Entspannen, entschleunigen, lächeln

Länger leben durch Lächeln und entschleunigen: Was kann Ikigai?

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Die fernöstliche Philosophie des Ikigai kann einen positiven Einfluss auf die Lebenserwartung haben. Die Lebensweise aus Japan legt den Fokus auf die Suche nach Sinn und Glück im Leben.

Die Bedeutung von „Ikigai“ lässt sich mit „Lebenswert“ übersetzen und stammt ursprünglich aus Japan. Die Philosophie basiert auf vier grundlegenden Prinzipien. Erstens, die Leidenschaft: Ikigai ermutigt dazu, eigene Interessen zu entdecken und zu verfolgen. Zweitens, die Mission: Es wird empfohlen, eine Aufgabe zu finden, die einen positiven Einfluss auf die Welt oder die Gemeinschaft hat. Drittens, die Berufung: Ikigai rät dazu, eigene Talente und Fähigkeiten zu entdecken und zu verbessern. Viertens, der Beruf: Dieser Aspekt bezieht sich auf die finanzielle Sicherheit, die zur Deckung der Grundbedürfnisse notwendig ist. Das wahre Ikigai entsteht laut der fernöstlichen Lehre an dem Punkt, an dem sich alle diese Aspekte überschneiden.

Lebensphilosophie beeinflusst die eigene Gesundheit

Ein erfülltes Leben zu führen, indem man seinem persönlichen Ikigai folgt, kann laut der japanischen Philosophie unsere Gesundheit und Lebenserwartung positiv beeinflussen. Menschen, die einen Sinn in ihrem Leben sehen und jeden Morgen motiviert aufstehen, haben in der Regel ein geringeres Risiko für verschiedene Beschwerden. Dazu gehören stressbedingte Krankheiten wie Bluthochdruck. Auch psychische Erkrankungen treten seltener bei Menschen auf, die ihr Leben als erfüllend empfinden.

Die Ikigai-Formel ist leichter als viele annehmen und soll wertvolle Lebensjahre spenden.

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Die lebensverlängernde Wirkung von Ikigai wird besonders auf der japanischen Insel Okinawa deutlich. Laut einem Bericht der Zeitschrift National Geographic leben dort die ältesten Frauen der Welt. Neben dem subtropischen Klima und einer gesunden Ernährung wird auch die Ikigai-Lehre als möglicher Grund für die hohe Lebenserwartung der Frauen genannt.

Länger leben: Die Prinzipien des Ikigai

Menschen, die nach der Philosophie des Ikigai leben, versuchen, bestimmte Verhaltensweisen in ihrem Alltag zu etablieren:

  • Freude bringende Aktivitäten so lange wie möglich ausüben
  • Ein ruhiges, entschleunigtes Leben führen
  • Nicht vollständig satt essen, sondern den Hunger nur zu 80 Prozent stillen
  • Soziale Kontakte pflegen – dies hat laut Forschern eine lebensverlängernde Wirkung
  • Regelmäßige körperliche Aktivität in den Alltag integrieren
  • Mehr lächeln und positiv denken
  • Häufiger Zeit in der Natur verbringen
  • Dankbarkeit zeigen

Ernährung gegen Altern: Zehn Lebensmittel, auf die Sie verzichten sollten

Kaffee in Tasse
Telomere gelten als Marker, die das biologische Alter eines Menschen anzeigen und eine wichtige Rolle im Alterungsprozess spielen. Sie befinden sich am Ende der Chromosomen als Schutzkappen und werden bei jeder Zellteilung kürzer. Krankheiten können zur Verkürzung beitragen. Umso wichtiger ist deshalb die richtige Ernährung. Wer länger jung aussehen möchte, sollte deshalb auch seinen Kaffeekonsum kritisch überprüfen. Denn Kaffee kann zwar ein echter Wachmacher sein. Allerdings erhöht er auch die Ausschüttung des Stresshormons Cortisol, was zur Alterung der Haut beiträgt. © Bernd Jürgens/IMAGO
Butter
Butter gehört für viele Menschen immer auf ihr Brot. Dabei hat sie eine hohe Dichte an gesättigten tierischen Fettsäuren, welche Entzündungen im Körper begünstigen, für einen erhöhten Cholesterinspiegel sorgen und somit die Telomere verkürzen. © Eivaisla/IMAGO
Schaumküsse
Möchten Sie, dass Ihre Haut lange straff und geschmeidig bleibt, dann Finger weg von Süßigkeiten. Der in ihnen enthaltene Zucker wirkt eben nicht nur entzündungsfördernd, sondern lässt die Haut auch schneller altern. Denn die kurzkettigen Kohlenhydrate zerstören die beiden Proteine Kollagen und Elastin, die die Haut normalerweise straff halten. © Westend61/IMAGO
Milchprodukte
Milchprodukte können ebenfalls zu einer schnelleren Alterung führen. Sie fördern nicht nur Entzündungen im Körper, sondern werden bei der Verdauung in Laktose gespalten. Dies schadet letztendlich der körpereigenen Kollagenproduktion. Mit zunehmendem Alter fällt es dem Körper zudem schwerer, die in der Milch enthaltene Laktose zu verdauen. Deshalb sollten Milchprodukte wie etwa Joghurt oder Käse nicht in großen Mengen gegessen werden. ©  Alex9500/IMAGO
Alkohl
Alkohol ist Zellgift und entzieht dem Körper gleichzeitig Flüssigkeit. Beides schadet nicht nur der Gesundheit, sondern lässt Menschen auch äußerlich älter wirken. Allerdings kommt es bei Alkohol auch auf die Menge und Qualität an. Rotwein enthält beispielsweise Resveratrol. Das Polyphenol schützt die Haut, indem es freie Radikale bindet. Dadurch lässt es die Haut gesund altern. © Ezequiel Gimà nez/IMAGO
Wurst
Verarbeitete Wurst- und Fleischwaren enthalten viel Salz sowie hohe Mengen an gesättigten Fettsäuren und Zusatzstoffen. Diese Kombination kann dazu führen, dass die Telomere schrumpfen und schneller altern lassen. © Photology2000/IMAGO
Pommes
Auch der Verzehr von Pommes kann den Alterunsprozess beschleunigen. Beim Frittieren entstehen nämlich durch die hohe Hitze viele Transfettsäuren. Sie können die Telomerlänge negativ beeinflussen. © avq/IMAGO
Glas mit Cola
Nicht nur der in Softdrinks wie Limonade enthaltene Zucker ist für die Gesundheit schädlich. In Cola steckt beispielsweise auch Phosphorsäure. Sie steht im Verdacht, die Knochen zu schwächen. Eine geringe Knochendichte kann wiederum zu Knochenschwund, der sogenannten Osteoporose, führen und das Altern beschleunigen. © Kitch/IMAGO
Salz auf einem Löffel
Auch Salz kann sich negativ auf die Alterung auswirken. Zu viel des beliebten Gewürzes lässt beispielsweise das Gesicht aufgedunsen und die Augenringe dunkler wirken. Lebensmittel wie zum Beispiel Fertigsoßen oder Chips, die viel Salz enthalten, führen außerdem dazu, dass sich Wasser im Körper einlagert. Zudem entzieht das enthaltene Natrium den Knochen wichtiges Kalzium und erhöht den Blutdruck. Gänzlich auf Salz sollte allerdings auch nicht verzichtet werden. Mithilfe von zum Beispiel Joghurt, Bananen oder Trockenfrüchten kann das Salz mit Kalium ausgeglichen werden. © Orcea David/IMAGO
Chips
Die Teilnehmer einer Studie, die täglich mehr als drei Portionen hoch verarbeitete Lebensmittel aßen, hatten ein doppelt so hohes Risiko für verkürzte Telomere als Personen, die maximal eine Portion an Fertigprodukten pro Tag zu sich nahmen. Zu diesen Lebensmitteln zählen zum Beispiel Chips, Weißbrot, Kuchen, Gebäck, Schokolade und Fertiggerichte. © "ungvar"/IMAGO

Dieser Beitrag beinhaltet lediglich allgemeine Informationen zum jeweiligen Gesundheitsthema und dient damit nicht der Selbstdiagnose, -behandlung oder -medikation. Er ersetzt keinesfalls den Arztbesuch. Individuelle Fragen zu Krankheitsbildern dürfen von unserer Redaktion nicht beantwortet werden.

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