VonJoana Lückschließen
Damit sich möglichst viele Tiere im Garten tummeln, können Sie spezielles Futter wie Haferflocken, Rosinen oder Nüsse auslegen. Viel Spaß beim Beobachten!
Insekten, Vögel, kleine Säugetiere: Wer einen Garten hat, für den sind Tiere keine Seltenheit. Doch mithilfe des passenden Futters können Sie die Frequenz erhöhen und es sich an einem ungemütlichen Tag im Haus zurückziehen und in Ruhe die Tierwelt bestaunen.
Auf das richtige Futter kommt es an
Vögel sind die wohl häufigsten Tiere, die im Garten bestaunt werden können. Hier bieten sich verschiedene Futtersorten an, um eine breite Palette von Vogelarten anzulocken. Sonnenblumenkerne sind beispielsweise bei Meisen sehr beliebt, während Rotkehlchen eher auf Haferflocken und Rosinen stehen. Ein Vogelhaus mit unterschiedlichen Futterstationen kann eine abwechslungsreiche Speisekammer für gefiederte Freunde bieten.
Igel, die nachtaktiven Gartenbesucher, sind Fans von Katzenfutter oder speziellem Igelfutter. Es ist wichtig, darauf zu achten, dass das Futter frei von Milchprodukten ist, da diese für Igel schwer verdaulich sind. Ein flaches Schälchen Wasser begleitet von einer Handvoll Igelfutter könnte die stacheligen Gesellen in Ihren Garten locken.
Schmetterlinge und Bienen sind nicht nur wichtige Bestäuber, sondern auch faszinierende Beobachtungsobjekte. Blühende Pflanzen wie Lavendel, Schmetterlingsflieder und Sonnenblumen sind wahre Magneten für diese fliegenden Besucher. Ein extra auf Bienen abgestimmtes Futter, wie etwa Bienenweide, kann ebenfalls nützlich sein.
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Eichhörnchen sind auch im Winter aktiv
Für Eichhörnchen können Nüsse, besonders Hasel- und Walnüsse, sowie ungesalzene Sonnenblumenkerne eine schmackhafte Belohnung sein. Ein spezieller Futterautomat oder einfach auf den Boden gestreute Nüsse können diese agilen Kletterkünstler in den Garten locken. Besonders im Winter hilft man den Tieren damit, denn Eichhörnchen halten nur Winterruhe und verbringen etwa ein bis zwei Stunden pro Tag damit, Nahrung zu suchen.
Schließlich dürfen wir die Schnecken nicht vergessen, die zwar nicht bei allen beliebt sind, aber dennoch wichtige Zersetzer sind. Mit kleinen Mengen Katzenfutter oder Gemüseresten können Sie dazu beitragen, dass Schnecken den Gartenboden in einem ausgewogenen ökologischen Kreislauf durchstreifen.
Insgesamt bietet die gezielte Auswahl von Futter eine Möglichkeit, die Vielfalt der heimischen Fauna direkt im eigenen Garten zu erleben. Ob gefiedert, gestreift oder schuppig – jeder Gast wird durch die passende Speisekarte angelockt und verwandelt den Garten in eine Oase der Naturbeobachtung.
Rubriklistenbild: © Siegmar Tylla/Imago

