Unkraut aus Fugen entfernen: Mit drei Tipps geht es schnell, einfach und hält lange vor
VonAndrea Stettner
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Unkraut breitet sich gern zwischen Pflastersteinen und Terrassenplatten aus. Mit ein paar Tricks lassen sich Löwenzahn und Co. jedoch schnell und gründlich entfernen.
Ob Löwenzahn, Gänseblümchen oder anderer Wildwuchs: Mit der Zeit sprießt Unkraut nicht nur im Rasen, sondern auch aus allen Pflasterfugen. Gerade in Hausauffahrten oder zwischen gepflasterten Gartenwegen hält es sich oft hartnäckig. Von chemischen Unkrautvernichtern sollten Sie jedoch unbedingt die Finger lassen: In Deutschland ist die Anwendung im Garten und auf versiegelten Flächen verboten und kann mit hohen Geldbußen von bis zu 50.000 Euro geahndet werden. Auch Essig und Salz zur Unkrautvernichtung ist keine gute Idee. Genauso schnell und wirksam geht es jedoch auch mit umweltfreundlichen Methoden.
Das einfachste und dabei sehr effektive Hilfsmittel, um Moos und Unkraut zwischen Pflastersteinen zu entfernen, ist ein Fugenkratzer. Das spitze Werkzeug aus Metall gelangt tief in die Fugen und entfernt dabei die unerwünschten Gewächse samt Wurzeln. Um das Ganze rückenfreundlicher zu gestalten, sind Geräte mit passender Teleskopstange erhältlich. Alternativ bietet sich auch eine Fugenbürste an.
Da bei den genannten Geräten jedoch immer Wurzeln und Samen zurückbleiben, verspricht diese Methode nur kurzfristige Erfolge – Unkraut und Moos kehren bald wieder zurück.
Dreifach effektiv
Sie möchten Unkraut nicht nur mit Schraubenzieher oder altem Messer zu Leibe rücken? Stehend, bequemer und dreifach schlagkräftig funktioniert das mit dem Gardena combisystem-3in1 Fugenreiniger(werblicher Link). Dieser geht mit dünnem Edelstahlmesser, dreieckig gebogenem Bügel und Edelstahlborsten gehen unliebsames Unkraut vor.
2. Elektrischer Unkrautvernichter
Ein elektrischer Unkrautvernichter verspricht schnelle Abhilfe gegen unerwünschte Kräuter und Blumen. Dieses Gerät arbeitet ohne umweltschädliche Chemie oder Kohlenstoffdioxid – nur mit Feuer. Bis zu 1.000 Grad können damit je nach Modell erreicht werden. 600 Grad sollten es auf jeden Fall sein, damit es gegen Unkraut etwas ausrichten kann. Einfach über die zugewucherten Fugen führen. Die Zellstruktur des Unkrauts wird durch die Hitze zerstört und kann danach gejätet werden.
Sie möchten Löwenzahn & Co. mit Hitze den Garaus machen? Dann seien Sie clever und setzen Sie auf einen Unkrautvernichter, der mehr kann. Von Kinzo gibt es ein Premium-Gerät(werblicher Link), das sich als Unkrautbrenner, Grillanzünder und sogar Heißklebepistole einsetzen lässt.
In vielen Haushalten steht er ohnehin griffbereit in der Garage – ein Hochdruckreiniger. Damit lässt sich nicht durch die Einfahrt reinigen, sondern auch das darin wuchernde Unkraut umweltfreundlich beseitigen. Lediglich der Wasserverbrauch schlägt zu Buche, der sich jedoch steuern lässt. Dank des hochkonzentrierten Wasserstrahls spühlt der Hochdruckreiniger den Wildwuchs samt Keimen und Samen aus den Ritzen. Im Anschluss sollten Sie die Fugen jedoch wieder mit Fugensand auffüllen. Für Gärten ist spezieller Fugensand erhältlich, der das Unkrautwachstum hemmt. So bleibt ihr Pflaster lange Zeit unkrautfrei.