Ärger mit Scheibenwischer

Neue Probleme mit Cybertruck: Tesla muss fast 12.000 Fahrzeuge zurückrufen

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Tesla hat einmal mehr Ärger mit dem Cybertruck. Wegen Problemen mit dem Scheibenwischermotor müssen 12.000 Autos in die Werkstatt. Es gibt aber noch einen weiteren Rückruf.

Die negativ Schlagzeilen um den Tesla Cybertruck wollen einfach nicht abreißen. Erst vor kurzem wurde bekannt, dass der US-Autobauer die Auslieferung neuer Modelle wegen Problemen mit dem Scheibenwischer verschieben musste. Nun folgt der Rückruf bereits gebauter Fahrzeuge.

Scheibenwischermotor kann ausfallen: Jeder 50. Cybertruck betroffen

Aus einem Rückrufbericht der US-Verkehrsbehörde NHTSA geht hervor, dass die Steuerung des Scheibenwischermotors wegen Überlastung elektronischer Komponenten durch zu hohe Ströme ausfallen kann. Tesla will demnach nun den Motor des Scheibenwischers ersetzen.

Bei jedem 50. Cybertruck kann der Scheibenwischer ausfallen.

Laut der NHTSA sind 11.688 Fahrzeuge des Modelljahres 2024 betroffen, die zwischen dem 13. November 2023 und 6. Juni 2024 gebaut wurden. Der Fehler soll bei jedem 50. Cybertruck auftreten. Bisher sind keine Unfälle, Verletzungen oder Todesfälle im Zusammenhang mit diesem Problem bekannt. Die Maßnahme ist für die Kunden kostenlos.

Die zehn hässlichsten Autos aller Zeiten: Design-Sünden der Hersteller

Die erste Generation der Mercedes A-Klasse.
Platz 10: Mercedes-Benz A-Klasse. Die ersten Generationen der A-Klasse waren alles andere als eine Schönheit. Seit 2012 kann sich der Kompaktwagen jedoch sehen lassen. Dennoch fliegt die A-Klasse bald aus dem Programm. © Mercedes-Benz AG
Audi A2
Platz 9: Audi A2. Natürlich darf auch der A2 in diesem Ranking nicht fehlen. Hier ging der Nutzen klar vor Design. Mit einem cw-Wert von 0,252 kann der Kompaktwagen locker mit modernen Stromern mithalten. Und auch sonst war der Audi A2 seiner Zeit weit voraus. Vermutlich etwas zu weit, denn 2005 wurde die Produktion nach sechs Jahren eingestellt. Inzwischen genießt der Ingolstädter einen Kult-Status. © Heritage Images/Imago
Ein Chrysler PT Cruiser von 2009 auf der San Diego International Auto Show
Platz 8: Chrysler PT Cruiser. Den Kompatkwagen gab es alternativ auch als Cabrio. Optisch erinnert der PT Cruiser durch seine lange Motorhaube etwas an die Autos der 20er oder 30er-Jahre des vergangenen Jahrhunderts. 2010 war nach zehn Jahren Bauzeit und einem Facelift dann Schluss. © UPI Photo/Imago
Ford Edsel Villager
Platz 7: Ford Edsel Villager. Ende der 1950er-Jahre führte die Ford Motor Company die Tochtermarke Edsel ein. Ab 1958 ging diese unter anderem mit dem Villager auf Kundenfang. Wirklich beliebt waren die Marke und ihre Modelle damals jedoch nicht. Das lag aber viel mehr an dem ungewöhnlich hohen ovalen Kühlergrill, der so manchen Kritiker an einen Toilettensitz erinnerte. Nach drei Jahren war dann Schluss mit Edsel und dem Villager. Für Ford ein teurer Flop, der fast für den Ruin des US-Autogiganten gesorgt hätte. © Chromorange/Imago
Ein Alfa Romeo SZ.
Platz 6: Alfa Romeo SZ. Nicht schön, dafür aber teuer. Der Alfa Romeo SZ kostete Anfang der 1990er-Jahre sagenhafte 100.000 DM (ca. 51.129 Euro). Der Sportwagen war zudem auf 1.000 Exemplare limitiert. Ob die Italiener wussten, dass der Sportwagen nicht besonders gelungen ist? © Alfa Romeo
Pontiac Aztek
Platz 5: Pontiac Aztek. Von 2001 bis 2005 baute Pontiac diese „Schönheit“. Der Crossover-SUV verkaufte sich immerhin rund 1115.000 Mal. Zu besonderem Ruhm kam der Aztek zudem durch die TV-Serie „Breaking Bad“, in der er von der Hauptfigur Walter White gefahren wird. Allerdings wird der SUV in jeder Episode beschädigt. © Daniel Lippitt/AFP
SsangYong Rodius
Platz 4: SsangYong Rodius. Für einen Platz auf dem Podium hat es für den Koreaner nicht ganz gereicht. Gleiches gilt aber auch für ein eigenständiges Design. Der Kühler erinnert etwas an den PT Cruiser, das Heck hingegen hat man sich bei Mercedes geborgt. Eine Idee, die man womöglich erst hatte, als das Auto schon fertig war, denn es wirkt wie nachträglich aufgesetzt. Trotzdem wurde der Van in zwei Generationen von 2004 bis 2019 gebaut. © SsangYong
Nissan S-Cargo
Platz 3: Nissan S-Cargo. Was aussieht wie ein Modellauto für Kinder, wurde von Nissan tatsächlich von 1989 bis 1992 gebaut. Warum genau wissen wohl nur die Designer und Manager des asiatischen Autobauers. © Nissan
Ein Commuter Tango T600.
Platz 2: Nein, das ist keine optische Täuschung. Der Tang T600 von Commuter Cars ist in der Tat nur 99 Zentimeter breit. Was bei der Parkplatzsuche helfen mag, wirkt optisch, als hätte man einen Smart zu heiß gewaschen oder einen Minivan aus der Schrottpresse gerettet. Doch das Design ist nicht das einzige Problem des Tango T600. Für das kleine Elektroauto werden schwindelerregende 121.000 US-Dollar fällig. Dafür bekommt man aber auch 600 kW Leistung.  © Commuter Cars
Fiat Multipla
Platz 1: Fiat Multiple. Der Sieg geht ganz klar an den Italiener. Zwar versuchte Fiat das Modell mit einem Facelift zu retten, doch wirklich schöner wurde der Van dadurch nicht. 2010 wurde der Multipla nach elf Jahren wieder eingestellt. Bleibt die Frage: Wie konnte dieses Design jemals auf die Straße kommen? © Fiat

Tesla ruft 11.383 Cybertrucks wegen Verkleidungsproblemen zurück

Ein zweiter Rückruf betrifft 11.383 Cybertrucks, bei denen die Verkleidung des Laderaums möglicherweise unsachgemäß befestigt wurde. Dies könnte dazu führen, dass sich die Verkleidung löst und eine Gefahr für den Straßenverkehr darstellt. Tesla begann im Dezember mit der Untersuchung, nachdem bei einem nicht ausgelieferten Cybertruck Probleme aufgetreten waren. Im Mai wurde ein zweiter Fall bei einem Kundenfahrzeug festgestellt, und weitere Fälle von losen oder abgelösten Verkleidungen wurden entdeckt. Das Tesla-Service-Team wird bei betroffenen Fahrzeugen entweder einen Haftvermittler und druckempfindliches Klebeband anbringen oder fehlende Verkleidungsteile ersetzen, ebenfalls kostenlos.

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Anmerkung der Redaktion: Dieser Text ist bereits in der Vergangenheit erschienen. Er hat viele Leserinnen und Leser besonders interessiert. Deshalb bieten wir ihn erneut an.

Auf der Homepage der NHTSA sind inzwischen bereits vier Rückrufe für den Tesla Cybertruck vermerkt. Zuletzt musste der Elektro-Pick-up wegen eines Problems mit dem Gaspedal in die Werkstatt. Zuvor hatte ein Nutzer auf TikTok auf das Problem aufmerksam gemacht.

Rubriklistenbild: © Kristian Tuxen Ladegaard Berg/Imago

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