Kaffeesatz, Pferdemist & Co.

Für eine prachtvolle Blüte: Pfingstrosen jetzt noch schnell düngen

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Wenn man erst einmal den passenden Standort für seine Pfingstrosen gefunden hat, ist der Pflegeaufwand für die Pflanzen gering. Nur das Düngen sollte man nicht vergessen.

Stauden- und Strauch-Pfingstrosen öffnen ab Mai ihre großen Blüten. Dies fällt umso üppiger aus, wenn die Pflanze an einem sonnigen, windgeschützten Standort steht und man je nach Art die nötigen jährlichen Schnittmaßnahmen durchführt. Um viele prächtige Blüten zu bilden und einen stabilen Wuchs zu bekommen, um diese zu tragen, benötigt die Pflanze aber auch viel Kraft und Nährstoffe in Form von Dünger.

Düngen Sie Pfingstrosen rechtzeitig, damit sie üppig blühen 

Eine zeitige Frühjahrsdüngung fördert die Blüten der Pfingstrosen.

Im Gegensatz zu vielen anderen Gartenpflanzen kommt die Pfingstrose mit recht wenig Dünger aus, daher reicht es, sie ein- bis zweimal im Jahr zu düngen. Damit beginnt man am besten im zeitigen Frühjahr vor dem ersten Austrieb, wenn sich die ersten Stängel zeigen. Die erste Düngung im Jahr liefert den Pfingstrosen genügend Nährstoffe, um Blüten hervorzubringen, die zweite dient der Regeneration der Pflanze und erfolgt optional im Sommer nach der Blüte. Allerdings nicht zu spät, da man die Pfingstrose schnell überdüngt.

Bei der Wahl des Düngers gibt es mehrere Möglichkeiten. Organischer Dünger ist zu bevorzugen, da künstlicher Dünger mit einem hohen Mineraliengehalt gelegentlich zu einer gelben Blattbildung führt. Der Dünger sollte stickstoffarm, aber kalium- und phosphatbetont sein, gerade letzteres fördert die Blütenbildung.

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Als biologische Dünger eignen sich Kompost oder Hausmittel wie Kaffeesatz gut, vor allem tierische Bestandteile in Hornspänen oder Knochenmehl enthalten wichtige Nährstoffe. Wer an Pferdemist oder den Dung von Schafen oder Ziegen kommt, kann die Pflanzen mit dem leicht verrotteten Material auch gut versorgen.

Mit zwölf Stauden durch das Jahr: Dank ihnen blüht es im Garten jeden Monat

Lenzrose (Helleborus orientalis) im Schnee
Den Neujahrsstart legt die Lenzrose (Helleborus orientalis) hin, in Altrosé oder Rottönen. © imagebroker/Imago
Ein fliederfarben blühendes Vorfrühlings-Alpenveilchen
Das Vorfrühlings-Alpenveilchen (Cyclamen coum) zeigt seine Blüten schon im Februar. Die Staude kann man aber das ganze Jahr über pflanzen. © imagebroker/Imago
Zwerg-Felsenblümchen (Draba bruniifolia) im Steingarten
Das wintergrüne Zwerg-Felsenblümchen (Draba bruniifolia) sorgt in Steingärten ab März für Farbe. © McPHOTO/Imago
Eine gelb blühende Schwefel-Elfenblume (Epimedium)
Ab April ist die robuste, pfelgeleichte Elfenblume (Epimedium) in bester Blühlaune. © blickwinkel/Imago
Pinkfarbenes Tränendes Herz (Dicentra)
Im Mai macht das Tränende Herz (Dicentra) mit weißen oder pinken Blüten auf sich aufmerksam.  © imagebroker/Imago
Rot blühende Indianernessel (Monarda)
Die Indianernessel (Monarda) reckt ihre frechen Blütenköpfe ab Juni in die Höhe.  © blickwinkel/Imago
Ein weiß-rosa und ein pink blühender Phlox
Ein Klassiker, der aber viele Farbvarianten parat hat: Die Flammenblume (Phlox paniculata) blüht ab Juli. © imagebroker/Imago
Eine rosafarbene Herbst-Anemone (Anemone japonica)
Die Herbst-Anemone (Anemone japonica) fängt im Spätsommer in Pastellfarben an zu blühen. © agefotostock/Imago
Blau blühende Glattblatt-Aster (Aster novi-belgii)
Die Glattblatt-Aster (Aster novi-belgii) blüht ab September recht spät im Jahr, dafür aber üppig. © Panthermedia/Imago
Blühende Oktober-Silberkerze (Actaea simplex)
Die Oktober-Silberkerze (Actaea simplex) verschönert den Garten mit ihren weißen Rispen im Herbst. © agefotostock/Imago
Drei Blüten des Storchschnabel Rozanne
Der Storchschnabel ‚Rozanne‘ blüht bis in den November. © McPHOTO/Imago
Blühende Christrose
Sie blüht nicht bunt, sondern weiß, aber immerhin im Dezember: die Christrose (Helleborus niger). © Gottfried Czepluch/Imago

Vorsicht beim Ausbringen des Düngers

Den Dünger arbeitet man leicht in den Boden ein, dabei sollte man jedoch darauf achten, die empfindlichen Wurzeln der Pfingstrosen nicht zu verletzen. Dafür entfernt man zunächst das Unkraut und lockert die Erde rund um die Pflanze etwas auf. Dann arbeitet man Kompost & Co. gut verteilt beispielsweise mit einem Grubber vorsichtig ein.

Rubriklistenbild: © Panthermedia/Imago

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