Wie ein Schutzwall

Lavendelbarriere hält das Beet frei von Schnecken

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Schnecken richten im Gemüsebeet großen Schaden an. Doch der beliebte Lavendel kann gegen die hungrigen Weichtiere eingesetzt werden.

Schnecken sind der Albtraum jedes Gärtners. Die Weichtiere fressen mit Vorliebe knackige Salate, zartes Gemüse oder saftige Früchte, die mit viel Zeitaufwand und Liebe angebaut wurden. Doch es gibt ein wirksames Kraut, das auch auf Schnecken abschreckend wirkt: Mit einer Lavendelbarriere halten sich die Schnecken sicher ihrem Beet fern.

Lavendel schreckt viele Tiere ab

Nacktschnecken sind im Garten keine gerne gesehenen Gäste.

Bierfalle, mit Wasser vermischte Haferflocken, Kaffeesatz oder doch das altbewährte Schneckenkorn? (Haus-)Mittel gegen Schnecken gibt es zur Genüge. Lavendel ist bereits bekannt dafür, dass man mit ihm Insekten und auch Spinnen vertreiben kann und auch gegen Schnecken kann die Duftpflanze angewendet werden. Beachten Sie dafür folgendes:

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  • Die ätherischen Öle im Lavendel wirken abschreckend für Schnecken und andere Tiere wie Insekten und Spinnen. Marder hingegen werden von dem Duft angezogen.
  • Sie können die betroffenen Pflanzen zum Schutz mit einer Lavendelmischung einsprühen. Nutzen Sie dafür Lavendelöl oder getrocknete Blüten, die Sie mit Wasser vermischen.
  • Zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen Sie, indem Sie Lavendel als Mulchmaterial im Beet verwenden. So ist der Boden nicht nur vor dem Austrocknen geschützt, sondern bildet auch eine physikalische Barriere für die Weichtiere. Dafür legen Sie Lavendelzweige entweder in der Nähe von den betroffenen Gewächsen aus oder großzügig um die empfindlichen Pflanzen herum. Stapeln Sie ruhig mehrere Zentimeter hoch. Mit Steinen können Sie das Ganze vor Wind schützen. Diesen Schutzwall gilt es erst einmal zu überwinden.

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Gießen
Gießen ist im Sommer unabdinglich. Bei Kübelpflanzen sollten Sie jedoch Staunässe vermeiden.  © Patrick Daxenbichler/Imago
Waldmeister
Kräuter wie Lavendel, Rosmarin, Waldmeister oder Schnittlauch lassen sich gut trocknen und sind so länger haltbar. © Imago
Regentonne
Im Sommer muss man nicht zu kostbarem Trinkwasser greifen, um die Blumen zu gießen. In Regentonnen gesammeltes Wasser kann genauso gut verwendet werden.  © Astrid08/Imago
Grünfink
Wer der Tierwelt im Sommer helfen möchte, der stellt eine Vogeltränke im Garten auf.  © Karin Jähne/Imago
Himbeerstrauch
Erdbeeren, Himbeeren, Brombeeren, Johannisbeeren: Im Sommer ist Erntezeit für Beeren sowie Aprikosen und Kirschen.  © Lianem/Imago
Erdbeermarmelade
Wer mit dem Naschen von Erdbeeren, Kirschen oder Himbeeren nicht mehr hinterherkommt, der sollte das Obst zu einer Marmelade verarbeiten. © Imago
Unkraut
Keine schöne Aufgabe, aber: Unkraut muss im Sommer regelmäßig aus dem Gartenbeet und dem Rasen entfernt werden.  © Gamjai/Imago
Hibiskus
Sommersträucher wie der Hibiskus verwandeln den Garten dank üppiger Blütenpracht in eine Oase. Die Pflanze sollte schattig stehen.  © Tara Malhotra/Imago
Heckenschnitt
Auch wenn ein größerer Schnitt der Hecke im Sommer untersagt ist, so sind Schönheitsschnitte sinnvoll.  © Phillip Waterman/Imago
Rasenmäher
Von Juni bis Juli wächst der Rasen am kräftigsten und sollte einmal pro Woche gemäht werden.  © Christoph Hardt/Imago

Auch ein Schutzwall aus Gesteinsmehl kann bei Schnecken wirkungsvoll sein. Zusammen mit Minze, Flieder, Duftjasmin und dem Lebkuchenbaum ist Lavendel ein fester Bestandteil eines aromatischen Duftgartens. Dieser riecht nicht nur wunderbar, sondern ist wenig attraktiv für Spinnmilben und Fressfeinde.

Rubriklistenbild: © Panthermedia/Imago

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