Verhaltensauffällig

„Du bist schuld“: Welche Lügen für Narzissten typisch sind

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Narzissten sind übermäßig auf sich selbst bezogen. Das hat eine Reihe von typischen Verhaltensmustern zur Folge. Lügen spielen hier eine wichtige Rolle.

Extreme Selbstzentriertheit ist typisch für Menschen mit krankhaft narzisstischen Zügen. Sie stellen ihre eigenen Bedürfnisse oft über die ihrer Mitmenschen und haben ein starkes Verlangen nach Bewunderung. Um diese zu bekommen, schrecken Narzissten auch vor Manipulationstechniken nicht zurück. Die eigenen Ziele zu erreichen, steht über allem. Weil Narzissten keine Rücksicht auf andere nehmen, kann ihr Verhalten zu schwerwiegenden Problemen in zwischenmenschlichen Beziehungen und am Arbeitsplatz führen.

0,4 Prozent der Weltbevölkerung krankhaft narzisstisch

Allerdings ist wichtig zu verstehen, dass narzisstische Eigenschaften in einem gewissen Maße normal sind. Wie das Wissensportal Quarks informiert, gilt Narzissmus unter Psychologen als ein Persönlichkeitsmerkmal, das in der Bevölkerung ähnlich wie Körpergröße oder Intelligenz normalverteilt ist. Die meisten Menschen liegen im Mittelfeld, extrem hohe und extrem niedrige Ausprägungen kommen selten vor. Bei Menschen, die jedoch stark narzisstisch veranlagt sind, sprechen Psychiater und Psychologen von einer narzisstischen Persönlichkeitsstörung. Etwa 0,4 Prozent der Weltbevölkerung haben dem Wissensportal GEO zufolge eine diagnostizierte krankhafte, narzisstische Persönlichkeitsstörung.

Sie hegen den Verdacht, betroffen zu sein? Zwölf Fragen geben erste Hinweise darauf, ob Sie über die Maßen narzisstisch sind.

Narzissten verwickeln ihre Partner nicht selten in ein Netz aus Lügen.

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Typisches Verhalten von Narzissten

Menschen mit narzisstischer Persönlichkeitsstörung haben in der Regel ein sehr geringes Selbstwertgefühl, sind unsicher und kritikunfähig. Um ihren ständigen Wunsch nach Anerkennung und Bewunderung zu stillen, wenden sie oft manipulative Techniken an. Opfer berichten zum Beispiel, wie der Narzisst sie von sich abhängig gemacht hat und durch verbale Abwertung ihr Selbstvertrauen zerstört hat.

Folgende Lügen sind GEO zufolge typische Sätze von krankhaften Narzissten:

  • „Das bildest du dir nur ein“: Um sich selbst über andere zu stellen, bedienen sich Narzissten oft dieses Satzes. So wäre es beispielsweise möglich, dass sie den Partner belügen, um dessen Selbstbewusstsein zu mindern und so mehr Kontrolle über ihn zu bekommen. Das könnte geschehen, indem sie ihren Partner als ungepflegt oder zu dick bezeichnen. Wenn der oder die Partnerin dieses Gespräch zeitversetzt wieder anspricht, kann die typische Antwort „Das bildest du dir ein“ lauten.
  • „Du bist schuld“: Narzissten gestehen sich Fehler sehr ungern ein. Sie schieben diese lieber auf andere, damit ihr übertriebenes Selbstbild nicht Schaden nimmt.

Stress nachhaltig reduzieren – mit bewährten Entspannungstechniken

Frau macht Yoga-Pose
Meditation ist eine Technik, mit deren Hilfe man in den Moment findet, statt sich in Gedanken zu verlieren. Wie die Techniker Krankenkasse weiter informiert, lernen Sie im Rahmen der Mediation, Gedanken kommen und gehen zu lassen, ohne diese festzuhalten oder zu bewerten. Das Ziel: Abstand zum alltäglichen Stress gewinnen. Krankenkassen, Yoga-Studios und auch viele Fitnessstudios bieten Kurse an. Auch mithilfe von Apps kann man ausprobieren, ob Meditation etwas für einen ist.  © Marcos Castillo/Imago
Frau macht Yoga-Übung
Yoga kräftigt und dehnt auch die tiefliegenden Muskelgruppen. Doch die fernöstliche Lehre, die viele körperliche, aber auch geistige Übungen umfasst, kann mehr. Denn die Entspannungsübungen im Yoga verlangsamen die Atmung, was beruhigende Wirkung auf den gesamten Organismus hat. Wer sich ausprobieren möchte, sieht sich mit einer Fülle von Angeboten konfrontiert. Yoga- und Fitnessstudios, aber auch Krankenkassen und Volkshochschulen bieten Kurse an.  © svyatoslav lipinskiy/Imago
Junge Frau liegt in Sportklamotten auf einer Yoga-Matte.
Viele Menschen schwören auf progressive Muskelentspannung, wenn sie zur Ruhe kommen wollen. Das Prinzip dahinter: Durch gezielte An- und Entspannung der Muskeln verringert sich die Aktivität der Nerven und die psychische Anspannung nimmt ab. Wie die AOK weiter informiert, kann man nach vorheriger Anleitung durch einen entsprechend ausgebildeten Therapeuten die Übungen auch selbstständig durchführen. © Ivan Gener/Imago
Frau liegt mit geschlossenen Augen im Gras
Autogenes Training ist ein Entspannungsverfahren, das über gedankliche Konzentration zur Ruhe finden lassen soll. Hier werden nicht, wie bei der progressiven Muskelentspannung, Muskeln bewusst angespannt und entspannt. Wie die Neurologen und Psychiater im Netz weiter informieren, ist es viel mehr eine Art Selbsthypnose, die beim autogenen Training stattfindet. Mithilfe von Mantra-artigen Übungsformeln (z. B. „Der rechte Arm ist ganz schwer“ oder „Der rechte Arm ist ganz warm“) soll erreicht werden, dass der gesamte Organismus zur Ruhe kommt. Kurse finden Sie unter anderem bei Ihrer Krankenkasse und der Volkshochschule.  © Olga Pankova/Imago
Frau atmet tief durch an der frischen Luft.
Atemtechniken helfen dabei, starken Stress zu reduzieren. Bei Anspannung flacht die Atmung in der Regel ab, die Luft wird nicht weiter als in den Brustraum eingeatmet. Eine ruhige, regelmäßige Bauchatmung führt aber dazu, dass sich Muskeln entspannen und der Körper besser durchblutet wird. Auch der Blutdruck kann so gesenkt werden. Und so sieht eine gesunde und tiefe Bauchatmung nach der 4/7/11-Regel aus: 4 Sekunden einatmen, 7 Sekunden ausatmen und das ganze 11 Minuten durchhalten. © Imago
Fröhliche, in eine Decke gehüllte junge Frau sitzt mit einer Tasse heißer Schokolade auf der Terrasse eines Bungalows
Achtsamkeit hat sich der Techniker Krankenkasse zufolge in vielen Studien als wirksam zur Stressreduktion erwiesen. In anerkannten Kursen zur „Mindfulness Based Stress Reduction“ würden Techniken erlernt werden, die helfen, im Hier und Jetzt statt in der Vergangenheit oder in der Zukunft zu sein – und das nicht nur körperlich, sondern auch mental. Ein wichtiger Aspekt: Achtsam sein bedeutet, jegliche Bewertung aus den Gedanken zu verbannen. Der Moment, die Atmung, die Geräusche im außen werden also ausschließlich wahrgenommen, man denkt an nichts.  © Aleksei Isachenko/Imago
Frau wandert auf den Heimgarten
Viele Menschen machen intuitiv das Richtige, wenn sie sich gestresst fühlen. Sport empfinden viele als sehr gutes Ventil, um Druck abzulassen. Der Techniker Krankenkasse zufolge zählt Sport zwar nicht zu den typischen Entspannungstechniken, man spricht vielmehr von einer sogenannten passiven Methode.  © Imago
Frau liegt in der Badewanne
Zu den sogenannten passiven Methoden zählt nicht nur der Sport. Auch eine entspannte Auszeit in der Badewanne, ein Spaziergang oder Zeit mit einem guten Buch können den Stresslevel enorm senken, indem sie Zufriedenheitserlebnisse schaffen, so die Techniker Krankenkasse.  © Imago

Dieser Beitrag beinhaltet lediglich allgemeine Informationen zum jeweiligen Gesundheitsthema und dient damit nicht der Selbstdiagnose, -behandlung oder -medikation. Er ersetzt keinesfalls den Arztbesuch. Individuelle Fragen zu Krankheitsbildern dürfen von unserer Redaktion nicht beantwortet werden.

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