Hübsche Blätter

Kokospalme richtig pflegen: acht Tipps

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Mit ihren wenigen, aber durchaus imposanten Blättern verleiht die Kokospalme jedem Zuhause ein exotisches Flair. Beachten Sie diese Punkte bei der Pflege.

Kokospalmen gehören zu den beliebteren Palmenarten. Sie sind nicht nur in tropischen Regionen beheimatet, sondern erfreuen sich auch zunehmender Beliebtheit als Zimmerpflanzen. Damit Ihre Kokospalme prächtig gedeiht und Ihnen lange Freude bereitet, sollten Sie einige wichtige Pflegetipps beachten.

Acht Tipps für die optimale Pflege

Damit Kokospalmen optimal wachsen können, sollten sie regelmäßig umgetopft werden.

1. Standortwahl ist entscheidend: Stellen Sie sicher, dass Ihre Kokospalme ausreichend Sonnenlicht erhält. Ein heller Standort mit direkter Sonneneinstrahlung ist ideal. Beachten Sie, dass die Palme Temperaturen über 20 Grad Celsius bevorzugt und vor Zugluft geschützt werden sollte.

2. Regelmäßiges Gießen: Die Kokospalme benötigt konstante Feuchtigkeit. Gießen Sie regelmäßig, damit der Wurzelballen nicht austrocknet. Achten Sie darauf, dass überschüssiges Wasser gut abfließen kann, um Staunässe zu vermeiden – dies könnte zu Wurzelfäule führen.

3. Luftfeuchtigkeit im Auge behalten: Kokospalmen lieben hohe Luftfeuchtigkeit. Besonders in trockenen Innenräumen sollten Sie sie regelmäßig mit Wasser besprühen oder die Pflanze in der Nähe eines Luftbefeuchters platzieren.

4. Düngen nicht vergessen: Für ein gesundes Wachstum ist die regelmäßige Zufuhr von Nährstoffen wichtig. Verwenden Sie während der Wachstumsperiode einen speziellen Palmdünger, um ein optimales Gedeihen zu fördern.

5. Sorgfältige Kontrolle auf Schädlinge: Überprüfen Sie regelmäßig Blätter und Stamm auf Anzeichen von Schädlingen wie Spinnmilben oder Schildläusen. Bei einem Befall sollten Sie umgehend handeln, um eine Ausbreitung zu verhindern. Hierbei können auch natürliche Schädlingsbekämpfungsmittel zum Einsatz kommen.

Zehn Pflanzen, die sich leicht vermehren lassen

Avocadokern im Glas
Aus einem Avocadokern kann man eine neue Pflanze gewinnen. Dafür steckt man drei Zahnstocher in den Kern und platziert ihn auf einem Wasserglas. Der Standort sollte hell und warm sein. © Heike Rau/Imago
Geldbaum
Den Geldbaum kann man über Trieb- oder Blattstecklinge einfach vermehren. Diese kann man einfach in ein Wasserglas stellen und abwarten. © Marcus Beckert/Imago
Flieder
Flieder wird durch Stecklinge vermehrt. Im Frühjahr zur Blütezeit schneidet man dafür Kopf- oder Teilstecklinge mit mindestens drei Blattknoten aus den unverholzten Trieben. © Gabriele Hanke/Imago
Aloe vera
Bei der Aloe vera eignet sich die Stecklingsvermehrung besonders gut im Frühling. © Nik West/Imago
Orchidee
Je nach Orchideen-Art bieten sich drei unterschiedliche Methoden zur Vermehrung an: über Kindel, durch Teilung oder mit Stecklingen. © Stock&people/Imago
Monstera
Monstera wird vermehrt, indem man Stecklinge schneidet und in Wasser oder Erde bewurzeln lässt. © Prill Mediendesign & Fotografie/Imago
Drachenbaum
Drachenbäume werden ebenfalls über Stecklinge vermehrt. Das ist auch im Wasser möglich. © Pawopa/Imago
Buchsbaum
Im Spätsommer oder Herbst kann der Buchsbaum durch Stecklinge vermehrt und direkt ins Beet gepflanzt werden. © Carmen Steiner/Imago
Grünlilie
Grünlilien lassen sich einfach vermehren. Stellt man die Kindel in ein mit Wasser gefülltes Glas kann man nach wenigen Tagen erste Wurzeln sehen. © Bhupendra Singh/Imago
Birkenfeige
Die Birkenfeige wird über Stecklinge vermehrt. Dafür steckt man zwei bis drei entblätterte Triebspitzen in einen Topf mit Anzuchterde und deckt ihn mit Folie ab. © Imago

6. Gezielte Pflege der Blätter: Reinigen Sie die Blätter Ihrer Kokospalme in regelmäßigen Abständen von Staub und Schmutz. Dies fördert nicht nur die Ästhetik, sondern ermöglicht auch eine bessere Photosynthese.

7. Achten Sie auf den Topf: Verwenden Sie einen gut durchlässigen Topf mit ausreichend großen Ablauflöchern. Dies hilft, Staunässe zu vermeiden und ermöglicht den Wurzeln eine optimale Belüftung.

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8. Regelmäßiges Umtopfen: Jungpflanzen sollten alle paar Jahre in einen größeren Topf umgesetzt werden, um genügend Platz für das Wurzelwachstum zu bieten. Bei älteren Pflanzen reicht es, die oberste Erdschicht auszutauschen.

Wer Kokospalmen für deren Früchte als Zimmerpflanze kauft, der wird enttäuscht sein, denn die Gewächse tragen hierzulande in der Regel keine Kokosnüsse und auch bei perfekten Bedingungen erst nach sechs bis sieben Jahren.

Rubriklistenbild: © Olga Simonova/Imago

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