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Rosen-TÜV sorgt für mehr Blütenfreude im Garten – Vorteile und Auswahl von ADR-Rosen

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Rosen müssen nicht kompliziert sein. ADR-Rosen sind ein Geheimtipp für Rosenanfänger und Gartenbesitzer, die sich die Blumenpflege etwas einfacher machen möchten.

Blattläuse, Rosenrost oder blühfaule Pflanzen – mit Rosen im Garten hat man es nicht immer leicht. Sie wollen zwar gut gepflegt sein, aber manchmal ist es nicht (nur) die mangelnde Aufmerksamkeit, sondern die Sorte, die den Hobbygärtner verzweifeln lässt. Gerade für Rosenanfänger können ADR-Rosen hier die richtige Wahl sein. ADR-Rosen sind Rosen, die das Prädikat „Allgemeine Deutsche Rosenneuheitenprüfung“ (ADR) erhalten haben. Dieses Gütezeichen wird von einer unabhängigen Prüforganisation vergeben und zeichnet Rosen aus, die besonders widerstandsfähig gegen Krankheiten, robust, wuchsfreudig und pflegeleicht sind. Bei der riesigen Auswahl an neuen Sorten und Züchtungen bieten sie etwas Orientierung.

ADR-Rosen haben Vorteile für Geldbeutel und Umwelt

Die üppig gefüllten Blüten der Beetrose ‚Moin Moin‘ mit ADR-Prädikat erinnern an eine Pfingstrose.

Das ADR-Verfahren wird vom Bundessortenamt koordiniert und umfasst mehrjährige Tests. Diese bewerten die Rosen nach strengen Kriterien, um sicherzustellen, dass sie den hohen Qualitätsansprüchen genügen. Und zwar jedes Jahr aufs Neue. Das heißt, bei der Rosenwahl im Gartencenter stehen immer wieder neue Sorten von Edelrose bis Zwergrose zur Wahl, die sich im Beet oder Kübel nicht allzu zimperlich verhalten. Dies macht die Pflanzen nicht nur pflegeleichter – auch Geldbeutel und Umwelt profitieren, weil beispielsweise weniger Pflanzenschutzmittel eingesetzt werden müssen.

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Diese ADR-Rosen zeigen die Farb- und Formenvielfalt

ADR-Rosen behalten ihr Siegel nicht für immer, sondern zunächst nur für 15 Jahre. Dann kann die Sorte erneut geprüft werden. Es gibt trotzdem noch zahlreiche Sorten, die den Test gut bestanden haben und dem Rosenliebhaber die Entscheidung nicht ganz so einfach machen – denn schön sind sie alle. Eine kleine Auswahl (Stand 2024), die ihre Vielfalt zeigt:

  • ‚Moin Moin‘: stark gefüllte Beetrose mit leichtem Duft, rosa blühend
  • ‚Moscalbò‘: leicht duftende, weiße Kletterrose
  • ‚Shining Light‘: gelb blühende, gefüllte Strauchrose ohne Duft
  • ‚Die Roten Teufel‘: halb gefüllte Kleinstrauchrose ohne Duft, rot blühend
  • ‚Schloss Ippenburg‘: gefüllte weiß-rosa Edelrose mit mittlerer Duftstärke
  • ‚Sonnenröschen‘: weiße Zwergrose, leichter Duft
  • ‚Divina‘: intensiv duftende, rosafarbene Kletterrose

Natürlich sind gesunde, pflegeleichte Pflanzen nicht das einzige Kriterium, an dem sich Gartenbesitzer orientieren. Vor allem Rosen sind oft auch eine Herzenssache: Der Duft, die Blütenfarbe oder ein besonderes Aussehen spielen eine Rolle und können neben einem möglicherweise geringeren Kaufpreis gute Gründe sein, sich für eine Rose ohne ADR-Prädikat zu entscheiden. Hier werden dann der richtige Standort und die sortentypische Pflege der Rose umso wichtiger.

Rubriklistenbild: © Dreamstime/Imago

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