DAT Report 2025

Laut Umfrage: Ein Neuwagen ist vielen Deutschen mittlerweile zu teuer

  • schließen

Eine aktuelle Analyse zeigt, dass sich viele Deutsche keinen Neuwagen mehr leisten wollen. Zudem ist die Bereitschaft, auf ein E-Auto umzusteigen, zurückgegangen.

Ein neues Auto? Dagegen hätten wohl die wenigsten etwas einzuwenden –wenn da nicht der hohe Kaufpreis wäre. Im vergangenen Jahr wurden vor allem E-Autos zum Ladenhüter. Als Hauptgrund galten für viele Experten die hohen Preise, nachdem die Förderung durch den Umweltbonus gestrichen worden war. Doch generell scheinen Neuwagen für viele Deutsche inzwischen außerhalb des finanziellen Budgets, wie eine Umfrage zeigt.

Noch mehr spannende Auto-Themen finden Sie unserem im kostenlosen Newsletter.

DAT Report 2025: Neuwagenkauf für viele zu teuer

Laut dem DAT Report 2025 kommt für 44 Prozent der Pkw-Halter der Kauf eines Neuwagens nicht mehr infrage. 69 Prozent jener Autobesitzer erklärten, dass ihnen Neuwagen schlicht zu teuer seien. Erst kürzlich hatte der ADAC die hohen Preise für Neufahrzeuge kritisiert: Der Auswertung des Automobilclubs zufolge sind momentan gerade einmal noch drei Modelle für unter 15.000 Euro zu haben.

Ein Neuwagen ist laut einer Umfrage vielen Deutschen inzwischen zu teuer. (Symbolbild)

Umstieg aufs E-Auto: Bereitschaft ist gesunken

Zudem befürchten laut DAT Report 54 Prozent derjenigen, die keinen Neuwagen mehr kaufen wollen, dass sie beim Wiederverkauf eines ehemaligen Neuwagens einen hohen Wertverlust erleiden würden. Die Bereitschaft, auf ein E-Auto umzusteigen, ist laut der Auswertung gesunken: Konnte sich vor drei Jahren noch knapp die Hälfte (46 Prozent) der Pkw-Halter vorstellen, vom Verbrenner auf ein E-Auto zu wechseln, sind es aktuell nur noch 38 Prozent. Interessant: Wer bereits einmal ein Elektroauto gefahren ist, kann sich den Umstieg eher vorstellen (52 Prozent).

Top 10: Die zehn beliebtesten Autos der Deutschen

Ein VW Polo
Platz 10 – VW Polo: Der VW-Konzern dominiert die Neuzulassungs-Statistik des Jahres 2024. Los geht es auf Platz 10 mit dem Polo: 36.757 Exemplare des Kleinwagens wurden in Deutschland verkauft. © VW
Ein Seat Leon
Platz 9 – Seat Leon: Der Leon trägt zwar kein VW-Emblem im Grill – zum Konzern gehört die Marke dennoch. Mit 37.129 Neuzulassungen konnte sich der Seat den 9. Platz in der Jahres-Statistik sichern. © Seat
Ein BMW X1
Platz 8 – BMW X1: In die Top 10 haben es nur wenige Fahrzeuge geschafft, die nicht aus dem VW-Konzern stammen. Der BMW X1 ist eines davon. 37.154 Neuzulassungen reichten für Platz 8. © BMW
Ein Opel Corsa
Platz 7 – Opel Corsa: Im Vorjahr noch auf Platz 4, ging es für den Corsa nach unten. Im Jahr 2024 reichten 43.467 Neuzulassungen aber immer noch für den 7. Platz. © Opel
Ein Opel Astra
Platz 6 – Opel Astra: Und gleich noch ein Opel. Mit 47.601 Neuzulassungen schaffte es der Astra auf Rang 6 in der Jahres-Statistik. © Opel
Ein VW Passat
Platz 5 – VW Passat: Und schon wieder VW. Platz 5 im Jahres-Ranking 2024 sicherte sich der Passat – mit 47.720 Neuzulassungen.  © VW
Ein Skoda Octavia
Platz 4 – Skoda Octavia: Ein großer Sprung für den Octavia: Im vergangenen Jahr lag er noch auf Platz 10. Im Jahr 2024 reichen 50.817 Neuzulassungen für den vierten Platz im Neuzulassungs-Ranking. © Skoda
Ein VW Tiguan
Platz 3 – VW Tiguan: Die Top 3 belegen ausschließlich Modelle der Marke Volkswagen. Auf dem dritten Platz landete der Tiguan mit 67.057 Neuzulassungen im Jahr 2024. © VW
Ein VW T-Roc
Platz 2 – VW T-Roc: Auch den zweiten Platz bei den meistverkauften Autos in Deutschland sicherte sich ein VW. Vom VW T-Roc wurden 75.398 Modelle neu zugelassen. © VW
Fahraufnahme eines VW Golf
Platz 1 – VW Golf: Die ewige Nummer eins stand auch im Jahr 2024 wieder an der Spitze der Neuzulassungen in Deutschland. 100.183 Golf-Modelle wurden neu zugelassen. © VW

Wem ein Neuwagen zu teuer ist, der muss entweder sein aktuelles Fahrzeug weiterfahren – oder sich nach einem passenden Gebrauchtwagen umsehen. Zwar ist es nicht immer ganz einfach, einen Unfallschaden zu erkennen oder auch eine Tachomanipulation aufzudecken, aber mit der Beachtung einiger Grundregeln, lässt sich das Risiko eines Fehlkaufs reduzieren.

Rubriklistenbild: © Panthermedia/Imago

Kommentare