VonJoana Lückschließen
Schnecken richten im Gemüsebeet großen Schaden an. Doch der beliebte Lavendel kann gegen die hungrigen Weichtiere eingesetzt werden.
Schnecken sind der Albtraum jedes Gärtners. Die Weichtiere fressen mit Vorliebe knackige Salate, zartes Gemüse oder saftige Früchte, die mit viel Zeitaufwand und Liebe angebaut wurden. Doch es gibt ein wirksames Kraut, das auch auf Schnecken abschreckend wirkt: Mit einer Lavendelbarriere halten sich die Schnecken sicher ihrem Beet fern.
Lavendel schreckt viele Tiere ab
Bierfalle, mit Wasser vermischte Haferflocken, Kaffeesatz oder doch das altbewährte Schneckenkorn? (Haus-)Mittel gegen Schnecken gibt es zur Genüge. Lavendel ist bereits bekannt dafür, dass man mit ihm Insekten und auch Spinnen vertreiben kann und auch gegen Schnecken kann die Duftpflanze angewendet werden. Beachten Sie dafür folgendes:
Noch mehr spannende Garten-Themen finden Sie im regelmäßigen Newsletter unseres Partners 24garten.de.
- Die ätherischen Öle im Lavendel wirken abschreckend für Schnecken und andere Tiere wie Insekten und Spinnen. Marder hingegen werden von dem Duft angezogen.
- Sie können die betroffenen Pflanzen zum Schutz mit einer Lavendelmischung einsprühen. Nutzen Sie dafür Lavendelöl oder getrocknete Blüten, die Sie mit Wasser vermischen.
- Zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen Sie, indem Sie Lavendel als Mulchmaterial im Beet verwenden. So ist der Boden nicht nur vor dem Austrocknen geschützt, sondern bildet auch eine physikalische Barriere für die Weichtiere. Dafür legen Sie Lavendelzweige entweder in der Nähe von den betroffenen Gewächsen aus oder großzügig um die empfindlichen Pflanzen herum. Stapeln Sie ruhig mehrere Zentimeter hoch. Mit Steinen können Sie das Ganze vor Wind schützen. Diesen Schutzwall gilt es erst einmal zu überwinden.
Gartenarbeit im Sommer: Zehn Aufgaben, die Sie jetzt erledigen müssen




Auch ein Schutzwall aus Gesteinsmehl kann bei Schnecken wirkungsvoll sein. Zusammen mit Minze, Flieder, Duftjasmin und dem Lebkuchenbaum ist Lavendel ein fester Bestandteil eines aromatischen Duftgartens. Dieser riecht nicht nur wunderbar, sondern ist wenig attraktiv für Spinnmilben und Fressfeinde.
Rubriklistenbild: © Panthermedia/Imago

