Haar in der Suppe

Katze springt auf Esstisch – und crasht ein perfektes Dinner

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Katzen lieben es auf Fensterbänke, Küchenzeilen oder den Esstisch zu springen. Völlig normal. Doch was, wenn Besuch zum Essen kommt und der die Nase rümpft?

Katze auf dem Esstisch? Für die meisten Besitzer ist diese Eigenart völlig normal. Findet man ein Haar auf dem Teller, wird dies völlig emotionslos entfernt, die Samtpfote vom Tisch gehoben und man isst weiter, als ob nichts wäre. Auch wenn man täglich saugt, lässt es sich einfach nicht ganz vermeiden, dass das eine oder andere Fellbüschel im Besteckkasten oder in einer Schubladen-Ritze hängen bleibt. Doch lädt man Freunde zum Essen ein oder erwartet unangemeldeten Besuch, kann dieser Anblick manchen sauer aufstoßen und womöglich auf den Magen schlagen.

Katze springt auf Esstisch – Tipps, wie sie ihr das abgewöhnen

Sind Gäste zu Besuch, hat eine Katze auf dem Tisch nichts verloren. (Symbolbild)

Viele Katzen sind es gewohnt, dass sie auf den Esstisch dürfen, und oft fällt dabei eine Leckerei für sie ab. Doch kaum ist Besuch da, sollen sie diese Verhalten auf einmal nicht mehr zeigen. Für den Stubentiger komplett unverständlich. Und für manchen Besitzer extrem peinlich. So crashte Stubentiger „Luna“ in der aktuellen Staffel der „VOX“-Sendung „Das perfekte Dinner“ das wunderschön dargebotene Abendessen.

Katze springt auf Esstisch – und will vom Nachtisch kosten

Das Dinner fand in Augsburg statt und so wählte die Gastgeberin unter anderem Schweinebraten und Knödel. Hier konnte sich „Luna“ noch einigermaßen zurückhalten. Doch kaum wurde der Nachtisch Tiramisu serviert, startet sie ihren Angriff, springt auf den Tisch und will ein Stück davon stibitzen. Darüber sind die Gäste alles andere als erfreut. Wer möchte, kann sich die Folge bei RTL+ ansehen.

Peinlich berührt antworten darauf die meisten Besitzer mit der Floskel: „Das hat sie ja noch nie gemacht“. Hilft in der jetzigen Situation jedoch herzlich wenig. Viel entspannter ist es, wenn man seine Gäste im Voraus darüber aufklärt, dass es sich um ein Tierhaushalt handelt und sich diese in ihrem Revier frei bewegen dürfen. Wer dies nicht möchte, kann seine Vierbeiner kurzfristig bei Freunden unterbringen. Eine andere Möglichkeit ist auch, der Katze von Anfang an beizubringen, dass der Esstisch für sie tabu ist.

Katzensprache verstehen: Zehn Signale, die zeigen, dass Ihre Katze Sie liebt

1. Zeichen: Fühlen sich Katzen in der Nähe ihres Menschen pudelwohl, fordern sie meist ausgiebige Kuscheleinheiten ein.
1. Zeichen: Fühlen sich Katzen in der Nähe ihres Menschen pudelwohl, fordern sie meist ausgiebige Kuscheleinheiten ein. (Symbolbild) © Westend61/Imago
Im Allgemeinen gelten Katzen als sehr intelligent.
2. Zeichen: Schnurrt eine Katze beim Schmusen, ist das ein eindeutiger „Liebesbeweis“. (Symbolfoto) © Westend61/Imago
3. Zeichen: Reibt Ihre Katze an den Beinen entlang, verteilt sie bestimmte Duftstoffe und markiert Sie damit als geliebtes Familienmitglied.
3. Zeichen: Reibt Ihre Katze an den Beinen entlang, verteilt sie bestimmte Duftstoffe und markiert Sie damit als geliebtes Familienmitglied. (Symbolbild) © Ardea/Imago
4. Zeichen: Mit einem „Katzenkuss“ drücken Samtpfoten ihre Liebe aus. Das machen sie oft, wenn man sich ihrem Gesicht mit der Stirn nähert.
4. Zeichen: Mit einem „Katzenkuss“ drücken Samtpfoten ihre Liebe aus. Das machen sie oft, wenn man sich ihrem Gesicht mit der Stirn nähert. (Symbolbild) © Westend61/Imago
5. Zeichen: Ihre Katze legt sich beim Kraulen auf den Rücken? Dann fühlt sie sich geborgen und sicher.
5. Zeichen: Ihre Katze legt sich beim Kraulen auf den Rücken? Dann fühlt sie sich geborgen und sicher. (Symbolbild) © Cavan Images/Imago
6. Zeichen: Drücken Katzen ihre Vorderpfoten abwechselnd auf den Boden, ist das ein klares Signal für Wohlbefinden. Der Milchtritt ist ein Verhalten aus der Kinderstube. (Symbolbild)
6. Zeichen: Drücken Katzen ihre Vorderpfoten abwechselnd auf den Boden, ist das ein klares Signal für Wohlbefinden. Der Milchtritt ist ein Verhalten aus der Kinderstube. (Symbolbild) © Shotshop/Imago
7. Zeichen: Tiefe Zuneigung zeigen Katzen, wenn sie Ihnen beim Streicheln die Hand oder den Arm abschlecken. Gegenseitiges Putzen ist unter Samtpfoten ein wichtiger Bestandteil des Sozialverhaltens. (Symbolbild)
7. Zeichen: Tiefe Zuneigung zeigen Katzen, wenn sie Ihnen beim Streicheln die Hand oder den Arm abschlecken. Gegenseitiges Putzen ist unter Samtpfoten ein wichtiger Bestandteil des Sozialverhaltens. (Symbolbild) © Imaginechina-Tuchong/Imago
8. Zeichen: Wenn Ihre Katze beim Streicheln vorsichtig an der Hand knabbert, tut sie das nicht, um Sie zu verletzen. Denn der „Liebesbiss“ ist eine zärtliche Geste.
8. Zeichen: Wenn Ihre Katze beim Streicheln vorsichtig an der Hand knabbert, tut sie das nicht, um Sie zu verletzen. Denn der „Liebesbiss“ ist eine zärtliche Geste. (Symbolbild) © Westend61/Imago
9. Zeichen: Ihre Katze liebt es, ausgelassen mit Ihnen zu spielen? Herzlichen Glückwunsch! Dann sind Sie ein geliebter Spielkamerad.
9. Zeichen: Ihre Katze liebt es, ausgelassen mit Ihnen zu spielen? Herzlichen Glückwunsch! Dann sind Sie ein geliebter Spielkamerad. (Symbolbild) © Westend61/Imago
10. Zeichen: Schläft Ihre Katze auf dem Schoß ein, zeigt sie damit vollkommenes Vertrauen in Sie. Mehr Liebe geht nicht.
10. Zeichen: Schläft Ihre Katze auf dem Schoß ein, zeigt sie damit vollkommenes Vertrauen in Sie. Mehr Liebe geht nicht. (Symbolbild) © Westend61/Imago

Katze springt auf Esstisch – kommen Gäste ein No-Go

Solche Verbote müssen jedoch vom ersten Tag an gelten. Und Konsequenz ist dabei sehr wichtig. Heute so und morgen anders funktioniert leider nicht. Dies würde die Katze nur verwirren. Immer wenn Ihr Stubentiger etwas macht, was Ihnen nicht gefällt, sollten Sie ihr das ganz klar vermitteln. Damit ist jedoch nicht gemeint, dass Sie lautstark schreien oder handgreiflich werden.

Stattdessen können Sie ein ganz klares „Nein“ äußern, sie sanft hochnehmen und beispielsweise zu ihrem Kratzbaum tragen. Anschließend belohnen Sie Ihren Vierbeinern mit einem kleinen Spiel, oder etwas, das ihr besonders gut gefällt. Auch ist es hilfreich, eine Alternative anzubieten. Katzen lieben es beispielsweise, sich in Kartons zu verstecken.

Rubriklistenbild: © Martin Bäuml Fotodesign/Imago

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