Fortsetzung der Kult-Komödie

Wie JP Kraemer die Rolle in „Manta, Manta – Zwoter Teil“ bekam: „Welcher Idiot ruft jetzt an?“

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In der Fortsetzung der Kult-Komödie „Manta, Manta“ hat auch der Dortmunder Tuner JP Kraemer eine Rolle. Nun hat er verraten, wie er davon erfuhr.

Anfang der 1990er-Jahre waren Manta-Witze der letzte Schrei: Gleich zwei Komödien, die mit den Klischees über die Fahrer dieses Opel-Modells spielten, kamen 1991 in die Kinos. „Manta – der Film“ und nur wenig später „Manta, Manta“ mit Til Schweiger in der Hauptrolle. Längst ist der Film Ruhrpott-Kult – und am 30. März 2023 kommt die von vielen heiß ersehnte Fortsetzung in die Kinos: „Manta, Manta – Zwoter Teil“. Zu dem Streifen wurden bereits mehrere Trailer veröffentlicht. Mit dabei ist dieses Mal auch der Dormunder Tuner Jean Pierre „JP“ Kraemer, wie er im Sommer vergangenen Jahres verriet. Nun hat er nicht nur das Filmauto aus dem Film auf seiner Hausstrecke getestet – sondern auch verraten, wie er von seiner Rolle in dem Film erfuhr.

„Welcher Idiot ruft jetzt an?“ – JP Kraemer verrät, wie er die Rolle in „Manta, Manta – Zwoter Teil“ bekam

Bevor sich JP Kraemer hinters Lenkrad des aufgemotzten Opel Manta B in der filmtypischen Kultlackierung klemmt, startet er erst einmal einen kurzen Videocall mit seinem „Schauspiel-Kollegen“ Til Schweiger (siehe Video weiter unten). Der 59-Jährige ist aktuell beim Dreh des Guy-Ritchie-Films „The Ministry of Ungentlemanly Warfare“, freut sich aber auch schon auf den baldigen Start des neuen Manta-Streifens. „Der Film ist der Hammer geworden“, sagt Schweiger und macht dem Tuner Komplimente für seine schauspielerischere Leistung: „Du bist großartig in dem Film“.

Dabei ist JP Kraemer nicht ganz zufrieden mit seiner Rolle. „Ich bin in dem Film leider ich“, sagt der Tuner. Dabei würde er nach eigener Aussage viel lieber jemand anders spielen. Es ist übrigens nicht sein erster Auftritt in einem Film: Vor einiger Zeit hatte er eine Rolle in einer deutsch-norwegischen Netflix-Produktion namens „Asphalt Burning“, für die die Kritiken allerdings nicht besonders schmeichelhaft ausfielen.

JP Kraemer und seine Rolle in „Manta, Manta – Zwoter Teil“ – mit Til Schweiger sofort auf einer Wellenlänge

Schließlich erzählt JP Kraemer, wie er von seiner Rolle in „Manta, Manta – Zwoter Teil“ erfuhr. Ein Bekannter habe ihn gefragt, ob er gerne eine Rolle in dem Film haben würde. „Ja“, habe er geantwortet. „Gut“, habe der Bekannte gesagt, „dann geb ich dem Til Schweiger mal deine Nummer, der meldet sich dann“. Eines Abends habe er in seinem Wohnzimmer gesessen und Lego gebaut – als plötzlich sein Telefon klingelte. Das Problem: Til Schweiger habe eine „typische Auto-Handynummer“, sagt JP Kraemer – was der Tuner damit genau meint, bleibt offen. Jedoch ließ er es einfach läuten. „Ich denk’ mir so, welcher Idiot ruft mich denn jetzt hier an – und geh nicht ran.“

Dann aber geht der Tuner noch einmal in sich – und ruft unter der angezeigten Nummer zurück. „Und dann kommt die typische Til-Schweiger-Stimme durch dein Telefon“, erzählt JP Kraemer, dessen YouTube-Kanal vor kurzem gehackt wurde. Sofort seien die beiden in dem Telefongespräch „in der Rolle drin“ gewesen und hätten sich alles genau ausgemalt. Dann sei es per Whatsapp weiter hin- und hergegangen. „Das Geile ist, wenn du mit ihm so einen Film machst, ist, dass du eine Rolle mitbaust“, sagt der Dortmunder. „Es ist nicht so, dass er sagt: ,Hier: Sag das!‘“ Sondern er lasse auch mit sich reden.

Spritschleudern der Autogeschichte: 43,5 Liter auf 100 Kilometer

Ein Chevrolet Camaro.
Mit dem Camaro reagierte Chevrolet Ende 1966 auf den beleibten Ford Mustang. Das Muscle Car aus Detroit erwies sich mit dem V8-Motor und 7 Litern Hubraum jedoch als sehr durstig: Bis zu 43,5 Liter auf 100 Kilometern waren keine Seltenheit. © Chevrolet
Ein roter Lamborghini Countach.
Im Heck des ersten Lamborghini Countach verrichtete ein V12-Motor mit 5 Litern Hubraum seinen Dienst. Mit bis zu 33,5 Litern auf 100 Kilometern war der Sportwagen jedoch alles andere als sparsam. Die Neuauflage dürfte dank Hybrid-Antrieb deutlich weniger verbrauchen. © Thomas Zimmermann/Imago
Rolls Royce Corniche Cabrio Baujahr 1984
Der Rolls-Royce Corniche ist mit rund drei Tonnen wahrlich kein Leichtgewicht. Kein Wunder also, dass sich auch der V8-Motor mit 7 Litern Hubraum als Schluckspecht erwies. Bis zu 29 Liter gönnte sich der edle Brite auf 100 Kilometer. © Sebastian Geisler/Imago
Ein Dodge Charger.
Auch der Dodge Charger ist ein Klassiker der amerikanischen Automobil-Geschichte. Getreu dem Motto „Höher, schneller, weiter“ fällt auch sein Spritverbrauch üppig aus. Bei frühen Modellen waren bis zu 27 Liter auf 100 Kilometer möglich. © Panthermedia/Imago
Aston Martin Lagonda
Optisch kann man vom Aston Martin Lagonda halten, was man möchte. In Sachen Spritverbrauch zählt der Brite, mit bis zu 26,1 Liter auf 100 Kilometern, aber zu den durstigsten Autos, die jemals gebaut wurden.  © Tim Graham/Imago
Hummer H1
Der Hummer H1 wurde ursprünglich vom US-amerikanischen Militär-Herstellers AM General gebaut. Dieser verkaufte die Markenrechte schließlich an General Motors. So wuchtig wie der Geländewagen aussieht, war auch sein Verbrauch, der bei bis zu 24,5 Liter auf 100 Kilometer lag. Die Neuauflage des Klassikers ist im übrigen rein elektrisch unterwegs. © Sebastian Geisler/Imago
Bentley Arnage
Bis 2010 baute Bentley den 2,6 Tonnen schweren Arnage, auf dem auch die State Limousine der verstorbenen Königin Elisabeth II basierte. Mit dem größten Motor war ein Verbrauch von 24,2 Liter auf 100 Kilometer möglich.  © Sebastian Geisler/Imago
Bugatti Veyron 16.4 Grand Sport L Edition Type 35
Der Bugatti Veyron war eines der ersten Autos mit Straßenzulassung, das mehr als 1000 PS unter der Haube hatte. Der Motor des „Super Sport“ leistete sogar 1.200 PS. Die Folge: ein Verbrauch von durchschnittlich 24,1 Litern auf 100 Kilometer. Innerorts sind sogar bis zu 37,2 Liter möglich. © Sebastian Geisler/Imago
Dodge Challenger RT
Neben dem Charger eroberte Dodge auch mit dem Challenger den US-Muscle-Car-Markt. Letztere zeigte sich mit einem Verbrauch von 23,5 Litern auf 100 Kilometer etwas „sparsamer“. © Andre Poling/Imago
Dodge Viper RT10
Aller guten Dinge sind bekanntlich drei. Das gilt auch für Dodge, denn auch die Viper erweist sich als besonders durstig: bis zu 21,1 Liter auf 100 Kilometer waren möglich. Gebaut wurde der Sportwagen von 1992 bis 2017. © Eibner/Imago

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Anmerkung der Redaktion: Dieser Text ist bereits in der Vergangenheit erschienen. Er hat viele Leserinnen und Leser besonders interessiert. Deshalb bieten wir ihn erneut an.

Dann brettert der Tuner mit dem Filmauto über seine Hausstrecke, die LaSiSe (Forschungs- und Technologiezentrum Ladungssicherung in Selm). Allerdings nicht ohne vorher zu erklären, dass „Manta, Manta“ für ihn die deutsche Variante von „The Fast and the Furious“ halte. Ob diese Meinung alle teilen. Sein Kameramann jedenfalls findet, das sei „schon ein wilder Vergleich.“

Rubriklistenbild: © YouTube (JP Performance GmbH)

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