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Das Wetter ist in Deutschland unberechenbar. Feuchte Witterung begünstigt das Faulen der Tomaten vom Zweig bis zu den Früchten. Wie Sie dies vermeiden können.
So viel Pflege und dann das: Die Tomaten faulen und werden ungenießbar. Was meist mit trügerischen braune Flecken an den Blättern und Stängeln beginnt, endet mit schwarz gefleckten Früchten. Vor allem Hobbygärtner und -gärtnerinnen, die ihre Tomatenpflanzen von klein auf selbst gezogen haben, schmerzt das sehr. Dabei kann schon ein Regenguss zu viel die prächtigste Tomatenpflanze dahinraffen. Um das zu verhindern, kann man die Tomaten mit mehreren Maßnahmen und Hausmitteln schützen.
Der Kraut- und Braunfäule mit fünf Tipps vorbeugen
Bei den braun-schwarzen Stellen an der Tomatenpflanze oder den Früchten handelt es sich oft nicht nur um ein lokal begrenztes Symptom an der Pflanze, sondern um eine Pilzerkrankung, die man schnell bekämpfen sollte, damit sie sich nicht ausbreitet und auf andere Pflanzen wie beispielsweise Kartoffeln überträgt: die Kraut- und Braunfäule. Damit es aber gar nicht erst so weit kommt, kann man der Krankheit mit ein paar Maßnahmen vorbeugen:
- Wählen Sie eine der zahlreichen Tomatensorten, die so gezüchtet wurden, dass schon eine gute Widerstandsfähigkeit gegen die Kraut- und Braunfäule besteht. Dazu zählen resistente Sorten wie die Fleischtomate ‚Crimson Crush‘ (F1-Hybride), die Eiertomate ‚De Berao‘ oder die ‚Phantasia F1‘.
- Feuchtigkeit vermeiden: Wichtig ist ein regengeschützter Standort im Gewächshaus oder unter dem Dachvorsprung. Nur unten im Erdreich und nicht von oben gießen, auch damit die im Erdreich lebenden Pilzsporen nicht mit dem Spritzwasser auf die Blätter gelangen.
- Brechen Sie die untersten Blätter und Triebe aus, sodass sie nicht zu nahe am Boden sind.
- Besprühen Sie die Pflanzen am besten dreimal in der Woche mit einem Ackerschachtelhalm-Sud.
- Wenn man die Pflanzen vorbeugend mit Algenkalk oder Gesteinsmehl bestäubt, kann dies die Blätter vor dem Eindringen von Pilzsporen schützen und die Feuchtigkeit verringern.
Nicht verwechseln mit der Blütenendfäule
Damit sich die Pflanzen beim Wachstum nicht behindern und gegebenenfalls gegenseitig mit der Kraut- und Braunfäule anstecken, sollten Sie je nach Sorte auf den richtigen Pflanzabstand achten.
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Die Kraut- und Braunfäule ist übrigens nicht zu verwechseln mit der unerfreulichen, aber harmlosen Blütenendfäule, einer Kalzium-Mangelerkrankung.
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