VonJulia Hanigkschließen
Kilian Bäumlschließen
Nach einer weltweiten Preiserhöhung kündigt Ikea nun massive Preissenkungen an. Rund 20 Prozent des Sortiments wird dieses Jahr günstiger.
München – Überraschenderweise hat das schwedische Möbelhaus Ikea Preissenkungen in Deutschland angekündigt. Erst im Jahr 2022 hatte Ikea seine Preise weltweit erheblich erhöht, durchschnittlich um neun Prozent. Jesper Brodin, der CEO von Ikea, äußerte sich dazu gegenüber der Deutschen Presseagentur (dpa) mit den Worten: „Wir konnten in allen Märkten sehen, dass die Leute weniger Geld im Portemonnaie hatten. Weltweit haben wir noch nie einen solchen Rückgang der Nachfrage erlebt“.
Nun scheint eine Kehrtwende stattzufinden. Die Lage stabilisiert sich und preiswerte Artikel sind besonders begehrt. Der Ikea-Chef fügte hinzu: „Nach den Kostensteigerungen in den vergangenen Jahren erleben wir eine massive Deflation. Die Rohstoff-, Energie- und Transportpreise sinken. Wir wollen das an unsere Kunden weitergeben“.
Ikea senkt Preise bei 20 Prozent des Sortiments: 2000 Produkte werden günstiger
Brodin erläutert, dass die Preissenkungen dazu dienen sollen, mehr Kunden in die Geschäfte zu locken. Im vergangenen Jahr wurde bereits der Preis des Billy-Regals bei Ikea reduziert. Dabei ist Ikea im Vergleich zu anderen Unternehmen in einer starken Position: Der Verband der Deutschen Möbelindustrie prognostiziert für 2023 ein Umsatzminus von fünf bis sieben Prozent, während Ikea Deutschland für das Geschäftsjahr 2022/2023 einen Rekordumsatz von 6,4 Milliarden Euro vermeldet. Die Besucherzahlen stiegen um etwa 11 Prozent auf 81,8 Millionen.
Diese 81,8 Millionen Menschen können sich 2024 besonders freuen, denn insgesamt sollen 2.000 Produkte dauerhaft im Preis gesenkt werden. Laut dem Möbelhaus entspricht dies 20 Prozent des gesamten Sortiments. Erfreulicherweise werden einige Artikel sogar wieder zum gleichen Preis oder günstiger als vor der Pandemie und der Ukraine-Krise angeboten. Nach eigenen Angaben wird dies den Konzern einen mittleren dreistelligen Millionenbetrag kosten. (jh/dpa)
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