Speichert Feuchtigkeit

Warum man Moos im Garten nicht entfernen sollte

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Moos im Garten wird von den meisten als lästig empfunden. Doch es gibt auch gute Gründe, warum Sie das Grün nicht entfernen sollten.

In der Welt der Gartengestaltung wird Moos oft als unerwünschte Erscheinung betrachtet, die man so schnell wie möglich entfernen sollte. Doch was viele nicht wissen: Moos kann tatsächlich einen wertvollen Beitrag zur Gesundheit und Schönheit Ihres Gartens leisten. Anstatt es als lästiges Unkraut zu betrachten, sollten Sie Moos als eine Bereicherung für die grüne Oase betrachten.

Moos kann Feuchtigkeit speichern

Moos im Garten kann durchaus auch nützlich sein.

Moos hat eine bemerkenswerte Fähigkeit, Feuchtigkeit zu speichern. Dies ist besonders nützlich in trockenen Perioden, in denen andere Pflanzen unter Wassermangel leiden können. Durch seine Fähigkeit, Wasser zu halten, fungiert Moos als natürlicher Wasserspeicher und sorgt dafür, dass der Boden feucht bleibt, was wiederum das Wachstum von Pflanzen fördert.

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Darüber hinaus ist Moos ein ausgezeichneter Bodenverbesserer. Es lockert den Boden auf und verbessert die Belüftung, was die Wurzelentwicklung fördert und die Nährstoffaufnahme erleichtert. Ein gesunder Boden ist die Grundlage für gesunde Pflanzen, und Moos trägt dazu bei, diesen Zustand zu fördern.

Ein weiterer Vorteil von Moos ist seine Fähigkeit, Erosion zu verhindern. Durch sein dichtes Wurzelwerk hält es den Boden an Ort und Stelle und verhindert, dass er durch Regen oder Wind weggeschwemmt wird. Dies ist besonders wichtig in Hanglagen oder in Gebieten mit lockerem Boden.

Zehn Pflanzen, die sich leicht vermehren lassen

Avocadokern im Glas
Aus einem Avocadokern kann man eine neue Pflanze gewinnen. Dafür steckt man drei Zahnstocher in den Kern und platziert ihn auf einem Wasserglas. Der Standort sollte hell und warm sein. © Heike Rau/Imago
Geldbaum
Den Geldbaum kann man über Trieb- oder Blattstecklinge einfach vermehren. Diese kann man einfach in ein Wasserglas stellen und abwarten. © Marcus Beckert/Imago
Flieder
Flieder wird durch Stecklinge vermehrt. Im Frühjahr zur Blütezeit schneidet man dafür Kopf- oder Teilstecklinge mit mindestens drei Blattknoten aus den unverholzten Trieben. © Gabriele Hanke/Imago
Aloe vera
Bei der Aloe vera eignet sich die Stecklingsvermehrung besonders gut im Frühling. © Nik West/Imago
Orchidee
Je nach Orchideen-Art bieten sich drei unterschiedliche Methoden zur Vermehrung an: über Kindel, durch Teilung oder mit Stecklingen. © Stock&people/Imago
Monstera
Monstera wird vermehrt, indem man Stecklinge schneidet und in Wasser oder Erde bewurzeln lässt. © Prill Mediendesign & Fotografie/Imago
Drachenbaum
Drachenbäume werden ebenfalls über Stecklinge vermehrt. Das ist auch im Wasser möglich. © Pawopa/Imago
Buchsbaum
Im Spätsommer oder Herbst kann der Buchsbaum durch Stecklinge vermehrt und direkt ins Beet gepflanzt werden. © Carmen Steiner/Imago
Grünlilie
Grünlilien lassen sich einfach vermehren. Stellt man die Kindel in ein mit Wasser gefülltes Glas kann man nach wenigen Tagen erste Wurzeln sehen. © Bhupendra Singh/Imago
Birkenfeige
Die Birkenfeige wird über Stecklinge vermehrt. Dafür steckt man zwei bis drei entblätterte Triebspitzen in einen Topf mit Anzuchterde und deckt ihn mit Folie ab. © Imago

Moos macht Gärten attraktiver

Neben seinen praktischen Vorteilen bringt Moos auch ästhetische Vorzüge mit sich. Sein weiches, lebendiges Grün verleiht dem Garten eine natürliche und unverwechselbare Note. Es fügt sich harmonisch in verschiedene Gartenstile ein und kann als attraktiver Bodendecker oder in Kombination mit anderen Pflanzen verwendet werden, um interessante Kontraste zu schaffen.


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Also sollte man Moos im Garten nicht länger als lästiges Unkraut betrachten, sondern als wertvolles Mittel bei der Schaffung einer gesunden und schönen Gartenlandschaft. Anstatt ihn zu entfernen, sollten wir Moos willkommen heißen, da er zur Vielfalt und Nachhaltigkeit des Gartens beiträgt.

Rubriklistenbild: © Andreas Altenburger/Imago

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