Was tun bei Angst?

Hund hat Angst vor Gewitter: Rüde Archie will nur eins – ins Bett zu Frauchen

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Gerade in den Sommermonaten kommen Gewitter häufig vor. Viele Hunde reagieren darauf mit Stress und Panik. So auch Rüde Archie. Sein Heilmittel: Kuscheln im Bett.

Harte Schale, weicher Kerl: Der Magyar-Vizla-Rüde Archie, mag zwar optisch eine imposante Erscheinung und auch sonst ein ganzer Kerl zu sein, doch tief innen drin ist er eigentlich ein Softie. Frauchen Becca postet regelmäßig Videos und Bilder seiner Heldentaten auf TikTok und Instagram. Ein Clip fiel dabei besonders ins Auge: Nämlich der, in dem Archie mächtig Angst vor einem Gewitter bekommt. Und zwar so stark, dass er nur einen Ausweg sieht: Er springt ins Bett und kuschelt sich zwischen Frauchen und Herrchen.

Gerade bei lauten Geräuschen verfallen Hunde schnell in Panik

Viele Hunde haben Angst vor einem Gewitter und suchen dann Schutz unter dem Bett, einem Stuhl oder in der Hundebox. (Symbolbild)

Becca schreibt dazu: „Du bist Ende 20, verheiratet, hast keine Kinder und dein Hund hat Angst vor Gewitter, also springt er um Mitternacht ins Bett und wir schauen alle zusammen TikToks“. Anscheinend können viele User die Situation nachempfinden. Denn der Clip wurde innerhalb kürzester Zeit mehr als 8,6 Millionen Mal aufgerufen. Wussten Sie eigentlich, was die Schlafposition eines Hundes verrät?

Angst vor Donner und Blitzen ist nicht ungewöhnlich

@archie.and.becca The life 🥹 #vizsla #vizslasoftiktok #dogsoftiktok #doglife #twentieslife #fyp #funnydog #dog ♬ Married Life (From "Up") - Gina Luciani

Dabei ist Archies Angst vor Blitz und Donner nicht ungewöhnlich. In einer 2017 in Scientific Reports veröffentlichten Studie analysierten Forscher das angstbedingte Verhalten von 13.715 Hunden, die sich auf 264 Rassen verteilen. Sie fanden heraus, dass 72,5 Prozent der untersuchten Hunde angstähnliche Verhaltensweisen zeigten. Genauer gesagt, hatten 32 Prozent der ängstlichen Hunde mit Geräuschempfindlichkeit zu kämpfen.

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Es sieht jedenfalls nicht so aus, als wären Becca oder ihr Mann besonders verärgert darüber, ein bisschen Platz im Bett einem Hund zu überlassen. In der Tat würden einige Menschen ihr Bett lieber mit einem Haustier als mit einer anderen Person teilen. Laut einer Umfrage von YouGovAmerica im Auftrag von Slumber Yard aus dem Jahr 2021 würde jeder vierte Hundebesitzer in den USA lieber mit seinem Hund im Bett schlafen als mit seinem Partner.

Vierbeiner für Allergiker: Diese zehn Hunderassen lassen Allergiker aufatmen

Ein grauer Schnauzer sitzt im hohen Gras und hängt seine Zunge raus.
Schnauzer: Ihr markanter Gesichtsschmuck verleiht dieser Hunderasse den Namen. Sowohl Zwergschnauzer als auch Mittelschnauzer und Riesenschnauzer tragen den charakteristischen Schnauzbart und die zottigen Augenbrauen. Als Arbeits- oder Diensthunde erledigen sie manchmal wichtige Aufgaben. Ihren Schutzinstinkt leben sie auch den Besitzern gegenüber aus, die sie treu bewachen. Im sozialen Miteinander beweisen Schnauzer ihre Intelligenz und wollen ihre Energie bei ausreichenden Spielgelegenheiten und Gassirunden loswerden. Das borstige Fell gibt es in unterschiedlichen Tönen, darunter Schwarz und schwarz weiß meliert. Wird sein Fell richtig gepflegt, haart der Schnauzer kaum, sodass er auch für Allergiker ein toller Hund ist. © Panthermedia/Imago
Ein Malteser liegt auf dem Boden und blickt in die Kamera.
Malteser: Wer sich trotz Hundehaar-Allergie einen kleinen Gefährten wünscht, ist mit dieser liebenswerten Hunderasse gut beraten. Malteser sind charmant und anhänglich. Von ihrem reinweißen Fell verlieren sie in der Regel nicht viel, was sie für Allergiker besonders geeignet macht. Sie sind klug, spielen gerne und lieben es, ihre Besitzer um sich zu haben, die ihnen nach Möglichkeit jede Menge Hinwendung signalisieren sollten. Das sanfte Wesen der Malteser verträgt sich gut mit Kindern und anderen Haustieren. © Karsten Eggert/Imago
Bo, der schwarz-weiße Hund der Familie Obama, posiert vor dem Weißen Haus.
Portugiesischer Wasserhund: Der bekannteste Vertreter seiner Rasse ist Bo, der ehemalige First Dog von Amerika. Unter Barack Obama wurde der Portugiesische Wasserhund der Allgemeinheit bekannt – auch weil er oftmals als Allergiker-Hund empfohlen wird. Seine hübschen Locken sind so dicht, dass lose Haare darin hängenbleiben und er somit kaum haart. Experten empfehlen jedoch, die individuelle Verträglichkeit vor einer Anschaffung ausgiebig zu testen. © Everett Collection/Imago
Ein weißer Großpudel blickt in die Sonne.
Pudel: Der elegante Pudel ist ein facettenreicher Hund, der sich wunderbar als Familienhund eignet. Die Rasse trumpft nicht nur mit ihrer außergewöhnlichen Intelligenz auf, sondern macht sich bei allergischen Hundefans vor allem auch durch ihr hypoallergenes Fell viele Freunde. Bei der Größe haben künftige Besitzer eine große Auswahl: Die liebevollen Fellnasen gibt es von klein bis groß in den verschiedensten Ausführungen und Fellfarben. © imagebroker/Imago
Havaneser steht im Wasser.
Bichon Havaneser: Auch als Havaneser bekannt, gehört dieser Hund zur Gruppe der Bichons. Er eignet sich aufgrund seiner Gutmütigkeit für Familien. Auch für Allergiker ist der Havaneser eine gute Option: Er besitzt kein Unterfell und haart nur wenig. Außerdem macht er damit keinen Fellwechsel durch, sodass Tierhaarallergiker wenige Probleme mit ihm als Haustier haben dürften. © Zoonar/Imago
Zwei Bichon Frisés sitzen auf der Wiese.
Bichon Frisé: Dem Pudel optisch ähnlich, ist auch der Bichon Frisé ein herziger und sozialer Geselle. Die hypoallergenen Locken benötigen zwar regelmäßige Pflege, dafür begeistern sie Allergiker mit ihrer guten Verträglichkeit und dem minimalen Fellverlust. Bichon Frisés gibt es in Weiß, Apricot und Creme. Die kleinen Fellnasen sind kontaktfreudig und verspielt und eignen sich dadurch bestens für Familien mit Kindern und weiteren Haustieren. Mit ihrer liebevollen Ader schätzen sie die Anwesenheit ihrer Menschen sehr. Sie neigen zwar zur Anhänglichkeit und können auch stur werden, sind dafür jedoch sehr fröhlich und erfreuen ihre Besitzer mit Unbeschwertheit und Intelligenz. © blickwinkel/Imago
Ein Yorkshire Terrier steht auf einem Felsen und blickt nach unten.
Yorkshire Terrier: Ihr kleiner Körperbau und ihre quirlige, aber auch anpassungsfähige Art macht diese Hunde zu beliebten Weggefährten für Einzelpersonen und Familien – auch bei Menschen mit einer Allergie gegen Hundehaare. Das lange Fell von Yorkshire Terriern glänzt für gewöhnlich in Gold und Blau. Von ihrer Größe dürfen sich Interessenten nicht täuschen lassen, denn die kleinen Vierbeiner sind durchaus selbstbewusst und können mit ihrer stolzen Art bestens für sich einstehen. Nach ausreichender Auslastung lieben sie es, mit ihren geliebten Menschen zu kuscheln. © Westend61/Imago
Das pelzige Gesicht eines braunen Labradoodles.
Labradoodle: Die Züchtung aus Labrador Retriever und Pudel ist nicht nur besonders liebevoll, sondern eignet sich auch für Hundeliebhaber mit Tierhaarallergie. Eigenschaften wie Aktivität, Gutmütigkeit und Familienfreundlichkeit machen den Labradoodle zu einem tollen Begleiter. Ein weiterer Pluspunkt: Doodles verlieren nur wenige Haare und produzieren weniger Allergene – das macht die intelligenten Hunde zu einer tollen Option für Menschen mit Hundehaar-Allergie. © Wirestock/Imago
Ein Goldendoodle sitzt im Garten und blickt in die Sonne.
Goldendoodle: Auch eine weitere Doodle-Art ist allergikerfreundlich. Der Goldendoodle ist eine Züchtung aus Pudel und Golden Retriever und zeichnet sich wie andere Doodles durch Vielseitigkeit, Intelligenz und Umgänglichkeit aus. Der familienfreundliche Doodle hat kein Problem mit weiteren Haustieren und erfreut sich dank seiner hypoallergenen Eigenschaften großer Beliebtheit unter Hundefreunden. Doodles gibt es in den verschiedensten Größen, Optiken und Charaktereigenschaften. Auch die Haarbeschaffenheit variiert stark: Zwischen glattem und lockigem Fell gibt es unterschiedliche Abstufungen, wobei Doodles mit Locken den geringsten Haarverlust haben. © agefotostock/Imago
Zwei Basenjis liegen auf einer Wiese.
Basenji: Diese hypoallergene Hunderasse kann sanft und treu, als ehemaliger Jagdhund aber auch eigensinnig sein und nach Unabhängigkeit streben. Als Anfängerhund wird sie daher kaum empfohlen – auch weil Hunde dieser Rasse viel Zeit und Aufmerksamkeit in Anspruch nehmen. Basenjis gibt es in verschiedenen Farben, darunter rot, dreifarbig, schwarz und gestromt. Ihr einzigartiges Erkennungsmerkmal ist ihre Lautäußerung: Statt wie andere Hunde zu bellen, machen sich Basenjis durch das sogenannte „Baro“ bemerkbar, eine Art Jodeln oder Heulen. Gerade Allergiker freuen sich über die Eigenart des Basenji, sich gerne zu putzen. Fellpflege wie regelmäßiges Bürsten dient Hund und Besitzer in dieser Hinsicht außerdem. © blickwinkel/Imago

Die meisten User fanden die Situation nachvollziehbar und kommentieren:

  • „Ich dachte, ich und meine Frau wären die einzigen, die einen Hund als Kind haben“. 😂😂🥰
  • „Sie sind genau wie dreijährige Kinder. Sie werden nie erwachsen“. 😊
  • „Du liegst in seinem Bett, nicht er in deinem“. 😂
  • „Wenn der Hund mit im Bett schläft, ist das sehr gesund“. 🥰
  • „Ich habe zwei Vizslas, die sind genauso“. 🐅🐅🐅🐅

Rubriklistenbild: © Westend61/Imago

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