Gesunde Alternative

Leckerlis für Hunde und Katzen selber machen und so bares Geld sparen

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Ein Haustier ist kein günstiges Vergnügen. Um Ihren Geldbeutel zu schonen, können Sie auf den Do-It-Yourself-Zug aufspringen – und Leckerlis selbst herstellen.

Meist dienen sie als Belohnung für gewünschtes Verhalten: Leckerlis. Es gibt sie in verschiedensten Geschmacksrichtungen und das Angebot im Tierhandel ist überwältigend. Auch die Preise überfordern so manchen Tierbesitzer. Denn rund 30 Euro pro Kilogramm Hundekekse oder ähnliches sind keine Seltenheit. Deshalb entdecken immer mehr Tierliebhaber die Vorzüge von selbst gemachten Leckerlis für ihre Hunde und Katzen.

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Vorteile von DIY-Leckerlis

Der auffälligste Vorteil liegt auf der Hand: DIY-Schleckereien sind in der Regel viel günstiger als gekaufte Ware. Doch auch im Bereich Gesundheit punktet Selbstgemachtes. Denn hier können Zutaten bewusst ausgewählt werden und Konservierungsmittel, potenzielle Allergene und Geschmacksverstärker vermieden werden. Auch individuelle Ernährungsbedürfnisse des Tieres können einfach berücksichtigt werden. Frisches Fleisch, Gemüse und Obst ohne künstliche Zusätze sorgen somit für eine gesunde und ausgewogene Ernährung unserer pelzigen Gefährten.

Nicht zuletzt können selbst gemachte Leckerlis dazu beitragen, die Umwelt zu schonen. Durch das Verwenden von regionalen und saisonalen Zutaten sowie dem Vermeiden von Verpackungsmüll leisten Tierbesitzer einen Beitrag zum Umweltschutz.

Einem Leckerli kann (fast) kein Hund widerstehen. Wer sie selbst macht, spart Geld und unnötige Inhaltsstoffe.

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Leckerli für Hund und Katze selbst machen

Probieren Sie es am besten gleich aus – mit folgenden Rezepten für Hund und Katz.

Karotten-Käse-Leckerlis für Hunde

Reiben Sie 50 Gramm Karotten fein. Mischen Sie sie danach mit 200 Gramm geriebenem Gouda, 100 Gramm Haferflocken, 100 Gramm Vollkornmehl und 2 Eiern. Formen Sie aus diesem Teig kleine Kugeln. Im vorgeheizten Backofen (180 Grad Celsius) dauert es rund 20 Minuten, bis die Käse-Karotten-Leckerlis fertig gebacken sind.

Leberwurst-Leckerlis für Katzen

Kochen Sie eine Tasse voll Reis weich. Nachdem dieser ausgekühlt ist, wird er im Mixer fein püriert. Mischen Sie dazu ein Eigelb und vier Esslöffel Mehl. Zum Schluss werden drei bis vier Esslöffel Bio-Leberwurst beigemengt. Die kleinen Kugeln, die Sie aus der Masse formen, werden auf einem Backblech mit einer Gabel platt gedrückt. Fertig sind sie nach rund 40 Minuten Backzeit bei 120 Grad Celsius.

Halter müssen starke Nerven haben: Sieben Hunderassen, bei denen die Erziehung eine Herausforderung ist

Dalmatiner wird Gassi geführt
Dalmatiner zählen zu den schlauen Hunderassen. Das ist an sich eine gute Sache, doch bei den gepunkteten Vierbeinern mischt sich Intelligenz mit einer gehörigen Portion Starrsinn. Die gutmütigen Vierbeiner verstehen entsprechend Befehle – befolgen sie aber eher ungern. Eine klare Führung und intensives Training sind bei der Erziehung von Dalmatinern enorm wichtig, weil sie sonst Frustration aufbauen und es infolge zu ungewünschten Verhaltensweisen wie Beißen und Knurren kommen kann.  © Roman Märzinger/Imago
Zwei Chow-Chows stehen auf einem Stein im Wasser.
Der Chow-Chow sieht aus wie ein überdimensionaler Teddybär. Doch die chinesische Hunderasse ist kein Tier, das sich von jedem gerne knuddeln lässt. Die Rasse gilt als eigensinnig und eignet sich eher weniger als Familienhund, weil er Kindern gegenüber eher skeptisch und verhalten ist. Auch Fremden gegenüber verhält er sich oft abweisend. Gerne fixiert er sich auf eine Bezugsperson. Typisch für sein Wesen ist auch ein ausgeprägtes territoriales Verhalten, was ihn zum guten Wachhund macht.  © Imago/Panthermedia
Schmetterling sitzt auf der Nase eines Basset Hounds
Der Basset Hound ist eine gutmütige, ruhige und ausgeglichene Hunderasse, die sich ihrer Familie gegenüber anhänglich und sanftmütig zeigt und auch mit Fremden in der Regel kein Problem hat. Allerdings gilt der Basset aufgrund seiner sturen Art als eher schwer erziehbar. Bedingungsloser Gehorsam ist nicht sein Ding. Sie suchen einen neugierigen Begleiter, der viel Freude am Lernen neuer Tricks und Befehle ist? Dann sollte Ihre Wahl nicht auf den charakterstarken Basset Hound fallen. © Imago/Panthermedia
Rauhhaardackel sitzt im Laub
Sie sind ein großer Dackel-Fan? Damit sind Sie nicht allein. Der Dackel, auch Dachshund genannt, hat Kultstatus. „Schon Kaiser Wilhelm mit seiner Leidenschaft für den Dackel war ein wichtiger Impulsgeber. Damit war der Dackel wohl der erste Modehund Deutschlands“, zitiert die Welt Udo Kopernik, Sprecher des Verbands für das Deutsche Hundewesen (VDH). Dabei ist der Dackel kein einfacher Hund. Gezüchtet für die Jagd, als sogenannter Erdhund für die Baujagd auf Fuchs und Dachs, ist sein Jagdtrieb in der Regel stark ausgeprägt. Viele Besitzer beschreiben ihren Liebling auch als unabhängig und eigenwillig. Wer einen leicht erziehbaren Hund möchte, sollte daher besser die Finger vom Dackel lassen.  © D. Maehrmann/Imago
Paar geht im Park spazieren, Mann will mit Hund spielen
Ein Beagle sieht niedlich aus, ist aber nicht für Anfänger geeignet. Der Grund: Er wurde in England für die Jagd auf Hasen und anderes Wild gezüchtet. Entsprechend ist sein Jagdtrieb extrem gut ausgeprägt. Ohne Leine ist er daher schon mal schnell einer Fährte verfallen und vergisst dabei alles um sich herum. Der Trieb ist oftmals so stark, dass auch konsequentes Training nicht den gewünschten Effekt hat.  © Imago
Welsh Terrier und ein Boston Terrier spielen im Laub
Auch der Welsh Terrier (hier links im Bild) ist eine Züchtung, die auf die Jagd spezialisiert war. Der arbeitsfreudige Hund wurde und wird teilweise immer noch eingesetzt, um Otter, Dachs und Fuchs aus ihrem Bau zu locken. Der tief verankerte Jagdtrieb, das beschäftigungs- und bewegungsintensive Wesen des Welsh Terriers und auch eine gewisse Rauflust machen die Hunderasse zum perfekten Begleiter eines aktiven und erfahrenen Hundehalters.  © Ardea/Imago
Husky schnuppert neugierig an der Kamera
Der Siberian Husky ist eine Schlittenhundrasse aus den USA. Er zählt zu den Rassen, die häufig aufgrund ihres Aussehens als Ersthund ausgewählt werden – was schwerwiegende Folgen haben kann. So kommt es nicht selten vor, dass überforderte Hundebesitzer ihren Vierbeiner recht bald im Tierheim abgeben, weil sie den Bedürfnissen des Huskys nicht gerecht werden können. Infolge können die Hunde aggressives Verhalten an den Tag legen. Was den geselligen und sportlichen Hund zum anspruchsvollen Zeitgenossen für Fortgeschrittene macht: Huskys benötigen viel Auslauf, wobei ihnen einfaches Gassigehen in der Regel nicht ausreicht. Außerdem sind sie ungern alleine, haben einen ausgeprägten Jagdtrieb und können eigenwillig, laut und stur sein.  © Dmitry Akhmadullin/Imago

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