VonFranziska Kaindlschließen
Oft müssen Wohnungskatzen bei berufstätigen Haltern für mehrere Stunden am Tag alleine auskommen. Es muss aber keine Langeweile aufkommen – oft wissen sich die Vierbeiner gut zu beschäftigen.
Egal, ob wegen der Arbeit oder einer Verabredung: Oft fällt es Herrchen oder Frauchen schwer, die Katze über mehrere Stunden allein zu Hause zu lassen. Tatsächlich sind Stubentiger anhänglicher als gedacht: Eine Studie, die 2020 in der Public Library of Science veröffentlicht würde, zeigt, dass ungefähr jede zehnte Katze ein auffälliges Verhalten an den Tag legt, die offenbar mit Trennungsängsten und Einsamkeit zusammenhängen. Dazu gehören lautes Miauen, Urinieren an unpassenden Orten oder Aggressivität. Generell sollte gerade eine Hauskatze nicht länger als zwei Tage allein gelassen werden – ist die Mieze besonders anhänglich, am besten nicht länger als einen Tag.
Wie Sie Ihre Katze keine Chance auf Langeweile geben
Um nach einer längeren Abwesenheit also nicht mit zerkratzten Böden oder einer Urinpfütze konfrontiert zu werden, sollten Sie Ihrer Katze auch eine Beschäftigung gegen die Langeweile geben. Hier vier Tipps:
- Spielzeug: Viele Stubentiger lieben es, sich mit kleinen Gegenständen zu beschäftigen – vom Katzenspielzeug bis hin zum einfachen Karton, bieten sich Ihnen viele Möglichkeiten. Außerdem gibt es auch Spielsachen, die mit einem Leckerli gefüllt werden können – so erhält die Katze gleich eine kleine Belohnung für ihre Bemühungen.
- Katzenfreundliche Einrichtung: Gerade, wenn Ihre Mieze eine reine Wohnungskatze ist, sollten Sie Ihr viele Klettermöglichkeiten und erhöhte Beobachtungsplattformen bieten, von denen sie eine gute Aussicht hat. Auch von einem schön eingerichtetes Plätzchen am Fenster kann Ihr Stubentiger nach draußen blicken und die Umgebung beobachten – manchmal stundenlang. Legen Sie dazu einfach ein paar bequeme Kissen oder eine Decke bereit.
Elf süße Katzenbabys, die Ihr Herz heute schmelzen lassen




Noch mehr spannende Tier-Themen finden Sie im kostenlosen Partner-Newsletter von Landtiere.de, den Sie gleich hier abonnieren können.
- Katzensitter: Sie sind länger weg, als nur ein paar Stunden? Dann sollten Sie regelmäßig jemanden vorbeischicken, der sich mit ihrer Katze beschäftigt, mit ihr spielt und schmust. Am besten sollte es sich dabei um jemanden handeln, der ihrer Katze nicht völlig fremd ist – besonders, wenn sie ein eher skeptischer Zeitgenosse ist. Der Katzensitter kann sich dann auch darum kümmern, dass weiterhin genug Futter vorhanden ist und das Katzenklo gereinigt wird.
- Spielgefährte: Eine wunderbare Lösung wäre es auch, wenn Sie für Ihre Katze einen dauerhaften Spielgefährten haben. Am besten funktioniert das, wenn die Tiere ungefähr im gleichen Alter und noch jung sind. Ältere Katzen, insbesondere wenn sie bisher immer allein waren, werden wohl nicht allzu begeistert von einem verspielten Katzenbaby sein. In der Regel können sich die Stubentiger aber aneinander gewöhnen und freuen sich über jemanden, mit dem sie spielen und schmusen können.
Rubriklistenbild: © blickwinkel/Imago

