Frühjahrsputz im Garten

Erdbeeren pflegen: So bereiten Sie das Beet für die Saison vor

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Wenn Sie Ihre Erdbeeren richtig pflegen, ernten Sie besonders viele rote Leckerbissen.
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Die meisten Früchte tragen Erdbeeren im zweiten oder dritten Jahr nach der Pflanzung. Damit das klappt, braucht Ihr Beet die richtige Pflege.

Laut Bundeszentrum für Ernährung essen die Deutschen pro Jahr etwa 3,7 Kilogramm Erdbeeren – wesentlich mehr, als bei uns angebaut werden. Die Früchte sind nicht nur auf Kuchen, mit Joghurt oder Sahne beliebt, sondern auch im eigenen Beet. Damit Sie viele rote Leckerbissen ernten und essen können, pflanzen und pflegen Sie Ihre Erdbeeren richtig.

Erdbeerbeet im Frühjahr vorbereiten: So geht’s

Die meisten Erdbeersorten werden von Juli bis Ende August gepflanzt. Das sorgt dafür, dass die Ernte im folgenden Sommer schon reichlich ausfällt. Wenn dann nach dem Winter das Eis schmilzt und die Erde trocknet, ist es Zeit, Ihre Erdbeerpflanzen vom Vorjahr zu pflegen:

  • Schneiden Sie verwelkte Blätter ab: Die alten Blätter verhindern, dass die Erdbeeren neu austreiben und begünstigen Pilzkrankheiten.
  • Entfernen Sie Erdbeerausläufer: Dadurch bekommen die anderen Pflanzen genügend Platz.
  • Entfernen Sie Unkraut und lockern Sie den Boden oberflächlich: Da Erdbeeren flach wurzeln, müssen Sie das Beet nicht tief umgraben.
  • Mischen Sie etwas Kompost unter die Erde.
  • Kurz bevor die Ernte ansteht, geben Sie eine Schicht Stroh oder Folie unter die Pflanzen: So sorgen Sie dafür, dass die Erdbeeren trocken bleiben und verhindern, dass die Früchte faulen oder von Schnecken gefressen werden.

Gut zu wissen: Falls Sie im vergangenen Sommer noch keine Erdbeeren gepflanzt haben, können Sie das auch im Frühjahr noch nachholen. Allerdings ernten Sie im ersten Jahr dann weniger Beeren. Die meisten Sorten eignen sich übrigens ebenso gut für ein Hochbeet (werblicher Link) und sogar für den Anbau auf dem Balkon. Hier funktionieren das Pflanzen und die Pflege der Erdbeeren nach denselben Regeln wie im Gartenbeet.

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Erdbeeren pflanzen: Darauf kommt es an

Ein sonniger, windgeschützter Ort ist der perfekte Standort für Ihre Erdbeeren. Grundsätzlich wachsen die Früchte zwar auch im Halbschatten – je mehr Sonne sie jedoch abbekommen, desto süßer schmecken sie. Erdbeerpflanzen brauchen einen humus- und nährstoffreichen Boden, um zu gedeihen. Laut NDR ist ein pH-Wert zwischen 5,5 und 6,5 optimal.

Bevor Sie die Erdbeeren in die Erde setzen, feuchten Sie den Wurzelballen gut durch, indem Sie ihn in ein Wasserbad legen. Graben Sie ein Loch, das tief genug ist, sodass der Wurzelballen gut hineinpasst. Das Herz der Pflanze sollte ungefähr in Höhe der Erdoberfläche liegen und darf nicht mit Erde bedeckt sein. Dann drücken Sie die Pflanze fest an und gießen ordentlich. Das sorgt dafür, dass die Wurzeln mit dem Boden in Kontakt kommen. In der ersten ein bis zwei Wochen nach der Pflanzung darf der Boden um die Erdbeeren nicht austrocknen.

Erdbeeren pflegen: So düngen und gießen Sie richtig

In einem trockenen und heißen Sommer vertragen Erdbeeren zweimal täglich ausreichend Wasser. Am besten gießen Sie morgens und abends. Zielen Sie mit dem Wasserstrahl nicht direkt in das Herz der Pflanze, sondern ziehen Sie ringförmig einen Kreis um sie. Vor allem in der Zeit zwischen der Blüte und der Ernte ist es entscheidend, dass Ihre Erdbeerpflänzchen genügend Wasser bekommen. Dünger brauchen die leckeren Früchte im Sommer nach der Ernte. Dadurch bildet die Pflanze bis in den Herbst hinein kräftige Wurzeln und Blütenansätze. Achten Sie darauf, dass der Boden feucht genug ist, damit die Erdbeeren den Dünger gut aufnehmen.

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