VonMark Stoffersschließen
Sparkassen in Deutschland warnen Kunden vor einer Betrugsmasche. Sie weist auf Phishing E-Mails hin, die großen finanziellen Schaden anrichten können.
Update vom 11. Dezember 2023: Täuschend echte E-Mails lassen Kunden von Sparkasse und Co. um ihr Geld fürchten. Nun warnen Verbraucherschützer Kunden der Sparkasse vor einer Betrugsmasche aus Norwegen.
Erstmeldung vom 29. November 2023: Bremen – Immer wieder warnen Banken in Deutschland vor Betrügern, denen Kunden auf den Leim gehen könnten. Zuletzt nutzen Betrüger eine Sicherheitslücke bei der Commerzbank, um Konten leerzuräumen. Nun warnt die Sparkasse eindringlich vor einer neuen, perfiden Betrugsmasche.
Auch die Sparkasse bildet bei solchen Betrugsversuchen keine Ausnahme. Mit ihren mehr als 40 Millionen Girokonten sind sie ein beliebtes Ziel der Kriminellen. Besonders häufig stehen dabei die sogenannten Phishing-Mails im Mittelpunkt. Damit wollen die Betrüger, Bankkunden dazu verleiten auf ihre Machenschaften hereinzufallen und zumindest einen Teil des Vermögens abzugreifen.
Sparkassen in Deutschland warnen vor Betrug: „Offizielle“ E-Mails sollen Kunden hereinlegen
Bei dem Geld, was Betrüger möglicherweise bei den Kunden der Sparkassen in Deutschland ergaunern könnten, handelt es sich schließlich auch um beträchtliche Summen. Laut des Geschäftsjahres 2022 verfügen die gesamten Sparkassen über eine Bilanzsumme von beinahe 1.500 Milliarden Euro. Das ließ der Deutsche Sparkassen- und Giroverband DSGV verlauten. Da ist kein Wunder, dass etliche Betrugsmaschen kursieren, um an das Geld auf den Bankkonten zu kommen.
Während bei einer PayPal-Falle, bei Anruf Betrug droht und beim Paypal-Betrug Tausende Euros abgebucht werden, warnt die Sparkasse aktuell wieder vor E-Mails, die vorgeben, offizielle Schreiben der Bank zu sein. Dabei steht in der Betreffzeile „Freigabeverfahren ungültig – Handlungsbedarf“. Aufgrund dessen sind die Sparkassen in Sorge, dass sich ihre Kunden genötigt sehen, sofort zu handeln und weiterzuklicken.
Betrogen worden? Stimmen Sie mit ab.
Aktuelle Betrugsmasche bei der Sparkasse: Computer-Experten warnen Kunden „dringend“
Unter dem Vorwand eines ungültigen Freigabeverfahrens versuchen hier Betrüger, die Sie zum Aufrufen einer betrügerischen Web-Seite (Phishing-Seite) zu bewegen, heißt es bei der Sparkasse. Auf der Seite selber sollen dann die Onlinebanking-Zugangsdaten, persönliche Daten sowie die Daten der Kreditkarte preisgegeben werden – um damit Zugriff auf das Konto zu erhalten. „Das Computer-Notfallteam der Sparkassen-Finanzgruppe warnt darum dringend vor diesen E-Mails“, heißt es in Bezug auf die neue Betrugsmasche, vor der sich Sparkassen-Kunden in Acht nehmen sollen.
In ihrer eindringlichen Warnung schreibt die Sparkasse weiter: „Bitte geben Sie keine Daten auf den Phishing-Seiten ein. Ihre Daten könnten ansonsten von Betrügern missbraucht werden, um betrügerische Zahlungen durchzuführen.“ Falls Sparkassen-Kunden bereits auf die E-Mails hereingefallen sein sollten, spricht die Sparkasse die dringliche Empfehlung aus, schnellstmöglich tätig zu werden und den Onlinebanking-Zugang sowie die Kreditkarte sperren zu lassen. Da ist das Chaos um neuerliche Kontomodelle bei der Stadtsparkasse München vielmehr zweitrangig.
