Silky muss nicht im Tierheim blieben

Zehn Jahre alte Katze wird nach nur 24 Stunden zurück ins Heim gegeben und findet dank TikTok ein Zuhause

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Zwei Männer adoptieren eine zehnjährige Katze aus dem Tierheim, die zuvor nach nur 24 Stunden wieder zurückgegeben wurde. Grund für die Rettungsaktion war ein TikTok-Video.

Betagte Katzen wie Silky haben es nicht leicht. Verlieren sie ihr Zuhause und landen im Tierheim, dauert es häufig sehr lange, bis sie wieder adoptiert werden – wenn sich überhaupt jemand findet. Denn Seniorenkatzen haben irrtümlicherweise nicht gerade den besten Ruf.

Das Schicksal von Silky berührt daher umso mehr. Die in die Jahre gekommene Katzendame aus Melbourne wurde erst adoptiert – und schon am nächsten Tag wieder zurückgegeben. Zwei Männer sahen anschließend auf der Social-Media-Plattform TikTok auf dem Account @aaps_victoria ein Video von der zurückgewiesenen Mieze und beschlossen spontan, dass sie die Seniorin unbedingt kennenlernen wollten.

TikTok-Video zeigt die Katze mit ihren Adoptiv-Vätern

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Für die Drei war es Liebe auf den ersten Blick. Die beiden Männer sind bereits erfahren im Umgang mit älteren Haustieren und wissen daher genau, worauf sie sich einlassen. Und dass es unter Umständen etwas länger dauern würde, bis sich die Katze bei ihnen eingewöhnt.

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Kurz gesagt: Sie haben Silky sofort ins Herz geschlossen und halten in dem Video stolz die Adoptionsurkunde in die Kamera. So hat die australische Seniorkatze, deren tragische Rückgabe ebenfalls auf der Plattform gezeigt wurde, dank TikTok doch noch ein Zuhause gefunden.

Katzen-Klatsch: Die Top Ten Hauskatzenrassen, die unsere Herzen erobern

Eine junge Britisch Kurzhaar Katze blickt mit großen Augen direkt in die Kameralinse.
Britisch Kurzhaar (BKH): Katzen der Rasse Britisch Kurzhaar wird nachgesagt, sie seien unkompliziert und hätten ein natürliches Wesen. Das macht sie besonders anpassungsfähig, liebevoll und tolerant. Sowohl für Singles als auch für Familien sind sie daher ein ideales Haustier. In der Regel vertragen sie sich mit Hunden und verhalten sich tendenziell rücksichtsvoll und ruhig. Auch als einzeln gehaltene Katze kommt sie problemlos zurecht – über einen Artgenossen freut sie sich natürlich genauso. Betagte oder übergewichtige Britisch-Kurzhaar-Katzen sind nicht gerade leicht zu motivieren, doch die Besitzer sollten sich Mühe geben: Bei unzureichender Beschäftigung kann diese Rasse schnell seelische Narben davontragen. © Panthermedia/Imago
Eine Norwegische Waldkatze hat sich auf den Rücken gerollt und blickt verschmust in die Kamera.
Norwegische Waldkatze: Diese Katzenrasse liebt die Gesellschaft von Menschen. Sie hat ein großes Kommunikationsbedürfnis und teilt sich ihren Menschen gerne über Gurrlaute mit. Norwegische Waldkatzen sind besonders temperamentvoll und bleiben auch im Alter sehr verspielt. Zwar sind diese Katzen auch für Haushalte mit Kindern geeignet, einzeln sollten sie jedoch nicht gehalten werden. Ihre Freiheitsliebe bei jeder Wetterlage sollten sich Norwegische Waldkatzen zumindest auf einem katzensicheren Balkon, im Optimalfall jedoch mit Zugang zur freien Natur ausleben dürfen. © agefotostock/Imago
Eine grau getigerte Maine Coon Katze läuft mit aufgestelltem Schwanz stolz neben einem Menschen her.
Maine Coon: Als vermutlich größte Hauskatze der Welt ist diese Rasse besonders beliebt. Mit einer Länge von bis zu 1,20 Metern sind Maine Coons echte Stubentiger. Sie lieben Gesellschaft und Aktivität, beispielsweise spielerische Interaktivität mit ihren Besitzern. Durch ihr sanftmütiges Wesen passt sie gut zu Familien mit mehreren Kindern, aber auch zu Hunden. Trotz ihrer großen und wilden Erscheinung ist sie besonders brav und liebt es, in Gesellschaft von Menschen zu sein. Mit ihrem unaufdringlichen Wesen bevorzugen die einen es, zu kuscheln, andere Maine Coons schätzen es eher, nur in der Nähe ihres Menschen zu sein. © Wirestock/Imago
Porträt einer Ragdoll Katze.
Ragdoll: Aufgrund ihrer besonderen Optik wirken Ragdolls wie lebendig gewordene Plüschkatzen. Doch das Wesen dieser schönen Tiere ist komplex: Einerseits werden sie als sehr sanftmütig und ruhig beschrieben, auf der anderen Seite kennt man die Rasse als außergewöhnlich verspielt und spaßbereit. Ihre neugierige, harmonische und anschmiegsame Art macht sie zu einem guten Gefährten für Kinder. Ragdolls mögen die Einsamkeit nicht, weshalb sie ihren Bezugspersonen wie ein Schatten folgen und sich über tierische Spielkameraden freuen. © Image Source/Imago
Eine Siamkatze sitzt mit einem goldenen Glöcken um den Hals auf dem Boden.
Siamkatze: Sie sind intelligent, charmant und besonders anhänglich. Ihre geschmeidige, muskulöse Erscheinung mit den charakteristischen blauen Augen und dem seidig glänzenden Fell bedeuten für viele Halter Liebe auf den ersten Blick. Die fordert sie mit ihrem starken Willen und einem hohen Durchsetzungsvermögen ein – denn teilen möchte sie ihren Menschen mit niemandem. Geschwister-Tiere sind bei der Siamkatze nicht erwünscht. Ihre Meinung hat im Haushalt außerdem einen hohen Stellenwert: Sie wird jederzeit und laut geäußert. © blickwinkel/Imago
Eine junge Bengalkatze liegt auf dem Rücken auf einem Autodach.
Bengalkatze: Bengalen sind noch im Besitz ihrer natürlichen Instinkte und sehr lebhaft. Sie lieben es, am Wasser zu sein und zu klettern. Ihr Bewegungsdrang machen einen großen Garten, zumindest aber eine geräumige Wohnung mit Kratzbaum und gesichertem Balkon erforderlich. Trotz ihrer Selbstständigkeit sind Bengalen sehr verspielt und lieben es, die Aufmerksamkeit ihrer Besitzer zu bekommen. Diese Rasse ist auffallend einfallsreich und schlau und benötigen daher genügend Abwechslung. Passt ihnen etwas nicht in den Kram, scheuen sie sich nicht davor, das auch zu äußern: Bengalkatzen sind sehr gesprächig. © agefotostock/Imago
Eine junge Savannah Katze ist in eine Decke ausgewickelt und schaut nur mit dem Kopf heraus.
Savannah Katze: Hochgewachsen, anmutig und schlank – so kennt man diese Rasse mit dem markanten Punktemuster. Mit ihren wilden Genen bevorzugt sie eine großräumige Umgebung und jede Menge Action. Als Freigänger sind Savannahs aufgrund ihres starken Jagdtriebs jedoch nicht geeignet. Die intelligente und soziale Katzenrasse ist für ihr Temperament und ihr Selbstbewusstsein bekannt. Um diese besonderen Eigenschaften nicht verkümmern zu lassen, sollten Besitzer mindestens einen Artgenossen mit ähnlichen Eigenschaften anschaffen.  © blickwinkel/Imago
Eine rötliche Perserkatze blickt mit engen Pupillen in die Sonne.
Perserkatze: Diese Rasse ist mit ihrem langen Fell, der dichten Unterwolle und dem buschigen Schwanz unverkennbar. Von der niedlichen Optik darf man sich allerdings nicht täuschen lassen: Perserkatzen haben einen starken Charakter und wissen sehr genau, was sie wollen – ihre Intelligenz kann auch mal in Dickköpfigkeit umschlagen. Dennoch wird ihre Persönlichkeit meist als ruhig, freundlich und zutraulich beschrieben. Die Perser weiß es jedoch zu schätzen, einen Kreis aus engsten Vertrauten um sich zu haben. Ihre gemütliche Ader kann sie auch als reine Wohnungskatze ausleben. Am glücklichsten ist eine Perserkatze mit ihrem eigenen Schlafplatz und endlosen Streicheleinheiten. © Shotshop/Imago
Eine Heilige Birma Katze steht vor Naturkulisse auf einem Holzzaun.
Heilige Birma: Diese hübsche Katzenrasse ist verschmust, sanft, liebevoll mit Kindern und anderen Haustieren und anhänglich. Sie hat eine verspielte und fröhliche Natur und fühlt sich auch als einzeln gehaltene Katze wohl, solange sie ausreichend Aufmerksamkeit und Schmuseeinheiten bekommt. © blickwinkel/Imago
Eine schwarz-weiße Katze sitzt zwischen abgemähten Strohhalmen auf einem Feld.
Hauskatze: Die Vielfalt an Hauskatzen ist groß. Jeder neue Wurf Hauskatzen bringt neue, überraschende Fellfarben hervor. Im Gegensatz zu Rassekatzen lässt sich das Wesen von Hauskatzen nicht vorbestimmen. Allen gemeinsam ist die große Freude an Bewegung, sie lieben ihre Unabhängigkeit und die Freiheit. © blickwinkel/Imago

Warum es sich lohnt, eine ältere Katze zu adoptieren

Jedes Lebewesen hat ein liebevolles Zuhause verdient, doch gerade ältere Haustiere haben es oft schwer, adoptiert zu werden. Zu Unrecht, denn die Senioren auf vier Pfoten bringen eine Menge Vorteile mit:

  • Sie sind deutlich ruhiger und ausgeglichener als Babykatzen, die man erst noch erziehen muss.
  • Sie brauchen nicht mehr so viel Aktion, Bewegung und Zuwendung.
  • Sie sind häufig regelrechte Schmusekatzen.
  • Sie müssen die Katze in der Regel nicht mehr stubenrein bekommen. Sie ist bereits an das Leben in einem Haushalt gewöhnt.
  • Sie bringen oft Erfahrung im Umgang mit anderen Haustieren oder Kindern mit.
  • Die Vermittlungsgebühr für das Tierheim fällt meist geringer aus.

Die TikTok-Community ist gerührt

Die Reaktionen der User sind eindeutig. Voll Begeisterung schwärmen sie für die zwei neuen „Väter“ von Silky. Einige erzählen auch von ihren eigenen Erfahrungen mit Katzen aus dem Tierheim, die zum Zeitpunkt der Adoption bereits ältere Stubentiger waren – und ihre Besitzer trotzdem noch für viele Jahre glücklich gemacht haben. Einig ist man sich auch in der Entrüstung darüber, dass Silky nach nur einem Tag zurückgegeben wurde.

  • „Ich liebe TikTok für solche Geschichten. 🥰“
  • „Silky kam zurück, weil sie dazu bestimmt war, bei ihnen zu sein. 🥹“
  • „Diese anderen Leute dachten, sie würde sich innerhalb von 24 Stunden eingewöhnen und haben sie dann ZURÜCKGEGEBEN? Sie haben sie nicht verdient. Schau dir jetzt ihre wunderbaren Väter an. 🥰“
  • „Meine Katze war 14 als ich sie adoptiert habe und starb mit 23. 🖤“

Rubriklistenbild: © aaps_victoria/TikTok

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