VonTobias Hinne-Schneiderschließen
Haushaltsgeräte brauchen Strom - dazu zählt auch die Spülmaschine. Mit diesen Tipps können Sie den Verbrauch des Geschirrspülers verringern.
Hamm - Eine Spülmaschine im Haushalt ist praktisch, benötigt aber Energie. Das ist am Ende auf der Wasser- und Stromrechnung zu spüren. Die effizientesten Geräte auf dem Markt verbrauchen laut dem Online-Portal EcoTopTen 158 Kilowattstunden (kWh) pro Jahr. Der Wasserverbrauch liegt demnach bei etwa 8 Litern pro Waschgang. Was aber, wenn der eigene Geschirrspüler nicht zu den sparsamsten auf dem Markt gehört? Mit einfachen Tipps lässt sich auch hier Wasser und Strom sparen.
| Energielabel | Geschirrspüler |
| Energieeffiziezskala | A (beste) bis G(schlechteste) |
| Stromverbrauch | in Kilowattstunden pro 100 Waschzyklen |
| Wasserverbrauch | pro Waschzyklus in Litern |
Hoher Strom- und Wasserverbrauch? Wie sich beim Geschirrspüler sparen lässt
Ob eine Spülmaschine viel oder wenig Strom verbraucht, lässt sich mit einem Blick auf das Energieeffizienzlabel feststellen. Dort werden neben dem Strom- und Wasserverbrauch auch das Fassungsvolumen, die Programmdauer des Eco-Programms und die Lautstärke des Geräts angegeben. Auf diese Angaben sollten Kunden beim Neukauf eines Geschirrspülers grundsätzlich achten.
Wer lieber auf eine Spülmaschine verzichtet und stattdessen mit der Hand spült, der spart nicht unbedingt Wasser und Strom. Denn ein halbwegs modernes Gerät ist deutlich effizienter. Laut Co2online.de verbraucht ein durchschnittlicher Geschirrspüler bis zu 10 Liter Wasser und 0,85 kWh Strom pro Spülgang. Beim Spülen mit der Hand sind je nach Technik bis zu 70 Liter notwendig - und 1,8 kWh Strom für das Erwärmen des Wassers.
Hoher Strom- und Wasserverbrauch? Vier Tipps von der Verbraucherzentrale
Wer im eigenen Haushalt auf einen Geschirrspüler zurückgreift, kann trotzdem noch Wasser und Strom sparen. Die Verbraucherzentrale hat vier Tipps zusammengefasst, mit denen die Geräte noch sparsamer genutzt werden können:
- Räumen Sie Ihre Spülmaschine möglichst voll, um Wasser und Energie zu sparen. In eine Standard-Spülmaschine passen etwa 80 Teile.
- Nutzen Sie das Eco-Programm Ihrer Spülmaschine oder niedrige Temperaturen von 45 Grad bis 55 Grad. Die Programme dauern zwar etwas länger, sparen aber Wasser und Energie. Aber: Ein Spülgang mit 65 Grad pro Monat beugt Fettablagerungen vor und schützt langfristig vor einem technischen Defekt.
- Lieber nicht nutzen: Kurzprogramme brauchen mehr Wasser und Strom, weil hier bei weniger Zeit höhere Temperaturen benötigt werden.
- Spart zwar keine Energie, aber dafür Wasser: Ein Vorspülen ist nicht notwendig. Grobe Speisereste können Sie mit dem Besteck im Restmüll entfernen.
Das Geschirr in der Spülmaschine ist nach dem Spülgang noch nass? Mit einem einfachen Trick können Sie sich das nachträgliche Abtrocknen sparen. So klappt es.
Weitere Stromfresser im Haushalt sind Kühlschrank und Gefriertruhe. Mit diesen Hinweisen zum richtigen Betrieb lässt sich hier eine Menge Strom einsparen. Auch Herd und Backofen kommen in vielen Haushalten täglich zum Einsatz. Wer gerne kocht und backt, kann den Geldbeutel ganz einfach entlasten.
Rubriklistenbild: © Martin Gerten/dpa

