Einsatz auf Mini-Strecke

MAN liefert erste Elektro-Lkw eTGX aus: „Das ist ein Meilenstein“

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MAN hat den ersten Schwerlast-Lkw eTGX übergeben. Auf der Langstrecke kommt der 40-Tonner aber nicht zum Einsatz.

Beim Klimaschutz spielt die Elektromobilität eine wichtige Rolle. In Norwegen ist der Umstieg bereits im vollen Gange. In Deutschland tun sich die Elektroautos indes noch schwer – auch wenn es im September wieder etwas aufwärts ging. Doch nicht nur bei den Pkw schreitet die Elektrifizierung voran, sondern auch bei Lkw. So hat MAN kürzlich in Leipzig den ersten Schwerlast-Lkw eTGX an die Dräxelmaier Group übergeben. Zwei weitere sollen bis Jahresende folgen.

Elekro-Lkw wird den Diesel-Lastwagen verdrängen

„Das ist ein Meilenstein in unserer Unternehmensgeschichte. Vor 100 Jahren hat MAN den ersten Diesel-Lkw vorgestellt. Jetzt starten wir durch in ein neues elektrisches Zeitalter“, äußerte sich MAN CEO Alexander Vlaskamp stolz zur Übergabe des eTrucks. Der Hersteller geht davon aus, dass bereits 2030 jeder zweite Lkw batterieelektrisch sein wird. So lägen bereits 2.500 Bestellungen und Bestellanfragen vor. Schon 2040 könnte der Diesel-Antrieb weitestgehend verdrängt sein, prognostiziert die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft PwC.

Mit MAN eTGX transportiert Dräxelmaier künftig Batterien für den elektrischen Porsche Macan.

Der 40-Tonner soll künftig die Batterien für den Porsche Macan Electric transportieren. Durchschnittlich hat der eTGX dabei 15,5 Tonnen geladen. Dabei wird der Elektro-Lkw jedoch kaum gefordert: Die Entfernungen zwischen dem Dräxelmaier-Standort und dem Porsche-Werk in Leipzig beträgt nämlich grade einmal fünf Kilometer.

Darauf fährt Deutschland ab: Die beliebtesten Automarken im Jahr 2024

Fahraufnahme eines Ford Explorer
Platz 10: Ford. Gerade so hat es der Autobauer Ford in die Top-10 des Rankings geschafft – mit 12,1 Punkten landete die Marke auf Rang 10. Das Foto zeigt einen Ford Explorer. © Ford
Fahraufnahme eines Opel Corsa
Platz 9: Opel. Die Rüsselsheimer landeten mit 12,3 Punkten ebenfalls unter den zehn beliebtesten Automarken der Deutschen. Das Foto zeigt einen Opel Corsa. © Opel
Fahraufnahme eines Porsche Taycan Turbo GT
Platz 8: Porsche. Die Stuttgarter landeten im YouGov-Ranking auf dem achten Platz, sie erreichten 14,8 Punkte. Das Bild zeigt einen Porsche Taycan Turbo GT. © Porsche
Fahraufnahme eines Volvo EX90.
Platz 7: Volvo. Schon lange ist der schwedische Autobauer in Händen des chinesischen Herstellers Geely – dennoch bleibt Marke in Deutschland beliebt. Volvo landete mit 14,7 Punkten auf dem siebten Platz. Das Foto zeigt einen Volvo EX90. © Volvo
Fahraufnahme eines Toyota Yaris
Platz 6: Toyota. Für die Top-5 hat es für die Japaner nicht ganz gereicht – dennoch sicherte sich die Importmarke im Ranking den sechsten Rang. Das Foto zeigt einen Toyota Yaris. © Toyota
Fahraufnahme eines Skoda Kodiaq
Platz 5: Skoda. In Deutschland ist die tschechische Marke längst sehr beliebt – das unterstreicht auch der fünfte Platz im Ranking (16,1 Punkte). Das Foto zeigt einen Skoda Kodiaq. © Skoda
Fahraufnahme eines BMW M5
Platz 4: BMW. Nur knapp verpassten die Münchner den Sprung aufs Treppchen – mit 24,3 Punkten landeten sie auf dem vierten Platz. Das Foto zeigt einen BMW M5. © BMW
Fahraufnehme eines VW Golf GTI
Platz 3: Volkswagen. Auch die „Ikone Golf“ hat sicherlich dazu beitragen, dass sich Volkswagen im Ranking den dritten Platz sichern konnte (24,4 Punkte). Das Foto zeigt einen VW Golf GTI. © VW
Fahraufnahme eines Mercedes-AMG SL 63 S E-Performance
Platz 2: Mercedes-Benz. Für die Spitze hat es nicht ganz gereicht – dennoch sicherten sich die Stuttgarter in der YouGov-Auswertung mit 24,7 Punkten Rang zwei. Das Bild zeigt einen Mercedes-AMG SL 63 S E-Performance. © Mercedes
Fahraufnahme eines Audi e-tron GT
Platz 1: Audi. Die Ingolstädter haben im Ranking mit 25,7 Punkten die Nase vorn. Das Foto zeigt den facegelifteten Audi e-tron GT. © Audi

MAN plant stärkere Version des eGTX

Dabei hat der E-Truck von MAN deutlich mehr drauf. Der eGTX jat 450 PS (330 kW) und verfügt über eine Batteriekapazität von 534 kWh (davon nutzbar 480 kWh) mit sechs Batterie-Packs. Geladen wird mit bis zu 375 kW über CCS. Hinzu kommen ein voll digitaler Fahrerarbeitsplatz sowie eine Aufsattelhöhe von 950 Millimeter beim Lowliner.

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Anmerkung der Redaktion: Dieser Text ist bereits in der Vergangenheit erschienen. Er hat viele Leserinnen und Leser besonders interessiert. Deshalb bieten wir ihn erneut an.

Damit der eGTX auch im Fernverkehr bestehen kann, plant MAN eine noch stärkere Version des Elektro-Lkw. Dieser soll dann 544 PS (400 kW) haben und über sieben Hochvolt-Batterien verfügen. Die Reichweite liegt dann bei rund 650 Kilometern. Dank dem Megawatt-Standard MCS sollen künftig Ladeleistungen von einem Megawatt und mehr möglich sein. In nur 30 Minuten soll der E-Lkw dann von zehn auf 80 Prozent laden. Zusammen mit E.ON will MAN die notwendige Infrastruktur dafür schaffen. So können Lkw künftig etwa an der Allianz-Arena ultraschnell laden.

Rubriklistenbild: © MAN

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