Längere Lebensdauer

Longevity: Wellness-Trend lässt uns länger und gesünder Leben

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Wer im Alter noch fit sein möchte, sollte schon in jungen Jahren dafür die Basis schaffen. Ausreichend Bewegung und eine gesunde Ernährung zählen zu den wichtigsten Vorsorgemaßnahmen.
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Ewig leben und möglichst lange gesund bleiben – viele Menschen wünschen sich das. Welche Gewohnheiten zu einem langen und gesunden Leben beitragen.

Nicht nur länger leben, sondern auch länger gesund bleiben – dieses Ziel verfolgt ein neuer Wellness-Trend, der immer mehr Anhänger findet. Longevity, oder auch Langlebigkeit, bezeichnet das Verlangen, die Lebenserwartung positiv zu beeinflussen und möglichst zu erhöhen. Sport und eine ausgewogene Ernährung sollen dabei helfen. Doch auch andere Faktoren beeinflussen den Alterungsprozess. Wie das gelingen kann und welche Tipps dabei helfen. 

Longevity: Leitfaden für ein langes und gesundes Leben

Das Max-Planck-Institut (MPI) für Biologie des Alterns definiert Longevity als die Fähigkeit, länger als das durchschnittliche Alter zu leben. Longevity kann also als die durchschnittliche Lebensspanne unter idealen Bedingungen betrachtet werden. Tatsächlich kann jeder sein Alter beeinflussen. Denn wie lange wir leben ist nur teilweise genetisch und körperlich vorbestimmt. Einfluss auf die Lebensdauer hat Experten zufolge vor allem der persönliche Lebensstil. 

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Die Grundlagen für die ewige Jugend werden bereits früh geschaffen. Wer im Alter keine Beeinträchtigungen erleiden möchte, muss lange zuvor an seiner körperlichen und geistigen Fitness arbeiten. In den USA nimmt das nicht selten ungesunde und vor allem teure Ausmaße an. Medizinische Eingriffe wie Hormoninjektionen sind oft teuer und wissenschaftlich wenig erforscht. 

Hohes Cholesterin natürlich senken: Wie 15 Lebensmittel helfen, schädliches LDL-Blutfett zu reduzieren

Glas mit Saft
Starten Sie in den Tag mit einem leckeren Gurkensaft! Der hilft nicht nur beim Abnehmen, sondern bietet sich auch hervorragend an, um schädliches Cholesterin im Körper zu senken. Gurken besitzen nicht nur antioxidative und anti-diabetische Eigenschaften, sie regulieren auch den Fettanteil im Blut. © PixelsAway/Imago
Eine halbierte Zitrone mit abgeschälter Zitronenschale
Zitronen enthalten Pektine als Ballaststoffe, die nicht nur das Sättigungsgefühl beschleunigen und somit beim Abnehmen helfen. Pektine senken auch überschüssiges LDL-Cholesterin, wodurch einer Arteriosklerose und möglichen Folgen wie Herzinfarkt oder Schlaganfall entgegen gewirkt werden kann. © VWPics/Imago
Haferflocken im Glas
Wer regelmäßig ballaststoffreiche Lebensmittel wie Haferflocken und Haferkleie isst, kann nicht nur einer Fettleber vorbeugen oder diese heilen, sondern auch den Cholesterinspiegel im Körper senken. Haferflocken enthalten den hafertypischen Ballaststoff Beta-Glucan, der nachweislich Cholesterin im Blut reduziert. Dadurch kann Folgeerkrankungen wie Arteriosklerose, Herzinfarkt und Schlaganfall vorgebeugt werden. © sfinks/Imago
Grüner Salat, Paprika, Tomate
Grüner Salat, Paprika oder Tomaten sollten bei hohem Cholesterinspiegel regelmäßig auf Ihrem Speiseplan stehen. Essen Sie viel und regelmäßig Gemüse, um Ihre Blutfettwerte zu senken. Es wird angenommen, dass die in Paprika enthaltenen Carotinoide den zu hohen LDL-Cholesterinspiegel senken. Tomaten – ob frisch oder aus der Dose – hingegen können den Gehalt an gesundem HDL-Cholesterin im Blut steigern und so verhindern, dass sich Cholesterin in den Wänden der Blutgefäße einlagert. Verantwortlich dafür ist der Farbstoff Lycopin, der in Tomaten enthalten ist. © Design Pics/Imago
Spinat auf einem Brett
Blattgemüse wie Spinat zu essen, empfiehlt sich nicht nur, um eine Fettleber rückgängig zu machen. Spinat senkt auch den Cholesterinspiegel im Körper, indem es die Fähigkeit zur Bindung von Gallensäuren verbessert. © Alex9500/IMAGO
Frischer Fenchel
Wer Fenchel mag, sollte von dem gesunden Gemüse ruhig mehr essen. Denn dank seiner ätherischen Öle wie Anethol unterstützt Fenchel die Verdauung, bindet Giftstoffe im Darm und senkt so auf natürliche Weise den Anteil an schädlichem LDL-Cholesterin im Blut und in den Gefäßen. © CSP_HandmadePicture/Imago
Teller mit Erbsen
Hülsenfrüchte wie Erbsen senken nachweislich hohen Cholesterinspiegel im Blut. Die enthaltenen sekundären Pflanzenstoffe, sogenannte Saponine, binden Cholesterin im Darm und reduzieren so die Aufnahme von zu viel Cholesterin aus der Nahrung. Darüber hinaus schützen Folsäure und Polyphenole in Erbsen das Gehirn. © Image Source/Imago
Schale mit roten Bohnen
Auch Bohnen enthalten die sekundären Pflanzenstoffe Saponine, die Cholesterin im Darm binden und verhindern, dass zu viel Cholesterin aus der Nahrung aufgenommen wird. Zudem besitzen Saponine entzündungshemmende, blutdrucksenkende, immunstimulierende, antibiotische und antioxidative Wirkung. © Image Source/Imago
Heringssalat mit Paprika
Salat muss nicht immer grün sein – auch der Heringssalat, angemacht mit verschiedenem Gemüse und Olivenöl, ist ideal, um das LDL-Cholesterin im Blut und den Gefäßen zu senken. Denn Hering zählt zu den Fischen, die reich an Omega-Fettsäuren sind. Diese gesunden Fette senken Triglyceride und LDL-Cholesterin und erhöhen gleichzeitig das „gute“ HDL-Cholesterin im Blut. © Christian Fischer/Imago
Schollenfisch in der Zubereitung
Besonders der Verzehr von Schollen-Fisch wirkt sich positiv auf den Cholesterinspiegel aus, da auch er wertvolle Omega-3-Fettsäuren enthält. Diese essenziellen Fette sind wichtig für den Körper und sie können nachweislich zur Senkung der Cholesterinwerte beitragen. © artlana/Imago
Lachsfilet
Auch Lachs zählt zu den Lebensmitteln mit einem hohen Gehalt an Omega-3-Fettsäuren, die das „schädliche“ LDL-Cholesterin im Blut senken können. © Martin G. Dr. Baumgä/Imago
Olivenöl senkt Blutdruck und das schädliche LDL-Cholesterin im Blut, sodass das Risiko für Arteriosklerose reduziert wird.
Laut „Deutsche Herzstiftung“ senkt Olivenöl nachweislich das Risiko für Ablagerungen in den Gefäßen, der Arteriosklerose. Diese Erkrankung ist auch eine Folgeerscheinung von zu viel Fett im Blut, dem Cholesterin. Nehmen Sie täglich zwei Esslöffel von qualitativ hochwertigem Olivenöl zu sich, so können Sie Ihre zu hohen Cholesterinwerte senken beziehungsweise einem hohen Cholesterinspiegel sogar vorbeugen. © Panthermedia/Imago
Walnüsse
Wer gerne Nüsse knabbert, insbesondere Walnüsse, weiß nun, dass er damit seinen Gefäßen auch Gutes tut. Eine Studie der Ludwig-Maximilians-Universität in München belegt, dass Walnüsse einen positiven Effekt auf den Fettstoffwechsel nehmen, das heißt der regelmäßige Verzehr von Walnüssen senkt den Cholesterinspiegel, und das unabhängig vom Verzicht anderer Nahrungsmittel. 43 Gramm der Baumnuss pro Tag sollen den Fettstoffwechsel verbessern und das überschüssige LDL-Cholesterin nachweislich um ca. fünf Prozent senken. © C3 Pictures/Imago
Rote Äpfel
Wer kennt dieses Sprichwort nicht, „An apple a day keeps the doctor away“ – „Ein Apfel jeden Tag vermeidet den Gang zum Arzt“. Wenn es um die Senkung des LDL-Cholesterins geht, werden tatsächlich zwei Äpfel pro Tag empfohlen, so das Ergebnis einer Studie, die in „The American Journal of Clinical Nutrition“ veröffentlicht wurde. Äpfel sind reich an dem Ballaststoff Pektin, dessen cholesterinsenkender Effekt inzwischen vielfach nachgewiesen ist. © Nadia Maslova/Imago
Birnen
Birnen enthalten ebenfalls den Ballaststoff Pektin, welches das überschüssige LDL-Cholesterin im Darm bindet und so den Cholesterinspiegel senkt. © McPHOTO/H.R.Mueller/Imago

Longevity-Tipps: Wie Sie ein langes und gesundes Leben führen 

Wer lange fit und gesund bleiben will, muss dazu keinesfalls ein Vermögen ausgeben. Es gibt ein paar einfache Strategien zur Selbstoptimierung, die Sie lange jung halten: 

  • Schlaf: Für ein langes Leben ist ausreichend Schlaf enorm wichtig. Erwachsene sollten mindestens sieben bis acht Stunden pro Nacht schlafen, aber auch die Schlafqualität ist entscheidend.
  • Ernährung: Eine gesunde Ernährung ist der Grundstein für einen gesunden und fitten Körper auch im hohen Alter. Neben einer überwiegend pflanzlichen Ernährung mit einer mäßigen Kalorienzufuhr und großzügigen Mengen an Gemüse sollte man auf Tabak und Alkohol unbedingt verzichten.
  • Bewegung: Regelmäßige Bewegung hält Körper, aber auch den Geist gesund. Mindestens drei bis fünf Stunden sollten es laut aktuellen Leitfäden sein. Neben Ausdauersportarten wie Laufen und Schwimmen sollte man seine Muskeln mit Krafttraining stärken, wie die Experten der Barmer-Krankenkasse berichten.
  • Mentale Gesundheit: Stress setzt der mentalen Gesundheit zu und kann den Alterungsprozess beschleunigen. Meditation, Spaziergänge, progressive Muskelentspannung, Massagen und viel Ruhe helfen im stressigen Alltag zu entspannen.
  • Soziale Kontakte: Freunde und Bekannte geben einem auch im Alter das Gefühl, nicht alleine zu sein. Wer ein starkes soziales Netzwerk aufbaut, vermeidet später Einsamkeit.

Dieser Beitrag beinhaltet lediglich allgemeine Informationen zum jeweiligen Gesundheitsthema und dient damit nicht der Selbstdiagnose, -behandlung oder -medikation. Er ersetzt keinesfalls den Arztbesuch. Individuelle Fragen zu Krankheitsbildern dürfen von unserer Redaktion nicht beantwortet werden.

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