Tipps im Haushalt

Gefriertruhe und Kühlschrank: Bei welchen Temperaturen Sie Strom sparen

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Mit einfachen Tipps lässt sich im Haushalt viel Strom sparen. Bei Kühlschrank, Gefriertruhe und Gefrierschrank ist die richtige Einstellung wichtig.

Hamm - Strom ist in Deutschland teuer. 2022 müssen Verbraucher nochmal tiefer in die Tasche greifen. 31,9 Cent pro Kilowattstunde (kWh) zahlten Verbraucher 2021 im Schnitt, Anfang 2022 waren es schon 34,6 Cent. Die Folgen sind am Ende auf der Stromrechnung zu spüren. Mit einfachen Tipps lässt sich im Haushalt eine Menge Strom sparen.

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Kühlschrank, Gefriertruhe und Co.: Bei diesen Temperaturen sparen Sie Strom

Zu den typischen Stromfressern gehören Haushaltsgeräte wie Gefriertruhe, Kühlschrank und Gefrierschrank. Mit den richtigen Einstellungen kann massiv Energie eingespart werden. Schon beim Neukauf sollten Kunden deshalb auf den Stromverbrauch des Geräts achten - neben der Effizienzklasse ist auch der konkret angegebene Verbrauch in kWh pro Jahr ein wichtiger Nennwert.

Kühlschrank, Gefriertruhe und Co.: Dazu rät die Verbraucherzentrale

Die Verbraucherzentrale hat sieben Tipps, für Kühlschrank, Gefriertruhe und Co., mit denen Sie Ihre Stromrechnung senken können:

  • Die Temperatur im Kühlschrank sollte richtig eingestellt sein: 7 Grad im oberen Fach reichen vollkommen aus. Wenn Sie die Temperatur um nur 1 Grad niedriger stellen, steigt der Stromverbrauch bereits um etwa 6 Prozent an.
  • Es gibt eine Ausnahme: Nutzen Sie häufig schnell verderbliche Lebensmittel wie Hackfleisch, sollten Sie die Temperatur im Kühlschrank auf 2 Grad senken. Dann halten sich die Lebensmittel länger und es kommt zu weniger Lebensmittelverschwendung.
  • Richtige Temperatur im Gefrierschrank: Minus 18 Grad sind optimal.
  • Halten Sie die Türen vom Kühl- und Gefrierschrank nicht zu lange offen und schließen Sie diese so schnell wie möglich wieder.
  • Lassen Sie Speisen erst komplett abkühlen, bevor Sie sie in den Kühlschrank stellen.
  • Wenn Sie sich im Kühlschrank oder der Gefriertruhe Eis angesammelt hat, lohnt sich das Abtauen.
  • Weniger ist mehr: Überlegen Sie, ob Sie zusätzliche Geräte wie zum Beispiel einen Party-Kühlschrank im Keller wirklich brauchen.

Um die Bürger in Deutschland bei den hohen Energiepreisen zu entlasten, hat die Ampelkoalition ein Maßnahmenpaket geschnürt. Zum Beispiel wird die Energiesteuer auf Kraftstoffe für drei Monate gesenkt. Wie viel Benzin und Diesel ohne Steuern kosten würden, zeigt eine Aufschlüsselung.

Der Kühlschrank gehört zu den typischen Stromfressern im Haushalt, auch weil er ständig in Betrieb ist.

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Wer gerne kocht und backt, nutzt ebenfalls viel Energie. Dabei lässt sich der Stromverbrauch leicht verringern und Geld sparen.

Rubriklistenbild: © dpa/Karl-Josef Hildenbrand

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