Angebot wird eingeschränkt

Probleme bei Discountern: Lidl sieht sich zu drastischer Maßnahme gezwungen - Auch Aldi reagiert

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Inflation und Lieferprobleme machen dem Handel zu schaffen. Lidl sieht sich deswegen zu einer drastischen Maßnahme gezwungen. Auch Aldi wird sein Angebot wohl einschränken.

Neckarsulm/Mülheim a.d. Ruhr/Essen - Es ist eine Binsenweit, dass sich eine steigende Inflationsrate auch auf den Einzelhandel auswirkt. Die Teuerung erreicht derzeit Höchststände. Sie lag im Juli laut dem Statistischen Bundesamt bei 7,5 Prozent, im Juni bei 7,6 Prozent und im Mai sogar bei 7,9 Prozent. Nach Ansicht von Bundesbankpräsident Joachim Nagel könnte die Inflation im Herbst sogar zweistellig werden. Diese Entwicklung trifft die Discounter-Klientel am härtesten.

Drastische Probleme bei Lidl und Aldi beim Nonfood-Sortiment: Skibekleidung wird nach der Saison geliefert

Lidl sah sich deswegen bereits zu einer drastischen Maßnahme gezwungen. Erst vor kurzem wurde bekannt, dass die Kunden des Discounters in Zukunft bei einem wichtigen Sortimentsbereich auf ein verkleinertes Angebot stoßen werden. Denn bei Lidl fliegen ab 2023 viele Waren aus dem Nonfood-Bereich aus den Regalen. Zu Nonfood zählen beispielsweise Kleidung, Werkzeug, Fernseher oder Sportgeräte. Gründe für das Ziehen der Reißleine sind Absatzrückgänge, aber auch Lieferprobleme.

Angesichts der Absatzrückgänge musste Lidl laut der Lebensmittel Zeitung hohe Rabatte gewähren. So hat der Discounter in seinem Onlineshop hochpreisige Artikel wie Kaffeevollautomaten oder Fernsehgeräte mit hohen Abschlägen von bis zu 60 Prozent verkauft.

Die Lieferprobleme wiederum haben zu absurden Situationen geführt. So soll Lidl Skibekleidung erst nach Ende der Saison erhalten haben. Diese soll jetzt auf Lager liegen, was hohe Kosten verursacht.

Die Top 10 der Balkonpflanzen: Das sind die beliebtesten Blumen

Platz 10: Begonie. Bei der pflegeleichten Pflanze kann man nicht viel falsch machen.
Platz 10: Begonie. Bei der pflegeleichten Pflanze kann man nicht viel falsch machen. © Panthermedia/Imago
Platz 9: Fetthenne. Ein Überraschungserfolg für die Steingartenpflanze. Perfekt für sonnige Südbalkone.
Platz 9: Fetthenne. Ein Überraschungserfolg für die Steingartenpflanze. Perfekt für sonnige Südbalkone. © Gottfried Czepluch/Imago
Platz 8: Petunie. Ob hängend oder stehend – die abendlich stark duftende Pflanze hat große Fans.
Platz 8: Petunie. Ob hängend oder stehend – die abendlich stark duftende Pflanze hat große Fans. © localpic/Imago
Platz 7: Tausendschön. Oder Bellis, Maßliebchen – die Blume hat viele Namen und Freunde.
Platz 7: Tausendschön. Oder Bellis, Maßliebchen – die Blume hat viele Namen und Freunde. © blickwinkel/Imago
Platz 6: Clematis. Mit ein bisschen Unterstützung gedeiht die Kletterpflanze auch im Kübel sehr gut.
Platz 6: Clematis. Mit ein bisschen Unterstützung gedeiht die Kletterpflanze auch im Kübel sehr gut. ©  agefotostock/Imago
Platz 5: Buchsbaum. Der immergrüne Busch bietet auch im Winter eine schöne Aussicht.
Platz 5: Buchsbaum. Der immergrüne Busch bietet auch im Winter eine schöne Aussicht. © imagebroker/Imago
Platz 4: Oleander. Praktisch an der Mittelmeerpflanze: Sie mag Leitungswasser. Regen hingegen nicht so.
Platz 4: Oleander. Praktisch an der Mittelmeerpflanze: Sie mag Leitungswasser. Regen hingegen nicht so. © Petra Schneider/Imago
Rote blühende Geranien Pelargonium in Blumenkästen auf einem Balkon.
Platz 3: Geranie. Nicht nur in ländlichen Regionen ist die pflegeleichte Dauerblüherin aus Südafrika ein Balkonschlager.  © imagebroker/Imago
Platz 2: Lavendel. Der Duft weckt Sehnsucht nach Südfrankreich.
Platz 2: Lavendel. Sein Duft weckt Sehnsucht nach Südfrankreich. Das wissen auch die Bienen zu schätzen. © ITAR-TASS/Imago
Platz 1: Hortensie. Mit großem Abstand die Gewinnerin.
Platz 1: Hortensie. Mit großem Abstand die Gewinnerin. Kein Wunder, sie verströmt mit ihren Blüten ein sehr herrschaftliches Flair. © Westend61/Imago

Drastische Probleme bei Lidl und Aldi beim Nonfood-Sortiment: Hohe Rabatte in den Filialen

Aber Lidl steht nicht als einziger Händler in Deutschland vor diesem Problem. Die Lebensmittel Zeitung berichtet, das auch der größte Rivale Aldi mit seinem Nonfood-Sortiment zu kämpfen hat. Nach Recherchen des Branchenmagazins ist der Umsatzanteil in diesem Bereich auf unter 20 Prozent gesunken. In den Filialen soll es hohe Rabatte auf Restanten geben.

Aldi will sich deswegen der Situation anpassen. „Wir stehen mit unseren Lieferanten und Logistikpartnern in engem Austausch, um mit unserer Angebotsstruktur und Warendisposition auf weitere Entwicklungen eingehen zu können“, so Aldi Nord auf eine Anfrage der Lebensmittel Zeitung. Die Situation fordere insgesamt mehr Flexibilität.

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Rubriklistenbild: © STPP/Imago

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