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Alte Katzen im Babytuch tragen – Frau zeigt, wie es geht: „Ich weine, du hast sie so glücklich gemacht“

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Genau wie ältere Menschen sind auch Senioren-Haustiere in ihrer Bewegung oft eingeschränkt. Wie sie ihre Katzen-Oma trotzdem immer dabei hat, zeigt eine Frau auf Instagram.

Ältere Haustiere benötigen häufig mehr Pflege und Fürsorge. Vor allem dann, wenn mit steigendem Alter Katzenkrankheiten wie Arthrose, Hör- und Sehstörungen, Altersdemenz oder Katzendiabetes dazukommen. Wie sie ihrer Samtpfote trotz aller Einschränkungen ein erfülltes Leben bietet, zeigt eine Frau, die mit einem Instagram-Posting für Begeisterung bei der Community sorgt.

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Frau verwendet Baby-Tragetuch für ihre ältere Katze – und die Samtpfote liebt es

Auf dem Instagram-Kanal seniorcatmk gibt eine Besitzerin regelmäßig Einblicke in das Leben mit ihrer Senior-Katze, die sie zehnjährig aus dem Tierheim adoptiert hat und die auf den kurzen Namen „MK“ hört. Darunter auch ein Video, das innerhalb kurzer Zeit im Netz viral gegangen ist und bereits rund vier Millionen Aufrufe erreicht hat. In ihrem Clip zeigt die Frau, wie sie ihre ältere Katze liebevoll herumträgt. Damit sie beide Hände frei hat, gibt sie ihren Follower einen Tipp: „Ihr solltet euren älteren Katzen ein Wickeltuch für die Brust kaufen“, rät sie.

Eingewickelt in das Tragetuch, das eigentlich für Babys gedacht ist, wiegt sie die Samtpfote sanft in den Schlaf. Und die scheint es sichtlich zu genießen, was die Frau unter einem anderen Video bestätigt. „Sie liebt es so sehr, dass ich sie beinahe nicht mehr absetzen kann.“

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Eine alte Katzen-Dame zu adoptieren, war für die Besitzerin die beste Entscheidung. Sie sieht die Zeit mit ihrer Samtpfote als wahres Geschenk. Genau diese Botschaft möchte sie mit ihren rührenden Videos vermitteln. Denn häufig werden ältere Katzen in den Tierheimen übersehen oder bewusst dort abgegeben. Stattdessen adoptieren die künftigen Besitzer lieber junge Kitten. „Ein Beweis dafür, dass die Menschen manchmal nicht wirklich wissen, was sie haben. MK ist die einzigartigste, verschmusteste und freundlichste Katze, die ich je getroffen habe. Sie ist ein Diamant unter den Trümmern und jemand hat sie einfach zurückgelassen“, schreibt die Frau betroffen.

Zehn Eigenschaften, die zeigen, weshalb Katzen die wahren Herrscher der Welt sind

Eine junge Frau kuschelt mit einem flauschigen Kätzchen.
Obwohl Katzen aufgrund ihrer wilden Vorfahren sehr unabhängige Wesen sind, pflegen sie tiefe Verbindungen zu ihren Menschen. Sie sind viel eigenständiger als Hunde und bauen doch eine ähnlich tiefe soziale Bindung zu ihren Besitzern (und zu ihren Artgenossen) auf. Das bestätigen laut Peta mehrere aktuelle Studien. Der Unterschied besteht im Verhalten: Während Hunde ihre Zuneigung sehr deutlich zeigen, halten sich Katzen meist zurück, wenn es um Liebesbekundungen geht. © Zoonar/Imago
Nahaufnahme vom Gesicht einer hellen Katze, die aus dem Fenster zu schauen scheint.
Die süßen Stubentiger haben einen besonders ausgeprägten Tastsinn. Der Grund: Sie besitzen nicht nur Schnurrhaare, die sogenannten Vibrissen oder Tasthaare, im Gesicht, sondern auch an den Innenseiten der Vorderläufe, den Pfoten und den Ellenbogen. Die Haare sind sehr sensibel und spielen vor allem beim Klettern eine wichtige Rolle. © YAY Images/Imago
Eine helle Katze räkelt sich auf einer weißen Kuscheldecke.
„Katzenschnurren lässt Knochen schneller heilen“, schreibt Deutschlandfunk Nova. Und es gibt in der Tat einige wissenschaftliche Hinweise dafür. Biologe Mario Ludwig weiß, dass durch das Schnurren Vibrationen im Körper der Katze ausgelöst werden. Sie helfen bei der Heilung verletzter Knochen und Gelenke. Und das sogar beim Menschen. Doch damit nicht genug: Abgesehen vom serotoninbedingten Wohlgefühl beim Menschen durch das Schnurren, besagt eine Studie der Universität von Minnesota, dass Katzenhalter ein geringeres Risiko für Herzinfarkte hätten. © imagebroker/Imago
Eine rote Katze sitzt auf einer Holzterrasse, während eine Frau Dehnungsübungen macht.
Im Internet gibt es zahlreiche Videos von Katzen, die sich in Sofaritzen verkriechen, sich winzige Kartons zwängen oder unter dem Gartenzaun durchkriechen. Kurzum: Mit ihren extrem gelenkigen Körpern kommen Katzen fast überall hin. Aber wie schaffen sie das? Der Grund für ihre schier unglaubliche Beweglichkeit liegt in ihrem einzigartigen Skelettbau: Sie haben kein Schlüsselbein, dafür aber eine sehr flexible Wirbelsäule mit 30 Wirbeln. Ihre Gliedmaßen sind nur durch dehnbare Bänder und Muskeln mit der Wirbelsäule verbunden, was ihnen diese erstaunliche Beweglichkeit ermöglicht. © imagebroker/Imago
Eine Katze sitzt bei Nacht zwischen zwei Gebäuden auf der Straße.
Eine Superkraft von Katzen ist, dass sie bei Dunkelheit sehr gut sehen können – viel besser als Menschen. Ihre Augen verfügen über eine reflektierende Schicht, das sogenannte Tapetum Lucidum (das auch der Grund dafür ist, dass Katzenaugen im Dunkeln hell leuchten). Es wirkt wie ein Lichtverstärker und sorgt dafür, dass sie das bestehende Licht bei Dunkelheit optimal ausnutzen können. Außerdem besitzen Katzen laut Peta „ein größeres Gesichtsfeld als Menschen.“ Damit würden sie um sich herum mehr wahrnehmen und empfindlicher auf Umwelteinflüsse reagieren. © Wirestock/Imago
Eine grau getigerte Katze springt von einem Betonsockel zum anderen.
Katzen sind wahre Meister des Weit- und Hochsprungs. Gesunde und fitte Tiere erreichen aus dem Stand etwa das Fünf- bis Sechsfache ihrer Körpergröße. Zum Vergleich: Der Weltmeister im Hochsprung übersprang seine eigene Körpergröße um gerade einmal 52 Zentimeter. Hätten Menschen die Sprungkraft von Katzen, wäre der Sprung in ein Fenster im zweiten Stock an der Tagesordnung. © Anka Agency International/Imago
Eine Katze entspannt sich auf dem Boden und hat sich auf den Rücken gerollt.
Jede Katze hat einen einzigartigen Charakter. Während manche Miezen verspielt, gesellig, verschmust oder sanftmütig sind, zeigen sich andere Exemplare scheu oder besonders unabhängig. Ihre Charaktereigenschaften entwickeln Katzen unter anderem aufgrund ihrer Sozialisation in der Kindheit. © YAY Images/Imago
Eine Katze spitzt ihre Ohren.
Das Katzengehör ist deutlich sensibler als Menschenohren und filtert wichtige Geräusche (wie das Fiepsen von Mäusen) automatisch aus den Umgebungsgeräuschen heraus. Vom menschlichen Gehör unterscheidet sich das von Katzen nicht nur in den wahrnehmbaren Frequenzbereichen, sondern auch in der Beschaffenheit: 32 Muskeln am Katzenohr und damit ein Wendekreis von 180 Grad ermöglichen es der Mieze, Geräuschquellen präzise zu lokalisieren. Das Besondere ist, dass Katzen ihre Ohren in verschiedene Richtungen drehen können. Sie können also mit jedem Ohr eine eigene Geräuschquelle wahrnehmen. © Wirestock/Imago
Eine schwarz-weiße, junge Katze fällt.
Katzen landen in den meisten Fällen unverletzt auf ihren Pfoten, selbst nach einem Sturz aus großer Höhe. Sie haben die Fähigkeit, mit ihrem Schwanz die Fallgeschwindigkeit zu reduzieren. Dadurch gewinnen sie Zeit, um den Oberkörper und den Kopf zuerst zu drehen und dann den Rest des Körpers. Innerhalb eines Wimpernschlags können sie ihre Beine drehen, um damit den Boden zu erreichen. Dieser Reflex wird als Dreh-, Stell- oder Aufrichtreflex bezeichnet und ist einzigartig. Gerade bei übergewichtigen Katzen können bei einem Sturz aus großer Höhe jedoch schwere Verletzungen auftreten. Es ist daher dringend empfohlen, eine gestürzte Katze unverzüglich zum Tierarzt zu bringen. © agefotostock/Imago
Zwei Kätzchen sitzen auf einer Holzbank im Garten.
Zwar können Katzen nicht alle Farben genauso sehen wie Menschen. Wissenschaftler gehen davon aus, dass die Samtpfoten ihre Umgebung in „blau-violetten und grün-gelben Tönen wahrnehmen“, wie Peta schreibt. Doch Grautöne erkennen sie deutlicher und differenzierter als Menschen. © blickwinkel/Imago

Menschen im Netz sind gerührt – „Ich liebe das so sehr!“

Seit der Veröffentlichung auf Instagram haben mehr als 394.000 Nutzer das Video gelikt. Rund vier Millionen Mal wurde der Clip bereits aufgerufen. Auf dem Kanal ihrer Samtpfote teilt die Besitzerin noch viele weitere Aufnahmen. In den Kommentaren schwärmen die Follower von der Senior-Katze und ihrer Liebe zu den Babytüchern. Einige teilen auch Gedanken zur Adoption von älteren Haustieren. Hier eine Auswahl:

  • „Ich liebe das so sehr! Zu süß! ❤️🐈“
  • „Omg, ich weine, du hast sie so glücklich gemacht.“
  • „Sie ist so süß. 😍 Ich habe meinen Kater Jack mit neun Jahren adoptiert und er liebt es auch, so zu kuscheln. 😍“
  • „Das ist eine glückliche Katze, sie weiß, dass sie geliebt wird und das spürt sie, ich weiß es!“
  • „Ich liebe deine Energie! Und dein Kätzchen ist bezaubernd. 😍“
  • „Oh mein Gott, ich bin so dankbar, dass du eine ältere Katze adoptiert hast. Die meisten Leute wollen sie nicht.“
  • „Das Beste, was ich den ganzen Tag gesehen habe. 😹🙌🏻 Ich kann meine nicht einmal dazu bringen, eine Pfote hineinzustecken.“

Rubriklistenbild: © seniorcatmk/Instagram

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