Eichhörnchen, Igel und Vögel

Welche Tiere kann man mit welchem Futter in den Garten locken?

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Damit sich möglichst viele Tiere im Garten tummeln, können Sie spezielles Futter wie Haferflocken, Rosinen oder Nüsse auslegen. Viel Spaß beim Beobachten!

Insekten, Vögel, kleine Säugetiere: Wer einen Garten hat, für den sind Tiere keine Seltenheit. Doch mithilfe des passenden Futters können Sie die Frequenz erhöhen und es sich an einem ungemütlichen Tag im Haus zurückziehen und in Ruhe die Tierwelt bestaunen.

Auf das richtige Futter kommt es an

Eichhörnchen suchen auch im Winter nach Essbarem.

Vögel sind die wohl häufigsten Tiere, die im Garten bestaunt werden können. Hier bieten sich verschiedene Futtersorten an, um eine breite Palette von Vogelarten anzulocken. Sonnenblumenkerne sind beispielsweise bei Meisen sehr beliebt, während Rotkehlchen eher auf Haferflocken und Rosinen stehen. Ein Vogelhaus mit unterschiedlichen Futterstationen kann eine abwechslungsreiche Speisekammer für gefiederte Freunde bieten.

Igel, die nachtaktiven Gartenbesucher, sind Fans von Katzenfutter oder speziellem Igelfutter. Es ist wichtig, darauf zu achten, dass das Futter frei von Milchprodukten ist, da diese für Igel schwer verdaulich sind. Ein flaches Schälchen Wasser begleitet von einer Handvoll Igelfutter könnte die stacheligen Gesellen in Ihren Garten locken.

Schmetterlinge und Bienen sind nicht nur wichtige Bestäuber, sondern auch faszinierende Beobachtungsobjekte. Blühende Pflanzen wie Lavendel, Schmetterlingsflieder und Sonnenblumen sind wahre Magneten für diese fliegenden Besucher. Ein extra auf Bienen abgestimmtes Futter, wie etwa Bienenweide, kann ebenfalls nützlich sein.

Zehn Pflanzen, die sich leicht vermehren lassen

Avocadokern im Glas
Aus einem Avocadokern kann man eine neue Pflanze gewinnen. Dafür steckt man drei Zahnstocher in den Kern und platziert ihn auf einem Wasserglas. Der Standort sollte hell und warm sein. © Heike Rau/Imago
Geldbaum
Den Geldbaum kann man über Trieb- oder Blattstecklinge einfach vermehren. Diese kann man einfach in ein Wasserglas stellen und abwarten. © Marcus Beckert/Imago
Flieder
Flieder wird durch Stecklinge vermehrt. Im Frühjahr zur Blütezeit schneidet man dafür Kopf- oder Teilstecklinge mit mindestens drei Blattknoten aus den unverholzten Trieben. © Gabriele Hanke/Imago
Aloe vera
Bei der Aloe vera eignet sich die Stecklingsvermehrung besonders gut im Frühling. © Nik West/Imago
Orchidee
Je nach Orchideen-Art bieten sich drei unterschiedliche Methoden zur Vermehrung an: über Kindel, durch Teilung oder mit Stecklingen. © Stock&people/Imago
Monstera
Monstera wird vermehrt, indem man Stecklinge schneidet und in Wasser oder Erde bewurzeln lässt. © Prill Mediendesign & Fotografie/Imago
Drachenbaum
Drachenbäume werden ebenfalls über Stecklinge vermehrt. Das ist auch im Wasser möglich. © Pawopa/Imago
Buchsbaum
Im Spätsommer oder Herbst kann der Buchsbaum durch Stecklinge vermehrt und direkt ins Beet gepflanzt werden. © Carmen Steiner/Imago
Grünlilie
Grünlilien lassen sich einfach vermehren. Stellt man die Kindel in ein mit Wasser gefülltes Glas kann man nach wenigen Tagen erste Wurzeln sehen. © Bhupendra Singh/Imago
Birkenfeige
Die Birkenfeige wird über Stecklinge vermehrt. Dafür steckt man zwei bis drei entblätterte Triebspitzen in einen Topf mit Anzuchterde und deckt ihn mit Folie ab. © Imago

Eichhörnchen sind auch im Winter aktiv

Für Eichhörnchen können Nüsse, besonders Hasel- und Walnüsse, sowie ungesalzene Sonnenblumenkerne eine schmackhafte Belohnung sein. Ein spezieller Futterautomat oder einfach auf den Boden gestreute Nüsse können diese agilen Kletterkünstler in den Garten locken. Besonders im Winter hilft man den Tieren damit, denn Eichhörnchen halten nur Winterruhe und verbringen etwa ein bis zwei Stunden pro Tag damit, Nahrung zu suchen.

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Schließlich dürfen wir die Schnecken nicht vergessen, die zwar nicht bei allen beliebt sind, aber dennoch wichtige Zersetzer sind. Mit kleinen Mengen Katzenfutter oder Gemüseresten können Sie dazu beitragen, dass Schnecken den Gartenboden in einem ausgewogenen ökologischen Kreislauf durchstreifen.

Insgesamt bietet die gezielte Auswahl von Futter eine Möglichkeit, die Vielfalt der heimischen Fauna direkt im eigenen Garten zu erleben. Ob gefiedert, gestreift oder schuppig – jeder Gast wird durch die passende Speisekarte angelockt und verwandelt den Garten in eine Oase der Naturbeobachtung.

Rubriklistenbild: © Siegmar Tylla/Imago

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