Bei Minusgraden

Hundemantel oft mehr als ein modisches Accessoire – Vierbeiner sollten nicht frieren

  • schließen

Ist es draußen kalt und eisig, können auch Hunde frieren. In welchen Fällen spezielle Kleidung für die Tiere sinnvoll ist und wann nicht.

Wintermantel oder -pullis für Hunde, ist das nur Mode – oder braucht es das wirklich? Diese Frage stellt sich vielleicht so mancher, der sich zum ersten Mal einen Hund anschafft. Sind Sie der glückliche Besitzer eines Huskys, ist die Frage schnell beantwortet: Er kommt mit Minusgraden bestens klar. Ähnlich verhält es sich zum Beispiel beim Berner Sennenhund oder Neufundländer, dank ihres dicken Fells sind sie gut vor Kälte geschützt.

Hundemantel oder Hundepulli im Winter – für manche Hunde sinnvoll

Andere Vierbeiner sind kälteempfindlicher. So kann für Hunderassen mit kurzem Fell (darunter Dobermann, Whippet oder Mops) und ohne Unterwolle (wie zum Beispiel Malteser oder Yorkshire Terrier) ein Hundemantel oder Hundepulli in Ausnahmefällen sinnvoll sein. Nämlich dann, wenn der Hund bei Minusgraden oder im Schnee bei längeren Ausflügen ansonsten zu frieren beginnt. Auch Boxer, Boston Terrier oder Rhodesian Ridgeback haben keine Unterwolle und können schneller auskühlen, informiert die Tierschutzorganisation „Vier Pfoten“ auf ihrer Internetseite. Besonders empfindlich seien zudem sehr kleine Hunde wie Chihuahuas.

Ältere und kranke Hunde vor der Kälte schützen

Für längere Ausflüge im Schnee eignet sich bei manchen Hunden ein Mantel oder Pulli. (Symbolbild)

Vor allem ältere oder kranke Hunde können Sie zudem mithilfe eines Wintermantels oder Winterpulli besser vor der Kälte schützen. Sind Sie unsicher, fragen Sie auf jeden Fall Ihren Tierarzt. Denn auch Hunde können sich, wenn ihr Immunsystem geschwächt ist, eine Erkältung zuziehen.

Von Pudel bis Golden Retriever: Sieben Hunderassen, die sich ideal für Anfänger eignen

Süßer Havaneser
Der Havaneser macht Anfängern bestimmt viel Freude: Er gilt als sanftmütig, verspielt und fröhlich. Er lässt sich in der Regel leicht erziehen und man kann ihn überall hin mitnehmen. © agefotostock/Imago
Süßer Welpe: Ein junger Malteser i
Malteser sind, wie die Havaneser, gern in Gesellschaft. Sie gelten als besonders sanft, verspielt und unkompliziert. Nicht nur mit einem Welpen werden Anfänger es vergleichsweise leicht haben. (Symbolbild) © Shotshop/Imago
Papillon im Gras
Geeignet ist für Anfänger auch ein Papillon. Er gilt als fröhlich, temperamentvoll und intelligent – sowie auch als besonders kinderlieb. Sie können ihn in der Regel problemlos überall hin mitnehmen. (Symbolbild) © Kisa Markiza/agefotostock/imago
Hund spielt mit Ball
Pudel sind liebe Spielgefährten. Sie sind neugierig und intelligent, weshalb sie auch für Anfänger leicht zu erziehen sind.  © alimdi/Arterra/imageBROKER/Imago
Golden Retriever an der Leine
Der Golden Retriever ist ein absoluter Familienhund. Ihm wird ein freundliches Wesen nachgesagt. Golden Retriever gelten als leicht erziehbar, und zudem als besonders charakterfest. Das sollte es Anfängern bei der Erziehung des Hundes leichter machen. (Symbolbild)  © Colour Panthermedia/Imago
yellow labrador at the sea playing with an orange ball in sand , 14945788.jpg, adorable, breed, cute, dog, labrador, ret
Labradore gehen nicht nur gern ins Wasser, sondern mögen auch gern Suchspiele. Sie eignen sich ähnlich wie der Golden Retriever auch bestens als Familienhund mit Kindern. Anfänger wie auch erfahrene Hundehalter können mit dem Hund, der geliebt und gleichzeitig gefordert sein will, viel anfangen. (Symbolbild) © YAY Images/Imago
Berner Sennenhund
Diesen Hund bringt nichts so schnell aus der Fassung: Berner Sennenhunde sind gut erziehbar und gelten als besonders unkompliziert, auch im Umgang mit Kindern. Die treuen Vierbeiner eignen sich auch bestens für Anfänger sowie gerade auch für Familien. (Symbolbild)  © agefotostock/Imago

Noch mehr spannende Tier-Themen finden Sie im kostenlosen Newsletter von Landtiere.de, den Sie hier gleich abonnieren können

Worauf Sie beim Kauf von Hundekleidung achten sollten

Ist ein Hundemantel für Ihren Vierbeiner geeignet, sollten Sie beim Kauf darauf achten, dass das Material „leicht, hautverträglich und atmungsaktiv“ ist, so der Hinweis der Bundestierärztekammer. Der Mantel müsse zudem gut sitzen und dürfe keinen Körperteil einschnüren oder auf der Haut scheuern. „Er sollte aber auch nicht zu locker sitzen, denn dann wärmt er nicht genug oder der Hund bleibt an Gegenständen oder Sträuchern hängen“, raten die Experten auf ihrer Internetseite.

Auch Hundeschuhe können schützen

Bei Hunden mit weichen oder rissigen Ballen könne es zudem sinnvoll sein, den Tieren bei Eis und Schnee in der Stadt „Booties“ anzuziehen. Die speziellen Hundeschuhe schützen vor dem scharfkantigen Eis und vor Streusalz. Lesen Sie hier weitere Tipps, wie Sie Ihren Hund vor der Kälte schützen.

Rubriklistenbild: © C. Steimer/imageBROKER/Imago

Kommentare