Verschiedene Möglichkeiten

Keine Lust, ständig Unkraut zu zupfen? Wie Sie Terrassenfugen verdichten können

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Nicht jeder ist begeistert, wenn zwischen den Fugen auf der eigenen Terrasse das ein oder andere Pflänzchen hervorragt.

Unkraut sprießt nicht nur im Rasen. Sondern vereinzelt auch zwischen den Fugen auf der Terrasse. Wie lassen sich Fugen verdichten?

Pflanzen suchen sich ihren eigenen Weg – und sprießen vereinzelt auch zwischen den Terrassenfugen (Symbolbild)

Wie Sie Terrassenfugen versiegeln

Dem Hausjournal zufolge sollte man zum Versiegeln von Terrassenfugen (zum Beispiel bei Platten, Natursteinpflaster, Klinker oder Betonsteinpflaster) die Fugen zuerst auskratzen und danach die leer geräumten Fugen mit neuem, sauberen Sand auffüllen. „Dazu fegen Sie kreuz und quer über die Steine, um die Fugen vollständig zu verfüllen“, heißt es auf hausjournal.net. Mit dem Drucksprühgerät sprüht man danach einen speziellen Fugenfestiger „satt auf die Sandfuge“. Man sollte nicht zu viel verwenden. Doch die Fugen müssten „sehr gut durchfeuchtet“ sein, heißt es dort.

Während das Ganze trocknen kann, sollte man die Terrasse, um den neu gefugten Bereich vor Regen zu schützen, möglichst mit einer großen Plane abdecken, so der Tipp. „Die meisten Fugenfestiger müssen mindestens 24 Stunden trocknen und sind dann noch einige Tage lang nicht voll belastbar“, heißt es ebenfalls in dem Beitrag.

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Im Garten empfiehlt es sich, Fugensand zu verwenden

Eine andere Möglichkeit, die sich gerade im Garten empfiehlt, ist es, die Lücken der Fugen – sei es auf der heimischen Terrasse oder auf dem Gartenweg – regelmäßig mit einem nährstoffarmen Fugensand aufzufüllen und den speziellen Sand mit dem niedrigen ph-Wert mit einem Besen dabei gut zu verteilen. Wasser kann bei dieser Methode immer noch zwischen den Pflastersteinen durchsickern, trotzdem hat es das Unkraut schwerer.

So überleben die Balkonpflanzen Ihren Urlaub

Üppige Blumenkästen auf einem Balkon in einem Wohngebiet. Wir verraten, wie Ihre Pflanzen Ihren Urlaub problemlos überstehen.
Auf dem Balkon blüht und sprießt es endlich. Doch steht der Urlaub an, bangen viele Hobbygärtner um ihre Blütenpracht. Wir verraten, wie Ihre Pflanzen Ihre Abwesenheit problemlos überstehen. © Hanke/Imago
Jemand gießt seine Balkonpflanzen mit einer Gießkanne. Der simpelste Tipp ist die Pflanzen vor Urlaubsantritt noch einmal kräftig zu bewässern.
Der simpelste Tipp ist natürlich die Pflanzen vor Urlaubsantritt noch einmal kräftig zu bewässern – je mehr Wasser die Erde aufnimmt, umso länger kann Ihr Grün daran zehren. Achten Sie nur darauf, dass überschüssiges Wasser noch ablaufen kann, damit die Wurzeln nicht zu faulen beginnen. © Westend61/Imago
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Bitten Sie Verwandte, Freunde oder Nachbarn für Sie nach dem Rechten zu sehen und Ihre Pflanzen zu gießen. © IMAGO/Joseffson
Automatisches Bewässerungssystem für den Hausgarten Copyright xKTHx ALLAT836345
Wenn sich kein Aufpasser für Ihre Grünlinge findet, können Sie sich im Baumarkt ein Bewässerungssystem zulegen. Je nach Bedarf gießen diese Ihre Pflanzen automatisch ein- bis zweimal täglich. Eine besonders spezielle Technik mit Sensoren unterbricht die Bewässerung, wenn ausreichend Flüssigkeit im Topf vorhanden ist. © KTH
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Holen Sie die Pflanzen aus der prallen Sonne – Sie können ja nie wissen wie heiß das Wetter in Ihrer Abwesenheit Zuhause wird.  © Casa Media via www.imago-images.de
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Stellen Sie die Blumen während des Urlaubs in ein schattiges Eck oder holen Sie die Töpfe gleich zu sich in die Wohnung. So schützen Sie Ihre Balkonpflanzen nicht nur vor dem Austrocknen, sondern auch vor möglichen Unwettern. © A. Tamboly via www.imago-images.de
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Der Flaschentrick eignet sich ebenfalls perfekt für die Urlaubszeit: Stechen Sie ein paar Löcher in den Deckel einer befüllten Wasserflasche und stellen Sie sie kopfüber in den Blumenkübel. Auf diese Weise erhalten Ihre Pflanzen eine stetige Wasserzufuhr. Probieren Sie allerdings vorher ein bisschen aus, wie groß die Löcher sein müssen, damit die Dosierung nicht zu hoch ist, und ob Ihre Flasche einen sichereren Stand hat. © Alexandra C. Ribeiro via www.imago-images.de
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Auch ein genialer Trick, von dem Sie vielleicht schon gehört haben: Stellen Sie Ihre Pflanzen einfach ohne Übertopf in die Badewanne, sobald Sie ein bisschen Wasser eingelassen und den Boden mit alten Tüchern ausgelegt haben. So können die Wurzeln über längere Zeit an der Flüssigkeit zehren. © Casa Media via www.imago-images.de
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Schneiden Sie Ihre Pflanzen vor dem Urlaub ein wenig zu: So verbrauchen Sie weniger Energie für die Wasserverteilung. Vor allem verfaulte oder trockene Blätter und Stängel sollten entfernt werden. © imago stock&people
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Und sollten einige Balkonpflanzen Ihren Urlaub doch nicht überlebt haben, so können Sie welke, abgestorbene Pflänzchen immer noch durch neue Blumen ersetzen. © Rainer Berg, via www.imago-images.de

Wer Löwenzahn oder Gänseblümchen etwa in der Einfahrt entfernen will, sollte ein paar Dinge beachten: So dürfen auf versiegelten Flächen keine chemischen Unkrautvernichtungsmittel eingesetzt werden. Auch von der Verwendung von Essig und Salz sollte man absehen. Um Unkraut zwischen Pflastersteinen oder den Fugen auf der Terrasse zu entfernen, hilft beispielsweise ein einfacher Fugenkratzer oder eine Fugenbürste.

Rubriklistenbild: © Zoonar.com/Heiko Küverling/IMAGO/

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