Keine Hektik

Rührendes Video: Senior führt Dackel Gassi – treuer Begleiter nimmt Rücksicht auf sein gebrechliches Herrchen

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An der Leine zeigen Hunde nicht selten, wie viel Energie in ihnen steckt. Da wird oft von links nach rechts gehechtet und gezogen, was das Zeug hält. Ein Dackel zeigt, dass es auch ganz anders geht.

Hunde halten fit – geistig wie körperlich. So trainieren die täglichen Gassirunden Herz und Kreislauf und Gespräche auf der Straße fördern die grauen Zellen. Senioren mit Hund leben deshalb oft gesünder als ältere Menschen, die sich nicht um einen Vierbeiner kümmern. Auch der Faktor Einsamkeit spielt eine Rolle: Alleinstehende Senioren mit Hund fühlen sich weniger allein, kommen auf der Straße schneller ins Gespräch mit anderen und interagieren somit häufiger mit ihren Mitmenschen.

Körperliche Gebrechen sind nicht selten ein Grund dafür, sich gegen einen Hund zu entscheiden. Dabei muss man kein Sportler sein, um einen Vierbeiner zu halten. Auf die Rasse kommt es an. Es gibt Hunde, die etwas weniger Auslauf benötigen. So gelten einige Neufundländer und Bernhardiner als eher bewegungsfaul. Auch das Alter eines Hundes ist entscheidend, wenn es ums Gassigehen geht.

Hund geht extrem langsam Gassi – seinem Herrchen zuliebe

Hunde sind sehr sozial und können sich enorm gut an Herrchen oder Frauchen anpassen – wenn sie wollen. Ein Instagram-Video zeigt, wie stark die Bindung sein kann.

Zu sehen ist ein älterer Mann, der gebückt am Krückstock geht. An der Leine hält er einen dunkelbraunen Dackel. Der Mann tut sich sichtlich schwer, einen Schritt vor den anderen zu setzen. Ganz langsam geht er den Gehweg entlang – und sein Hund folgt ihm geduldig. Immer wieder macht die Fellnase längere Pausen, damit sein Herrchen ohne Eile voranschreiten kann.

Hohes Alter oder einfach nur Rücksicht: Instagram-User sind begeistert

Leider ist nicht bekannt, wann und wo die Aufnahmen getätigt worden sind. Auch die Hintergründe sind nicht bekannt. Aber es wirkt so, als ob Hund und Herrchen bereits lange Zeit ihr Leben teilen. So rücksichtsvoll wie der Hund sich verhält, muss er sein Herrchen sehr respektieren. Doch auch andere Erklärmodelle sind möglich. So könnte der Hund wie sein Herrchen bereits ein hohes Alter erreicht haben.

Anmerkung der Redaktion: Dieser Text ist bereits in der Vergangenheit erschienen. Er hat viele Leserinnen und Leser besonders interessiert. Deshalb bieten wir ihn erneut an.

Der Dackelblick lässt dahinschmelzen. Dachshunde sind ihren Herrchen und Frauchen meist auf ewig treu.

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Rund 300.000 Mal wurde das Video bereits von Instagram-Nutzern aufgerufen. Eine Auswahl der Kommentare unterhalb des Posts:

  • „Ich schwöre, dass das ich und mein Hund sind, wenn ich so alt bin. ❤️❤️❤️“
  • „Nur wenige Menschen haben dieses Maß an Geduld und Loyalität, deshalb sind Hunde besser als Menschen.“

Halter müssen starke Nerven haben: Sieben Hunderassen, bei denen die Erziehung eine Herausforderung ist

Dalmatiner wird Gassi geführt
Dalmatiner zählen zu den schlauen Hunderassen. Das ist an sich eine gute Sache, doch bei den gepunkteten Vierbeinern mischt sich Intelligenz mit einer gehörigen Portion Starrsinn. Die gutmütigen Vierbeiner verstehen entsprechend Befehle – befolgen sie aber eher ungern. Eine klare Führung und intensives Training sind bei der Erziehung von Dalmatinern enorm wichtig, weil sie sonst Frustration aufbauen und es infolge zu ungewünschten Verhaltensweisen wie Beißen und Knurren kommen kann.  © Roman Märzinger/Imago
Zwei Chow-Chows stehen auf einem Stein im Wasser.
Der Chow-Chow sieht aus wie ein überdimensionaler Teddybär. Doch die chinesische Hunderasse ist kein Tier, das sich von jedem gerne knuddeln lässt. Die Rasse gilt als eigensinnig und eignet sich eher weniger als Familienhund, weil er Kindern gegenüber eher skeptisch und verhalten ist. Auch Fremden gegenüber verhält er sich oft abweisend. Gerne fixiert er sich auf eine Bezugsperson. Typisch für sein Wesen ist auch ein ausgeprägtes territoriales Verhalten, was ihn zum guten Wachhund macht.  © Imago/Panthermedia
Schmetterling sitzt auf der Nase eines Basset Hounds
Der Basset Hound ist eine gutmütige, ruhige und ausgeglichene Hunderasse, die sich ihrer Familie gegenüber anhänglich und sanftmütig zeigt und auch mit Fremden in der Regel kein Problem hat. Allerdings gilt der Basset aufgrund seiner sturen Art als eher schwer erziehbar. Bedingungsloser Gehorsam ist nicht sein Ding. Sie suchen einen neugierigen Begleiter, der viel Freude am Lernen neuer Tricks und Befehle ist? Dann sollte Ihre Wahl nicht auf den charakterstarken Basset Hound fallen. © Imago/Panthermedia
Rauhhaardackel sitzt im Laub
Sie sind ein großer Dackel-Fan? Damit sind Sie nicht allein. Der Dackel, auch Dachshund genannt, hat Kultstatus. „Schon Kaiser Wilhelm mit seiner Leidenschaft für den Dackel war ein wichtiger Impulsgeber. Damit war der Dackel wohl der erste Modehund Deutschlands“, zitiert die Welt Udo Kopernik, Sprecher des Verbands für das Deutsche Hundewesen (VDH). Dabei ist der Dackel kein einfacher Hund. Gezüchtet für die Jagd, als sogenannter Erdhund für die Baujagd auf Fuchs und Dachs, ist sein Jagdtrieb in der Regel stark ausgeprägt. Viele Besitzer beschreiben ihren Liebling auch als unabhängig und eigenwillig. Wer einen leicht erziehbaren Hund möchte, sollte daher besser die Finger vom Dackel lassen.  © D. Maehrmann/Imago
Paar geht im Park spazieren, Mann will mit Hund spielen
Ein Beagle sieht niedlich aus, ist aber nicht für Anfänger geeignet. Der Grund: Er wurde in England für die Jagd auf Hasen und anderes Wild gezüchtet. Entsprechend ist sein Jagdtrieb extrem gut ausgeprägt. Ohne Leine ist er daher schon mal schnell einer Fährte verfallen und vergisst dabei alles um sich herum. Der Trieb ist oftmals so stark, dass auch konsequentes Training nicht den gewünschten Effekt hat.  © Imago
Welsh Terrier und ein Boston Terrier spielen im Laub
Auch der Welsh Terrier (hier links im Bild) ist eine Züchtung, die auf die Jagd spezialisiert war. Der arbeitsfreudige Hund wurde und wird teilweise immer noch eingesetzt, um Otter, Dachs und Fuchs aus ihrem Bau zu locken. Der tief verankerte Jagdtrieb, das beschäftigungs- und bewegungsintensive Wesen des Welsh Terriers und auch eine gewisse Rauflust machen die Hunderasse zum perfekten Begleiter eines aktiven und erfahrenen Hundehalters.  © Ardea/Imago
Husky schnuppert neugierig an der Kamera
Der Siberian Husky ist eine Schlittenhundrasse aus den USA. Er zählt zu den Rassen, die häufig aufgrund ihres Aussehens als Ersthund ausgewählt werden – was schwerwiegende Folgen haben kann. So kommt es nicht selten vor, dass überforderte Hundebesitzer ihren Vierbeiner recht bald im Tierheim abgeben, weil sie den Bedürfnissen des Huskys nicht gerecht werden können. Infolge können die Hunde aggressives Verhalten an den Tag legen. Was den geselligen und sportlichen Hund zum anspruchsvollen Zeitgenossen für Fortgeschrittene macht: Huskys benötigen viel Auslauf, wobei ihnen einfaches Gassigehen in der Regel nicht ausreicht. Außerdem sind sie ungern alleine, haben einen ausgeprägten Jagdtrieb und können eigenwillig, laut und stur sein.  © Dmitry Akhmadullin/Imago
  • „Da kommen mir die Tränen...😢🥰🙏🏻“
  • „Ich hoffe, ich habe einen Partner bis zum Ende wie die beiden!!! 🙌🙌🙌🙌“

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