Schmerzende Hautreizungen

So machen Sie die Haare der Brennnesseln unschädlich

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Brennnesseln finden in der Küche häufig Verwendung. Doch dafür muss man sie erst einmal ernten. Wie Sie sich dabei nicht verbrennen, erfahren Sie hier.

Brennnesseln sind weit verbreitet und oft als lästiges Unkraut bekannt. Doch trotz ihres unangenehmen Rufs können Brennnesseln auch eine wertvolle Quelle für Nahrung und Medizin sein, denn das Kraut ist gesund und lässt sich in der Küche vielfältig einsetzen. Bevor man jedoch ihre Vorteile nutzen kann, muss man lernen, wie man mit ihnen umgeht, ohne sich zu verbrennen. Hier sind einige bewährte Methoden, um die Haare von Brennnesseln unschädlich zu machen und sicher mit ihnen umzugehen.

Handschuhe, Waschen und Trocknen helfen im Umgang

Brennnesseln besitzen sogenannte Brennhaare, die auf der Haut Reizungen verursachen.

Schutzausrüstung tragen: Bevor Sie sich Brennnesseln nähern, tragen Sie am besten Handschuhe, lange Kleidung und geschlossene Schuhe, um Hautkontakt zu vermeiden.

Gezieltes Ernten: Wenn Sie Brennnesseln für den Verzehr oder andere Zwecke ernten möchten, wählen Sie junge, zarte Triebe und verwenden Sie eine Schere oder Handschuhe, um direkten Kontakt mit den brennenden Haaren zu vermeiden.

Gründliches Waschen: Um die brennenden Haare zu entfernen, sollten Sie die Brennnesseln gründlich waschen. Verwenden Sie dabei am besten Handschuhe und achten Sie darauf, dass Sie die Pflanzen nicht berühren, während Sie sie reinigen.

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Wildkräuter
Klatschmohn setzt im Garten hübsche Akzente. Er mag einen vollsonnigen Standort.  © M. Henning/Imago
Wilde Möhre
Bienen, Wespen, Fliegen und andere Insekten lieben die Wilde Möhre. © Vaivirga/Imago
Esparsette
Esparsetten gelten als Bodenverbesserer. Als Standort eignet sich ein sonniger Standort mit eher nährstoffarmem Boden.  © Oskanov/Imago
Lichtnelke
Lichtnelken bestechen durch ihre filigrane Blüte, die einen starken Duft von sich geben.  © Mykolaj/Imago
Flockenblumen
Die Blüten der Flockenblume erinnern an die der Distel, die ebenfalls zur selben Pflanzengattung gehören.  © Volker Rauch/Imago
Wiesen-Schlüsselblume (Primula veris)
Schlüsselblumen werden auch Primeln genannt und wachsen in sonniger bis halbschattiger Lage.  © Friedhelm Adam/Imago
Glockenblume
Die glockenförmigen Blüten sind charakteristisch für Glockenblumen.  © Imago
Malve
Malven gelten als besonders insektenfreundlich.  © Olga Volodina/Imago
Kornnblumen (Centaurea cyanus)
Kornblumen stammen ursprünglich aus dem Mittelmeerraum und benötigen einen sonnigen Standort.  © Rolf Mueller/Imago
Johanniskraut
Johanniskraut sieht nicht nur besonders hübsch aus, dem Gewächs wird auch eine heilende Wirkung zugesprochen.  © F. Hecker/Imago

Kochen oder Trocknen: Durch das Kochen oder Trocknen der Brennnesseln werden die brennenden Haare unschädlich gemacht. Sie können die Blätter kochen, um sie in Suppen, Eintöpfen oder Tees zu verwenden, oder sie trocknen, um sie als Tee oder Gewürz zu verwenden.

Verarbeitungstechniken: Wenn Sie Brennnesseln in der Küche verwenden, können Sie sie auch durch verschiedene Verarbeitungstechniken wie Blanchieren oder Einfrieren unschädlich machen. Diese Methoden helfen, die brennenden Eigenschaften zu neutralisieren, während die nährstoffreichen Eigenschaften der Pflanze erhalten bleiben.

Aufbewahrung und Lagerung: Lagern Sie die verarbeiteten Brennnesseln an einem trockenen Ort in luftdichten Behältern, um ihre Frische und Wirksamkeit zu erhalten.

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Durch die Beachtung dieser Schritte können Sie sicherstellen, dass Sie die Brennnesseln sicher und ohne Verletzungen verwenden können.

Rubriklistenbild: © Pond 5 Images/Imago

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