vielleicht legt er zum Beispiel Wert darauf, dass der Vierbeiner nicht zu groß für die verhältnismäßig kleine Wohnung ist, oder möchte nicht, dass man sich einen Rassehund anschafft, der typischerweise außergewöhnlich viel bellt.

Viele Menschen wünschen sich einen Hund oder eine Katze – manchen Vermietern ist das jedoch ein Dorn im Auge. (Symbolbild)

Dürfen Vermieter mehr Kaution wegen eines Haustieres verlangen?

Ist der Vermieter einverstanden, steht der Anschaffung von Hund oder Katze nichts mehr im Weg. Rechtfertigt der Einzug eines Haustieres eine höhere Kaution? Auch diese Frage stellen sich manche Mieter. Denn Hundewelpen machen vielleicht mal auf den Teppich, wenn sie noch nicht stubenrein sind. Oder Katzen kratzen womöglich mal an der Tapete. Dennoch gilt, wie die Deutsche Presse-Agentur (dpa) berichtet, dass der Vermieter nicht mehr als drei Monatsmieten von seinem Mieter als Sicherheit verlangen darf. So sehe es das Gesetz vor. Diese Höchstgrenze darf demnach nicht ausnahmsweise überschritten werden, wenn Vermieter etwa aufgrund von Tierhaltung in der Wohnung ein höheres Risiko für Beschädigungen oder Abnutzung annehmen.

„Übersteigt die Summe den Betrag von drei Monatsmieten, so ist die Kautionsvereinbarung hinsichtlich des überschießenden Teils unwirksam“, sagt Jutta Hartmann vom Deutschen Mieterbund laut dpa. Als Mieter kann man den Betrag entweder zurückfordern, wie es in der Folge heißt, oder man muss ihn erst gar nicht zahlen.

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Von Pudel bis Golden Retriever: Sieben Hunderassen, die sich ideal für Anfänger eignen

Süßer Havaneser
Der Havaneser macht Anfängern bestimmt viel Freude: Er gilt als sanftmütig, verspielt und fröhlich. Er lässt sich in der Regel leicht erziehen und man kann ihn überall hin mitnehmen. © agefotostock/Imago
Süßer Welpe: Ein junger Malteser i
Malteser sind, wie die Havaneser, gern in Gesellschaft. Sie gelten als besonders sanft, verspielt und unkompliziert. Nicht nur mit einem Welpen werden Anfänger es vergleichsweise leicht haben. (Symbolbild) © Shotshop/Imago
Papillon im Gras
Geeignet ist für Anfänger auch ein Papillon. Er gilt als fröhlich, temperamentvoll und intelligent – sowie auch als besonders kinderlieb. Sie können ihn in der Regel problemlos überall hin mitnehmen. (Symbolbild) © Kisa Markiza/agefotostock/imago
Hund spielt mit Ball
Pudel sind liebe Spielgefährten. Sie sind neugierig und intelligent, weshalb sie auch für Anfänger leicht zu erziehen sind.  © alimdi/Arterra/imageBROKER/Imago
Golden Retriever an der Leine
Der Golden Retriever ist ein absoluter Familienhund. Ihm wird ein freundliches Wesen nachgesagt. Golden Retriever gelten als leicht erziehbar, und zudem als besonders charakterfest. Das sollte es Anfängern bei der Erziehung des Hundes leichter machen. (Symbolbild)  © Colour Panthermedia/Imago
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Labradore gehen nicht nur gern ins Wasser, sondern mögen auch gern Suchspiele. Sie eignen sich ähnlich wie der Golden Retriever auch bestens als Familienhund mit Kindern. Anfänger wie auch erfahrene Hundehalter können mit dem Hund, der geliebt und gleichzeitig gefordert sein will, viel anfangen. (Symbolbild) © YAY Images/Imago
Berner Sennenhund
Diesen Hund bringt nichts so schnell aus der Fassung: Berner Sennenhunde sind gut erziehbar und gelten als besonders unkompliziert, auch im Umgang mit Kindern. Die treuen Vierbeiner eignen sich auch bestens für Anfänger sowie gerade auch für Familien. (Symbolbild)  © agefotostock/Imago

Ohne Hundehaftpflicht kann es teuer werden

Richten Katzen Schäden an, greift die normale Privathaftpflichtversicherung. Anders verhält es sich bei Hunden. Die Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz rät Hundehaltern grundsätzlich dazu, eine Hundehalterhaftpflichtversicherung abzuschließen. Sie sei mit einem Beitrag von etwa 50 Euro pro Jahr nicht teuer, heißt es im dpa-Bericht. Im Ernstfall lohne sie sich jedoch umso mehr. Sachschäden, die der Vierbeiner in einer Mietwohnung verursacht, sollten demnach mit bis zu 500.000 Euro, Welpen idealerweise mindestens sechs Monate mitversichert sein, bevor sie eine eigene Police benötigen.

Rubriklistenbild: © Zoonar/Imago

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