Vor Lärm schützen

Tierfreundliches Silvester: Sechs Alternativen ohne Feuerwerk

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Silvester ist für die meisten Tiere mit viel Stress verbunden. (Symbolbild)
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Lauter Böllerlärm und fieser Brandgeruch versetzt die meisten Hunde und Katzen an Silvester in Angst. Wir nennen Ihnen fünf Alternativen.

Silvester steht vor der Tür, und während viele Menschen die festliche Jahreswende mit Feuerwerk und lauten Knallern feiern, können diese lauten Geräusche für Vierbeiner eine Quelle von Angst und Stress sein. Anfang 2023 sind mehr als 1.000 Haustiere beim Jahreswechsel entlaufen. Damit Ihr Jahreswechsel für Sie und Ihre Tiere harmonisch verläuft, haben wir fünf Alternativen zum traditionellen Feuerwerk zusammengestellt. Tipps, die gegen Angst helfen, finden Sie hier.

Sechs Silvester-Alternativen ohne Feuerwerk

1. Lichterketten und Lampions

Statt lauter Böller und Raketen können Sie Ihren Garten oder Balkon mit stimmungsvollen Lichterketten, Lampions und Kerzen schmücken. Diese sanfte Beleuchtung sorgt für eine festliche Atmosphäre und ist weniger beunruhigend für Hunde oder Katzen.

2. Musik und Hörbücher

Musik oder Hörbücher können eine beruhigende Wirkung auf Haustiere haben. Spielen Sie leise und entspannende Musik im Hintergrund, um die Geräuschkulisse des Feuerwerks zu überlagern. Es gibt auch spezielle Hörbücher und Musik für Tiere, die auf deren Bedürfnisse zugeschnitten sind.

3. Spieleabend zu Hause

Veranstalten Sie einen Spieleabend mit Freunden und Familie in Ihren eigenen vier Wänden. Gesellschaftsspiele, Puzzles und Kartenspiele bieten stundenlange Unterhaltung ohne laute Geräusche im Freien. Sie könnten auch eine Art Kerzenparade für sich und Ihre Kinder veranstalten.

4. Silvesterdinner mit Freunden

Laden Sie Ihre Freunde und deren Hunde zu einem gemütlichen Silvesterdinner bei Ihnen zu Hause ein. Jeder kann ein Gericht mitbringen, und die Gesellschaft von bekannten Tieren kann Ihrem Haustier helfen, sich etwas zu entspannen.

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Schokoladen-Vergiftung: Wie man sie erkennt und was man dagegen tun kann

Ein Schoko-Weihnachtsmann
1. Gefährlicher Inhaltsstoff: Schokolade enthält Theobromin, eine Substanz, die Menschen mithilfe von speziellen Enzymen abbauen können. Hund und Katze fehlt dieses Enzym jedoch, sodass sie äußerst empfindlich auf Kakao reagieren und nach dem Verzehr sterben können. © IMAGO/Christoph Hardt
Mehrere Tafeln dunkle Schokolade
2. Je dunkler, desto giftiger: Dunkle Schokolade mit einem hohen Kakaoanteil ist besonders giftig für die Tiere. Schon 60 Gramm Bitterschokolade sind lebensbedrohlich für einen kleinen Hund. © IMAGO/Filippo Carlot
Ein Hund will eines von drei Kuchenstücken fressen
3. Hunde sind am häufigsten betroffen: Doch auch für Katzen ist Schokolade hochgiftig. Üblicherweise haben die Stubentiger aber weniger Interesse an Süßigkeiten. Hunde sind dagegen deutlich gefräßiger und deshalb gefährdeter. © IMAGO
Ein schläfriger Chihuahua
4. Erste Anzeichen: Bei einer Schokoladenvergiftung ist es wichtig, schnell zu reagieren. Zu den Symptomen gehören Verdauungsprobleme, Durchfall und Erbrechen. Außerdem kann es zu Zittern, Ruhelosigkeit, Krämpfen und Herzrasen kommen. © IMAGO
Schlafender Hund
5. Verborgenes Leid: Nicht immer sind die Symptome offensichtlich. Haben Hunde übermäßig viel Schokolade gefressen, können innere Blutungen entstehen. Im schlimmsten Fall kommt es zum Atemstillstand. © IMAGO
Ein Hund blickt über das Sofa, im Hintergrund ist Weihnachtsdekoration
6. Bitte gut aufpassen: Meistens treten die Symptome innerhalb von zwei bis vier Stunden, nachdem die Schokolade gefressen wurde, auf. Während der Weihnachtszeit sollten Sie Ihren pelzigen Liebling also besonders gut im Blick behalten. © IMAGO
Ein kleiner schwarzer Hund liegt in einer Geschenkbox
7. Ruhe bewahren: Versuchen Sie abzuschätzen, wie viel Schokolade Ihr Vierbeiner verzehrt hat. Je kleiner das Tier, desto größer ist die Gefahr. Treten nur sehr milde Symptome auf, die innerhalb von 24 Stunden wieder verschwinden, können Sie davon ausgehen, dass das Theobromin wieder abgebaut wurde. © IMAGO
Ein neugieriger Hund erkundet mit der Schnauze eine Geschenktüte
8. Nicht nur die Schokolade selbst ist gefährlich: Manchmal wird auch die Verpackung mitgefressen, was innere Verletzungen und Verstopfungen des Darms verursachen kann. © IMAGO
Ein Mädchen ist mit ihrem kleinen Hund bei der Tierärztin
9. Schnelle Hilfe suchen: Im Falle einer akuten Schokoladenvergiftung zählt jede Sekunde. Suchen Sie umgehend einen Tierarzt auf, der Ihrem Haustier helfen kann. © IMAGO
Eine Tierärztin untersucht einen Hund
10. Behandlung: Wenn der Verzehr der Schokolade noch nicht allzu lange her ist, wird dem Tier in der Praxis ein Medikament zum Erbrechen verabreicht. Bei schwerwiegenden Symptomen wird eine Infusion gelegt, die unter anderem Kreislauf und Herz stärkt. © imago stock&people
Ein Hund mit Weihnachtsmütze schläft auf dem Boden
11. Chronische Vergiftung: Neben der akuten Schokoladenvergiftung gibt es auch eine chronische Vergiftung. Dazu kommt es, wenn das Tier über einen längeren Zeitraum hinweg kleine Mengen Schokolade frisst. Dadurch reichert sich immer mehr Theobromin an, was lebensgefährlich ist. © IMAGO
Vor einem mit Schokoladenpralinen gefüllten Gefäß steht ein Schild mit der Aufschrift „Vorsicht“
12. Vorsicht ist besser als Nachsicht: Schützen Sie Ihr Haustier, indem Sie Schokolade und andere Süßigkeiten außer Reichweite aufbewahren. Behalten Sie im Hinterkopf, dass manche Vierbeiner Türen und Schränke öffnen können. © IMAGO/ Andreas Berheide
Eine Frau bäckt Plätzchen, ihr Hund schaut zu
13. Nein sagen: Gerade Hundebesitzer können dem flehenden Blick Ihres Fellfreunds kaum widerstehen, wenn dieser mitnaschen will. In diesem Fall sollten Sie jedoch hart bleiben. Schokolade hat im Hundemaul nichts zu suchen! © IMAGO

5. Feuerwerksersatz für Kinder

Für Ihre Kinder könnten kinderfreundliche Feuerwerksersatzmittel wie Knicklichter oder Konfettikanonen Sinn machen. Diese sind weniger laut und können dennoch eine festliche Atmosphäre schaffen. Auch ein Blütenkonfetti können Sie im Garten hochwerfen und verstreuen.

6. Silvesterreise in ein ruhiges Gebiet

Wenn Sie die Möglichkeit haben, könnten Sie mit Ihrem Hund in ein ruhigeres Gebiet reisen, wo es weniger Feuerwerksaktivitäten gibt. Ein abgeschiedener Aufenthalt in der Natur kann eine entspannende Alternative zum Stadttrubel sein.

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