DIY-Projekt

Kräuter kultivieren – kinderleicht in der PET-Flasche

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Plastikverschmutzung ist eine internationale Angelegenheit. Aber mit ein wenig Kreativität können Sie sie in einen nützlichen Kräutergarten umgestalten.

Plastikmüll ist weltweit ein großes Problem. Jedes Jahr werden 300 Millionen Tonnen Kunststoff produziert. Doch was tun mit all dem Müll? Eine kreative und umweltfreundliche Lösung ist das Upcycling von PET-Flaschen zu einem Kräutergarten. Kunststoff ist extrem haltbar und braucht bis zu 450 Jahre, um sich vollständig zu zersetzen. Indem Sie PET-Flaschen wiederverwenden, leisten Sie einen Beitrag zur Verringerung der Umweltbelastung, wie das Museum Speyer weiß.

Schritt-für-Schritt-Anleitung: Ihr Kräutergarten aus PET-Flaschen

Aus PET-Flaschen kann ein Kräutergarten entstehen.

Sie möchten einen eigenen Kräutergarten anlegen und gleichzeitig Plastikmüll reduzieren? Hier ist eine einfache Anleitung von homify, wie Sie aus alten PET-Flaschen einen praktischen Kräutergarten zaubern können:

  • Flasche waschen: Reinigen Sie die Plastikflasche gründlich unter fließendem Wasser.
  • Flasche schneiden: Schneiden Sie die Flasche in zwei Hälften, lassen Sie jedoch ein Stück als Scharnier verbunden.
  • Löcher bohren: Verwenden Sie einen Bohrer, um Löcher in den Boden der Flasche zu bohren. Diese dienen als Drainage.
  • Erde einfüllen: Füllen Sie etwa 10 Zentimeter Erde in die Flasche und befeuchten Sie diese mit einer Sprühflasche.
  • Samen pflanzen: Säen Sie die Samen Ihrer Wahl in die Erde.
  • Flasche verschließen: Bringen Sie die abgeschnittenen Teile der Flasche zum Verschließen an.
  • Etikett anbringen: Verwenden Sie Kreppband als Etikett und notieren Sie die Pflanzenart und das Aussaatdatum.

Die Top 10 für Ihren Wintergarten – exotische und wunderschöne Pflanzen

Eukalyptus (Eucalyptus)
Eukalyptus benötigt eine temperierte Umgebung und revanchiert sich mit dem typischen, frischen Duft sowie seinen üppigen, grün-silbrig schimmernden Blättern.  © Anna Reinert/Imago
Strelitzia
Die etwas empfindlichere Strelitzie, die auch unter dem Namen Paradiesvogelblume bekannt ist, mag es etwas wärmer. Ideal ist ein temperierter Wintergarten.  © Mint Images/Imago
Orangenbaum
Zitruspflanzen wie der Orangenbaum benötigen im Winter zwischen fünf und 15 Grad Celsius.  © Mulevich/Imago
Feigenkaktus
Der hübsche Feigenkaktus verträgt sowohl niedrige als auch hohe Temperaturen. In einem hellen, unbeheizten Wintergarten ist er richtig aufgehoben.  © Christian Heeb/Imago
Bambus
Im Kaltwintergarten fühlt sich Bambus wohl. Das aus Asien stammende Gewächs ist sehr dekorativ.  © SRPhotographie/Imago
Oleander (Nerium oleander)
Ein heller, kalter Wintergarten ist für den immergrünen Oleander ideal.  © O. Diez/Imago
Hanfpalme
Die aus Asien stammende Hanfpalme schätzt einen unbeheizten Glasanbau.  © Stock&people/Imago
Orchidee
Pflanzen mit tropischem Ursprung wie die Orchidee fühlt sich in einem temperierten Wintergarten pudelwohl.  © Schwerin/Imago
Duftjasmin
Duftjasmin fühlt sich in temperierten Wintergärten wohl.  © Wjarek/Imago
Olivenbaum
Olivenbäume gedeihen gut in Kaltwintergärten. Im Winter ruhen sie und vertragen hohe Temperaturen im Sommer.  © Chassenet/Imago

Warum Upcycling? Der praktische Nutzen

Mit dieser Methode schaffen Sie nicht nur Platz für frische Kräuter in Ihrer Küche, sondern tragen auch aktiv zur Reduzierung von Plastikmüll bei. PET-Flaschen sind langlebig und eignen sich hervorragend als kleine Gewächshäuser für Ihre Pflanzen. Im Winter sind die Flaschen ein einfacher Schutz vor Kälte. Durch Upcycling-Projekte wie dieses wird der Plastikmüll nicht nur reduziert, sondern auch sinnvoll genutzt.

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Auch für die Bewässerung im Sommerurlaub können Plastikflaschen eingesetzt werden. Sie haben noch alte Blumentöpfe übrig? Diese Upcycling-Ideen gibt es mit ihnen.

Rubriklistenbild: © Anastasiia Yanishevs/Imago

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