Beschäftigungsideen

Katze allein zu Hause? Vier Tipps, damit sich der Stubentiger nicht langweilen muss

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Oft müssen Wohnungskatzen bei berufstätigen Haltern für mehrere Stunden am Tag alleine auskommen. Es muss aber keine Langeweile aufkommen – oft wissen sich die Vierbeiner gut zu beschäftigen.

Egal, ob wegen der Arbeit oder einer Verabredung: Oft fällt es Herrchen oder Frauchen schwer, die Katze über mehrere Stunden allein zu Hause zu lassen. Tatsächlich sind Stubentiger anhänglicher als gedacht: Eine Studie, die 2020 in der Public Library of Science veröffentlicht würde, zeigt, dass ungefähr jede zehnte Katze ein auffälliges Verhalten an den Tag legt, die offenbar mit Trennungsängsten und Einsamkeit zusammenhängen. Dazu gehören lautes Miauen, Urinieren an unpassenden Orten oder Aggressivität. Generell sollte gerade eine Hauskatze nicht länger als zwei Tage allein gelassen werden – ist die Mieze besonders anhänglich, am besten nicht länger als einen Tag.

Wie Sie Ihre Katze keine Chance auf Langeweile geben

Getigerte Katze sitzt mit einem Stofftier in einer rosa Kiste.

Um nach einer längeren Abwesenheit also nicht mit zerkratzten Böden oder einer Urinpfütze konfrontiert zu werden, sollten Sie Ihrer Katze auch eine Beschäftigung gegen die Langeweile geben. Hier vier Tipps:

  • Spielzeug: Viele Stubentiger lieben es, sich mit kleinen Gegenständen zu beschäftigen – vom Katzenspielzeug bis hin zum einfachen Karton, bieten sich Ihnen viele Möglichkeiten. Außerdem gibt es auch Spielsachen, die mit einem Leckerli gefüllt werden können – so erhält die Katze gleich eine kleine Belohnung für ihre Bemühungen.
  • Katzenfreundliche Einrichtung: Gerade, wenn Ihre Mieze eine reine Wohnungskatze ist, sollten Sie Ihr viele Klettermöglichkeiten und erhöhte Beobachtungsplattformen bieten, von denen sie eine gute Aussicht hat. Auch von einem schön eingerichtetes Plätzchen am Fenster kann Ihr Stubentiger nach draußen blicken und die Umgebung beobachten – manchmal stundenlang. Legen Sie dazu einfach ein paar bequeme Kissen oder eine Decke bereit.

Elf süße Katzenbabys, die Ihr Herz heute schmelzen lassen

Schlafendes Kätzchen
Ein schlummerndes Katzenbaby: gibt es etwas Süßeres? © Imago
Kätzchen spielt
Kätzchen sind beliebte Fotomotive: zu süß sind ihre tapsigen Bewegungen, ihr verträumter Blick und ihr Umgang mit neuen Spielsachen.  © Imago
Zwei kleine Kätzchen streifen im Garten umher
„Da will ich hoch, bitte bitte“: Ihr angeborenes Klettertalent bauen Katzenbabys schon früh aus. Ob Stühle, Tische oder Schränke – Erhöhte Flächen ziehen Katzen magisch an.  © Emica Elvedji/Imago
Mädchen hält zwei junge Katzen im Arm
Das Wesen einer Katze ist individuell sehr verschieden: Wo die einen nicht genug vom Kuscheln auf dem Sofa bekommen, sind andere weniger auf den Menschen fixiert und jagen lieber durch die Nacht.  © Imago
Vier drei Wochen alte Kitten spielen putzmunter.
Ein Wurf Katzenjunge kann aus bis zu sieben Kätzchen bestehen. Die Miezen im Bild sind zirka drei Wochen alt.  © BeckerBredel/Imago
Drei Katzen sitzen in der Hoftür
Eine kleine „Katzengang“ durchstreift ihr Revier: Auf Bauernhöfen sind Katzen seit jeher wichtige Mitbewohner, weil sie die Mäusepopulation unter Kontrolle halten. Mäuse sind dort deshalb so unerwünscht, weil sie Kornkammern verunreinigen und Krankheiten übertragen können.  © Birgit Reitz-Hofmann/Imago
Katzenbaby spielt mit Decke
Gesunde Katzenbabys haben in der Regel einen ausgeprägten Spieltrieb. Alles wird zum Spielzeug: Decken, Kartons, Schuhe, Socken, Haargummis und gerne auch die Deckel von Trinkflaschen.  © Silke Heyer/Imago
Katzenbaby scharrt im Katzenklo herum.
Sie möchten Ihr Kätzchen ans Katzenklo gewöhnen? Loben Sie es dafür direkt, nachdem es sein Geschäft dort gemacht hat. So verbindet der kleine Stubentiger die Örtlichkeit mit etwas Positivem und sucht es in Zukunft gerne auf. © Sabine Brose/Sorge/Imago
Katzenbabies balgen miteinander.
Im Spiel mit seinen Geschwisterchen lernt ein Katzenjunges auch, sich zu behaupten.  © Sabine Brose/Sorge/Imago
Kleines Kätzchen schnuppert an Frau
Die Eingewöhnungsphase eines Kätzchens ist am Anfang oft von Unsicherheit und sogar Angst geprägt. Schließlich sind die neuen Menschen um es herum noch unbekannt. Doch bald schon wird die Neugierde des neuen Mitbewohners überwiegen und es traut sich, das Neuland zu erkunden.  © Imago
Getigertes Kätzchen erkundet die Welt
Ein Kätzchen erkundet die Welt: Gut, wenn die Mama nicht weit entfernt ist, denn die Kletterkünste des kleinen Stubentigers sind noch nicht ganz ausgereift.  © Wayne Hutchinson/Imago

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  • Katzensitter: Sie sind länger weg, als nur ein paar Stunden? Dann sollten Sie regelmäßig jemanden vorbeischicken, der sich mit ihrer Katze beschäftigt, mit ihr spielt und schmust. Am besten sollte es sich dabei um jemanden handeln, der ihrer Katze nicht völlig fremd ist – besonders, wenn sie ein eher skeptischer Zeitgenosse ist. Der Katzensitter kann sich dann auch darum kümmern, dass weiterhin genug Futter vorhanden ist und das Katzenklo gereinigt wird.
  • Spielgefährte: Eine wunderbare Lösung wäre es auch, wenn Sie für Ihre Katze einen dauerhaften Spielgefährten haben. Am besten funktioniert das, wenn die Tiere ungefähr im gleichen Alter und noch jung sind. Ältere Katzen, insbesondere wenn sie bisher immer allein waren, werden wohl nicht allzu begeistert von einem verspielten Katzenbaby sein. In der Regel können sich die Stubentiger aber aneinander gewöhnen und freuen sich über jemanden, mit dem sie spielen und schmusen können.

Rubriklistenbild: © blickwinkel/Imago

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