VonSebastian Oppenheimerschließen
Eine aktuelle Analyse zeigt, dass sich viele Deutsche keinen Neuwagen mehr leisten wollen. Zudem ist die Bereitschaft, auf ein E-Auto umzusteigen, zurückgegangen.
Ein neues Auto? Dagegen hätten wohl die wenigsten etwas einzuwenden –wenn da nicht der hohe Kaufpreis wäre. Im vergangenen Jahr wurden vor allem E-Autos zum Ladenhüter. Als Hauptgrund galten für viele Experten die hohen Preise, nachdem die Förderung durch den Umweltbonus gestrichen worden war. Doch generell scheinen Neuwagen für viele Deutsche inzwischen außerhalb des finanziellen Budgets, wie eine Umfrage zeigt.
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DAT Report 2025: Neuwagenkauf für viele zu teuer
Laut dem DAT Report 2025 kommt für 44 Prozent der Pkw-Halter der Kauf eines Neuwagens nicht mehr infrage. 69 Prozent jener Autobesitzer erklärten, dass ihnen Neuwagen schlicht zu teuer seien. Erst kürzlich hatte der ADAC die hohen Preise für Neufahrzeuge kritisiert: Der Auswertung des Automobilclubs zufolge sind momentan gerade einmal noch drei Modelle für unter 15.000 Euro zu haben.
Umstieg aufs E-Auto: Bereitschaft ist gesunken
Zudem befürchten laut DAT Report 54 Prozent derjenigen, die keinen Neuwagen mehr kaufen wollen, dass sie beim Wiederverkauf eines ehemaligen Neuwagens einen hohen Wertverlust erleiden würden. Die Bereitschaft, auf ein E-Auto umzusteigen, ist laut der Auswertung gesunken: Konnte sich vor drei Jahren noch knapp die Hälfte (46 Prozent) der Pkw-Halter vorstellen, vom Verbrenner auf ein E-Auto zu wechseln, sind es aktuell nur noch 38 Prozent. Interessant: Wer bereits einmal ein Elektroauto gefahren ist, kann sich den Umstieg eher vorstellen (52 Prozent).
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Wem ein Neuwagen zu teuer ist, der muss entweder sein aktuelles Fahrzeug weiterfahren – oder sich nach einem passenden Gebrauchtwagen umsehen. Zwar ist es nicht immer ganz einfach, einen Unfallschaden zu erkennen oder auch eine Tachomanipulation aufzudecken, aber mit der Beachtung einiger Grundregeln, lässt sich das Risiko eines Fehlkaufs reduzieren.
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