Gute-Nacht-Küsschen

„So eine süße Freundschaft“: Hund und Katze pflegen zuckersüßes Schlafritual

  • schließen

Rituale sind wichtig, auch im Tierreich. Die Freundschaft zwischen Hündin Tiger und Katze Akaiba und ihr süßes Schlafritual begeistern Millionen Menschen auf TikTok.

Rituale sind wichtige Bestandteile unseres Lebens. Sie geben Struktur, stärken Bindungen und bieten emotionalen Halt. Diese wohltuenden Gewohnheiten existieren auch im Tierreich, wie die herzerwärmende Freundschaft zwischen der Hündin Tiger und der Katze Akaiba zeigt.

Niedliches Ritual berührt Herzen

Der Hund und die Katze bringen mit ihrem zauberhaften Freundschafts-Ritual Millionen Herzen zum Schmelzen. Der Clip hat auf TikTok bereits über 1,1 Millionen Aufrufe (Stand: 3. Juli) erzielt und über 227.000 Likes bekommen. Jean TwoHawks Munn, die Besitzerin der beiden tierischen Freunde Tiger und Akaiba, teilt den niedlichen Moment über ihren Account @jtwohawks mit der Community.

@jtwohawks

They are the sweetest pair. #pitbullsoftiktok #pitmix #catsanddogs

♬ Stuff We Did (from 'Up') - Piano Version - your movie soundtrack

In dem Video zu sehen: pure Liebe. Und das zwischen einem Hund und einer Katze. Denn ja, das ist möglich, wie zum Beispiel auch die Geschichte einer geretteten Baby-Katze und einem Familienhund zeigt. Katze Akaiba und ihre treue Hundefreundin Tiger fallen allerdings mit einem besonders niedlichen Ritual auf. Jeden Abend schleckt der Stubentiger der Hündin liebevoll die Stirn ab. Wie es auch Ihnen gelingt, Hund und Katze aneinander zu gewöhnen, erfahren Sie hier.

Noch mehr spannende Tier-Themen finden Sie im kostenlosen Newsletter von Landtiere.de, den Sie gleich hier abonnieren können.

Hund und Katze „waren von Anfang an beste Freunde“

Die besondere Freundschaft begann vor etwa acht Jahren, als Tiger sechs Jahre alt war und Akaiba ein kleines Kätzchen. Als Jean die Samtpfote adoptierte, war es für Tiger Liebe auf den ersten Blick. „Sie waren von Anfang an beste Freunde“, erzählt Jean gegenüber The Dodo. Ihre innige Bindung hat sich über die Jahre nur vertieft. Mittlerweile ist Hündin Tiger stolze 14 Jahre alt, aber ihre Liebe ist noch so frisch wie am ersten Tag. Herzallerliebst finden auch dieser Hund und diese Katze zueinander.

Ganz am Anfang war es Tiger, die das Kätzchen Akaiba liebevoll pflegte. Je größer Akaiba wurde, desto mehr hat sie die Liebe von Tiger erwidert und fing an, zurückzuschlecken. Mittlerweile sucht Tiger ihre Katzen-Freundin jeden Abend kurz vor dem Schlafengehen auf und bittet um den „Gute-Nacht-Kuss“: „Das ist Teil ihrer täglichen Routine. Sie geht zu Akaiba und stupst sie sanft an, um gepflegt zu werden“, so Jean. Lesen Sie hier fünf Merkmale, an denen Sie erkennen, dass ein Hund von einer Katze aufgezogen wurde.

Die goldenen Jahre älterer Hunde – worauf es ankommt, wenn Ihr Liebling zum Senior wird

Ein großer und ein kleiner Hund spielen gemeinsam am Strand.
Hunde gelten je nach Größe und Rasse ab einem Alter von fünf bis zehn Jahren als Senioren. Dabei gilt: Je größer die Hunde, desto früher gehen sie in der Regel in den Ruhestand. Auch der Gesundheitszustand und die individuelle Veranlagung beeinflussen, ab wann ein Hund alt ist. Mit etwa sieben Jahren beginnt für die meisten Vierbeiner das Seniorenalter. © Dreamstime/Imago
Alter Golden Retriever liegt im Gras.
Dass Ihr Liebling älter wird, erkennen Sie an verschiedenen Anzeichen: Die ersten Haare rund um die Schnauze und die Augen werden grau und er ist nicht mehr so sportlich wie früher, was sich auch an seiner Statur zeigt. Er baut Muskelmasse ab und nimmt entweder zu oder mangels Appetit ab. Die Sinne lassen nach und das Gehirn arbeitet nicht mehr auf Hochtouren, weshalb manche Vierbeiner eigensinnig und stur wirken – auch im Kontakt mit Artgenossen. Nicht zuletzt steigt mit zunehmendem Alter die Wahrscheinlichkeit, an Altersdemenz zu erkranken. Gleichzeitig wird Ihr Hund anfälliger für verschiedene Krankheiten, darunter auch Tumorerkrankungen. Regelmäßige Tierarztbesuche sind jetzt wichtiger denn je. © Dreamstime/Imago
Golden Retriever spielt mit Toilettenpapier.
Nicht nur das Gehirn, sondern auch die Schließmuskeln funktionieren nicht mehr so gut wie in jungen Jahren. So kann auch eine Demenz dazu führen, dass Hunde ihre erlernte Stubenreinheit vergessen oder vernachlässigen. Wenn Sie bei Ihrem Hund Anzeichen von Unsauberkeit und Inkontinenz bemerken, sollten Sie geduldig sein und ihn auf keinen Fall für sein Missgeschick ausschimpfen. Auch wenn Ihr Hund nicht mehr der Jüngste ist, verdient er es, mit Respekt und Rücksicht behandelt zu werden. © YAY Images/Imago
Hund sitzt auf Stufe.
Für Hunde-Senioren ist das Treppensteigen nicht mehr geeignet. Die Treppen im Haus sollten Sie jetzt daher mit einem speziellen Tierschutzgitter sichern. Das Einsteigen ins Auto oder den Sprung aufs Sofa erleichtern Sie Ihrer Fellnase mit einer Hunderampe. © blickwinkel/Imago
Hund frisst aus Futternapf.
Die richtige Ernährung ist auch für ältere Hunde ein wichtiges Thema. Im Laufe des Lebens ändern sich die Bedürfnisse der Tiere, sodass ein Hund im Seniorenalter ein anderes Futter benötigt als ein junger oder mittelalter Hund. Auch der Energiebedarf sinkt im Alter um bis zu 20 Prozent. Deshalb weniger zu füttern, wäre aber falsch. Denn eine ausreichende Versorgung mit Vitaminen und Mineralstoffen ist für ältere Hunde besonders wichtig. Spezielles Seniorenfutter enthält alle wichtigen Nährstoffe, darunter auch leicht verdauliches Eiweiß. Die Futtermenge sollte der Größe, dem Alter und den Bedürfnissen des Hundes angepasst werden. © Dreamstime/Imago
Älterer Hund läuft mit Herrchen auf Wiese.
Auch wenn Ihr Senior in dieser Lebensphase mehr Ruhe braucht, sollten Sie die körperliche Aktivität nicht vernachlässigen. Die Spaziergänge werden nun wahrscheinlich etwas länger, aber es ist nicht notwendig, die gewohnte Strecke zu verkürzen, es sei denn, es gibt einen Grund dafür. Mit der Zeit können Sie dazu übergehen, etwas kürzere, aber dafür häufigere Spaziergänge an der frischen Luft zu machen. So vermeiden Sie, dass der Hund überanstrengt und von den Umwelteinflüssen erdrückt wird. Seien Sie immer wachsam und achten Sie auf die Signale, die Ihr Hund Ihnen sendet. Geht es ihm gut, spricht nichts gegen aufregende Spielstunden, merken Sie aber, dass er schnell müde wird, sollten Sie Pausen einplanen und die Spazierroutine anpassen. Damit die Gelenke nicht einrosten, können Sie mit Ihrem Liebling zu Hause trainieren oder ihn zum Hundesport in einer speziellen Seniorengruppe anmelden. Ein Tierarzt kann Ihnen Auskunft geben, wie viel Bewegung nötig ist. © Dreamstime/Imago
Alter Hund mit grauem Fell.
Um den Hund im Alter nicht nur körperlich, sondern auch geistig fit zu halten, eignen sich Such- und Denkaufgaben. Sie schaffen auch Erfolgserlebnisse für den Senior und erleichtern ihm so den Übergang in die letzte Lebensphase. Dabei ist es auch wichtig, die Gewohnheiten des Hundes nicht plötzlich, sondern langsam anzupassen. Für alternde Hunde sind Veränderungen schwer, mit einem gefühlvollen Umgang tun Sie Ihrem Vierbeiner daher einen großen Gefallen. © Panthermedia/Imago
Frau bürstet alten Golden Retriever.
Senior-Hunde brauchen nicht nur viel Zuneigung, sondern sind auch auf eine besonders liebevolle Pflege und Fürsorge angewiesen. Auch regelmäßige Kontrollen beim Tierarzt sind wichtig. Spezielle Alters-Screenings ergänzen die bisherigen Vorsorgeuntersuchungen. © Depositphotos/Imago
Alter Spaniel schläft in einem bunten Strickpulli.
Ältere Hunde brauchen mehr Ruhe und verschlafen deshalb den Großteil des Tages. Wenn Sie Ihren pelzigen Freund gut kennen, haben Sie ein Gespür für seine Grenzen und sollten diese auch berücksichtigen. Nach einem langen und abenteuerlichen Leben hat Ihr Hund es verdient, sich zurückzuziehen, wenn ihm danach ist. © Dreamstime/Imago
Hund im Sonnenuntergang.
Gerade im Alter sollten Sie Ihrem Hund Ihre Zuneigung in Form von Streicheleinheiten und Aufmerksamkeit spüren lassen. Sorgen Sie jeden Tag dafür, dass sich Ihr Begleiter rundum wohlfühlt. Die Vierbeiner sind nicht nur unsere besten Freunde, sie begleiten uns auch ihr ganzes Leben lang treu. Da der Tag des Abschieds immer näher rückt, sollten Sie Ihrem Hund jetzt so oft wie möglich zeigen, wie sehr Sie ihn lieben und dass er bei Ihnen in Sicherheit ist. So weiß er, dass er eines Tages in Frieden über die Regenbogenbrücke gehen kann. © Zoonar/Imago

TikTok-Community liebt die innige Freundschaft

Die beiden Tiere sind eindeutig Seelenverwandte. Jean war zunächst besorgt, dass sich Hund und Katze nicht verstehen würden. Doch ihr Sorge war unbegründet: „Es ist wirklich großartig zu sehen, wie sehr sie sich lieben“. Das gefällt auch der TikTok-Community. Wie sehr, zeigen die User in über 1.400 Kommentaren. Hier eine kleine Auswahl.

  • „Ich liebe es, dass sie zusammenpassen. 😭“
  • „Das ist wahre Liebe. ❤️“
  • „Die süßeste Sache aller Zeiten.“
  • „Haben sogar das gleiche Fell. 💖“
  • „So eine süße Freundschaft.“

Rubriklistenbild: © @jtwohawks (TikTok)

Kommentare