Wer im Alter noch fit sein möchte, sollte schon in jungen Jahren dafür die Basis schaffen. Ausreichend Bewegung und eine gesunde Ernährung zählen zu den wichtigsten Vorsorgemaßnahmen.
Ewig leben und möglichst lange gesund bleiben – viele Menschen wünschen sich das. Welche Gewohnheiten zu einem langen und gesunden Leben beitragen.
Nicht nur länger leben, sondern auch länger gesund bleiben – dieses Ziel verfolgt ein neuer Wellness-Trend, der immer mehr Anhänger findet. Longevity, oder auch Langlebigkeit, bezeichnet das Verlangen, die Lebenserwartung positiv zu beeinflussen und möglichst zu erhöhen. Sport und eine ausgewogene Ernährung sollen dabei helfen. Doch auch andere Faktoren beeinflussen den Alterungsprozess. Wie das gelingen kann und welche Tipps dabei helfen.
Longevity: Leitfaden für ein langes und gesundes Leben
Das Max-Planck-Institut (MPI) für Biologie des Alterns definiert Longevity als die Fähigkeit, länger als das durchschnittliche Alter zu leben. Longevity kann also als die durchschnittliche Lebensspanne unter idealen Bedingungen betrachtet werden. Tatsächlich kann jeder sein Alter beeinflussen. Denn wie lange wir leben ist nur teilweise genetisch und körperlich vorbestimmt. Einfluss auf die Lebensdauer hat Experten zufolge vor allem der persönliche Lebensstil.
Die Grundlagen für die ewige Jugend werden bereits früh geschaffen. Wer im Alter keine Beeinträchtigungen erleiden möchte, muss lange zuvor an seiner körperlichen und geistigen Fitness arbeiten. In den USA nimmt das nicht selten ungesunde und vor allem teure Ausmaße an. Medizinische Eingriffe wie Hormoninjektionen sind oft teuer und wissenschaftlich wenig erforscht.
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Longevity-Tipps: Wie Sie ein langes und gesundes Leben führen
Wer lange fit und gesund bleiben will, muss dazu keinesfalls ein Vermögen ausgeben. Es gibt ein paar einfache Strategien zur Selbstoptimierung, die Sie lange jung halten:
Schlaf: Für ein langes Leben ist ausreichend Schlaf enorm wichtig. Erwachsene sollten mindestens sieben bis acht Stunden pro Nacht schlafen, aber auch die Schlafqualität ist entscheidend.
Ernährung: Eine gesunde Ernährung ist der Grundstein für einen gesunden und fitten Körper auch im hohen Alter. Neben einer überwiegend pflanzlichen Ernährung mit einer mäßigen Kalorienzufuhr und großzügigen Mengen an Gemüse sollte man auf Tabak und Alkohol unbedingt verzichten.
Bewegung: Regelmäßige Bewegung hält Körper, aber auch den Geist gesund. Mindestens drei bis fünf Stunden sollten es laut aktuellen Leitfäden sein. Neben Ausdauersportarten wie Laufen und Schwimmen sollte man seine Muskeln mit Krafttraining stärken, wie die Experten der Barmer-Krankenkasseberichten.
Mentale Gesundheit: Stress setzt der mentalen Gesundheit zu und kann den Alterungsprozess beschleunigen. Meditation, Spaziergänge, progressive Muskelentspannung, Massagen und viel Ruhe helfen im stressigen Alltag zu entspannen.
Soziale Kontakte: Freunde und Bekannte geben einem auch im Alter das Gefühl, nicht alleine zu sein. Wer ein starkes soziales Netzwerk aufbaut, vermeidet später Einsamkeit.
Dieser Beitrag beinhaltet lediglich allgemeine Informationen zum jeweiligen Gesundheitsthema und dient damit nicht der Selbstdiagnose, -behandlung oder -medikation. Er ersetzt keinesfalls den Arztbesuch. Individuelle Fragen zu Krankheitsbildern dürfen von unserer Redaktion nicht beantwortet werden.