Natürliches Allzweckmittel

Schmierseife löst in Haus und Garten drei häufige Pflanzen-Probleme

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Schmierseife, ein altbewährtes und umweltfreundliches Hausmittel, hat ihren Platz in Haus und Garten verdient. Sie hilft gegen Schädlinge und lästigen Grünbelag.

Schmierseife kann weit mehr, als nur gewöhnlichen Schmutz zu entfernen. Auch gegen Grünbelag auf Steinen und Holz ist dieses natürliche Hausmittel sehr wirkungsvoll. Besonders beliebt, weil es den meisten Pflanzen nicht schadet, ist auch der Einsatz gegen häufige Schädlinge an Zimmer- und Gartenpflanzen.

Beliebtes Hausmittel gegen Blattläuse

Da Kaliseife biologisch abbaubar ist, vertragen Pflanze sie meist gut.

Schmierseife, auch Kaliseife genannt, ist eine biologisch abbaubare flüssige oder halbfeste Seife, die auf Basis von natürlichem Leinöl hergestellt wird. Sie ist frei von synthetischen Chemikalien und daher umweltfreundlich und ungefährlich für Pflanzen, Tiere und Menschen. Erhältlich ist sie in Apotheken und in der Regel in Drogeriemärkten.

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Für folgende typische Probleme in Haus und Garten ist Schmierseife gut geeignet:

  • Schädlingsbekämpfung: Schmierseife ist ein hervorragendes Mittel gegen Schädlinge an Pflanzen. Die milde Seife kann in einer Mischung mit Wasser (1 EL Seife auf 1 l Wasser) als Sprühmittel verwendet werden, um Blattläuse, Weiße Fliege, Spinnmilben und andere Schädlinge zu bekämpfen. Die Schmierseife wirkt, indem sie die Atmung der Tiere behindert, sodass sie sterben. Wer die Wirkung verstärken möchte, gibt noch 1 TL Neem-Öl zu der Mischung.
  • Fleckentfernung: Nach einer Einwirkzeit von etwa 10 Minuten soll Schmierseife hartnäckige Pflanzenflecken wie von Gras, Obst oder Möhren lösen. Bevor Sie die Seife verwenden, sollten Sie vorab testen, ob sie für das betreffende Material oder die betroffene Oberfläche geeignet ist, um Schäden zu vermeiden – für Wolle oder Seide ist sie beispielsweise nicht geeignet.
  • Bekämpfung von Grünbelag: Schmierseife ist auch ein effektives Mittel zur Entfernung von Grünbelag wie Algen, Flechten und Moos von Wegen, Terrassen, Blumentöpfen und Gartenmöbeln (z. B. Rattan). Die betroffenen Flächen werden angefeuchtet und mit einer Bürste eine aufgeschäumte Schmierseifenlösung (4 TL Seife auf 1 l Wasser) aufgetragen. Nach einer Einwirkzeit von einer Stunde wird diese mit Wasser abgewischt oder abgeschrubbt.

Zehn Zimmerpflanzen, die Leitungswasser gar nicht vertragen – sie reagieren auf Kalk

Eine rosa blühende Zimmerazalee dem Tisch
Moorbeetpflanzen wie die Azalee können Leitungswasser nicht ausstehen. © blickwinkel/Imago
Blätter des Gemeinenr Tüpfelfarns (Polypodium vulgare) in Nahaufnahme
Kleine Gießsünden straft der Tüpfelfarn fast sofort mit braunen Blättern. © blickwinkel/Imago
Bromelie mit pinker Blüte
Bromelien wachsen in der freien Natur auf Bäumen – und da kommt nur Regenwasser hin. © YAY Images/Imago
Eine Alokasie im Kübel
Lieber Mineralwasser als Leitungswasser: Die Alokasie verändert sonst vielleicht ihre schöne Blattfarbe. © agefotostock/Imago
Eine Hand hält eine Orchideenblüte
Am liebsten mögen die Orchideen ein Tauchbad in kalkarmem Wasser. © agefotostock/Imago
Eine pinke Kamelie
An die Kamelie darf nur Regenwasser oder entmineralisiertes Leitungswasser. © agefotostock/Imago
Sonnentaupflanze in Nahaufnahme
Leitungswasser ist für den Sonnentau tabu: Es schädigt die Wurzeln der fleischfressenden Pflanze. © imagebroker/Imago
Eine pinkfarbene Hortensie in grünem Übertopf
Auch als Zimmerpflanze bevorzugt die Hortensie kalkarmes Wasser. © agefotostock/Imago
Die herzförmige rosafarbene Blüte einer Flamingoblume oder Anthurie
Mit gefiltertem, kalkfreien Wasser kann man der Flamingoblume (Anthurie) eine Freude machen. © Panthermedia/Imago
Eine Gardenie mit weißer Blüte
Die Gardenie blüht nur so elegant, wenn sie richtig gegossen wird. Am besten mit Regenwasser. © Panthermedia/Imago

Dieser Artikel wurde mithilfe maschineller Unterstützung erstellt und vor der Veröffentlichung von der Redakteurin Ines Alms sorgfältig überprüft.

Rubriklistenbild: © Panthermedia/Imago

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