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Für die Hautpflege ist das Beste gerade gut genug. Da ist Kokosöl genau richtig – oder? Was man bei der Hautpflege mit dem Öl beachten sollte:
Schon seit einiger Zeit wird Kokosöl immer wieder als Wundermittel angepriesen. Es kann in der Küche, zum Putzen im ganzen Haushalt und im Bad eingesetzt werden. Doch wie geeignet ist das Fett wirklich für die Körperpflege? Gerade Menschen mit sensibler Haut müssen darauf achten, welche Produkte sie benutzen. Was man bei der Hautpflege mit Kokosöl beachten sollte, verrät LUDWIGSHAFEN24:
Wie gut ist Kokosöl für die Haut?
Das Öl aus der Kokosnuss hat einen großen Vorteil: Es ist ein natürliches Mittel, das vielseitig eingesetzt werden kann. Besonders bei trockener Haut ist es sinnvoll, sich mit Kokosöl einzucremen, da es eine rückfettende Wirkung hat. Auch wenn der Schuh nach einer langen Wanderung drückt, kann Kokosöl eingesetzt werden: nämlich für eine entspannende Fußmassage.
Und: Füße werden gerne mal trocken und rissig. Für eine Kur können Sie dick Kokosöl auf die Haut auftragen, Socken drüberziehen und über Nacht einwirken lassen. Bei der Fußpflege sollten allerdings einige Dinge beachtet werden, da die Haut der Füße spezielle Ansprüche hat, wie HEIDELBERG24 berichtet.
Beauty-Wundermittel Kokosöl🥥
— Beautyself (@beautyself_de) May 24, 2020
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Habt ihr weitere hilfreiche Tipps, für die Anwendung von Kokosöl?
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Ist es gut sich mit Kokosöl eincremen?
Kokosöl hat noch viele weitere Eigenschaften, die gut für die Haut sind: Durch seine antibakterielle, fungizide Wirkung kann es bei Schnitt- und Schürfwunden eingesetzt werden. Es schützt und unterstützt die natürliche Heilung der Haut.
Bei der Maniküre kann das Öl auf die Nagelhaut gegeben werden. Nach einer kurzen Einwirkzeit kann die Nagelhaut dann leichter zurückgeschoben werden. Hautstellen, die besonders schnell trocken werden, können regelmäßig mit dem Fett eingeschmiert werden: So bleiben sogar Knie und Ellenbogen geschmeidig.
Kann man Kokosöl als Gesichtscreme verwenden?
Der Nachteil: Durch seine fettige Konsistenz kann Kokosöl leicht die Poren verstopfen und die Bildung von Mitessern begünstigen. Angeblich soll es gegen Akne helfen – es gibt allerdings noch keine Studien, die das tatsächlich belegen. Wer lieber ein Öl ausprobieren möchte, das die Poren nicht verstopft, sollte es mit einem der folgenden versuchen:
- Arganöl
- Shea Butter
- Marula-Oil
- Calendula-Öl
Kokosöl eignet sich jedoch gut als Make-up-Entferner. Dazu geben Sie es einfach auf ein Wattepad und nehmen die Schminke damit ab. Hinterher das Gesicht gut abwaschen. Der Vorteil: Das Öl bleibt hierbei nicht so lang auf der Haut, pflegt sie aber trotzdem. Doch die Anwendungsmöglichkeiten für Kokosöl sind noch vielfältiger – das Öl ist ein natürliches Wundermittel.
Kann man jedes Kokosöl für die Haut nehmen?
Am besten geeignet ist natives, also kaltgepresstes Öl. Das bedeutet, dass das Fett auf schonendere Weise hergestellt wurde und die Nährstoffe noch weitgehend erhalten sind. So hat man ein besonders natürliches Produkt, das mit seinen kostbaren Stoffen die Haut pflegt.
Natürlich gibt es auch Kosmetikprodukte, in denen Kokosöl neben anderen Inhaltsstoffen enthalten ist. Diese Artikel sind meist auf einen speziellen Hauttyp ausgelegt, also sensibel, trocken, fettig, Mischhaut usw. So ist der Anteil an Kokosfett bereits dosiert und nebenbei enthalten die Produkte noch andere pflegende Ingredienzien.
Wie lange dauert es bis Kokosöl in die Haut einzieht?
Kokosöl ist bei Zimmertemperatur fest und verflüssigt sich ab 25 Grad. Wird es erwärmt, kann es also leicht auf die Haut aufgetragen werden. Bis das Öl in die Haut eingezogen ist, kann es vier bis zehn Minuten dauern. Allerdings hängt es immer von mehreren Faktoren ab: der Beschaffenheit der Haut, ob Hornhaut im Weg ist und auch, wie viel von dem Fett verwendet wurde.
Um die Haut geschmeidiger zu machen und das Hautbild zu verbessern, können auch Haferflocken verwendet werden. Wie das funktioniert, erfahren Sie bei HEIDELBERG24. (resa)
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