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Reste-Pesto: Radieschengrün und Kohlrabiblätter sinnvoll verwerten

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Pesto muss nicht immer aus Basilikum oder getrockneten Tomaten bestehen. Wer Radieschengrün oder Kohlrabiblätter übrig hat, kann diese verwenden.

„From Leaf to Root“ ist ein Food-Trend, der möglichst wenig Abfall produzieren soll. Dass man die Blätter vieler Gemüsesorten ebenfalls verwerten kann, wissen die wenigsten.

Reste-Pesto: Radieschengrün und Kohlrabiblätter sinnvoll verwerten

Aus Radieschengrün lässt sich Pesto zubereiten. (Symbolbild)

Ob zu Nudeln, zu Grillgemüse, anstelle von Salatdressing oder als Brotaufstrich für Bruschetta: Pesto ist schnell zubereitet und vielseitig. Doch es muss nicht immer Pesto aus Basilikum oder Tomaten sein. Wer Gemüse im Supermarkt kauft oder im Garten erntet, der kann es aus den Blättern ebenfalls gewinnen. Das benötigen Sie für die Pestos:

Kräuter von der Fensterbank: Zehn Sorten, die im Wasser wachsen

Bohnenkraut auf weißem Holz.
Bohnenkraut gehört zur Familie der Lippenblütengewächse.  © Liane Nothaft/Imago
Zitronenmelisse im Gartenbeet.
Nach drei bis vier Wochen bilden sich bei den abgeschnittenen Trieben der Melisse im Wasser neue Wurzeln. © Stock&people/Imago
Basilikumblätter in der Nahaufnahme.
Basilikum sollte vor der Blüte geschnitten und ins Wasser gestellt werden, damit er sich vermehrt.  © Michael Malorny/Imago
Thymian auf einem hellen Holzbrett.
Thymian gilt als Heilpflanze und wird bei Bronchitis verwendet. © Stock&people/Imago
Blühender Oregano.
Auch die Triebe des Oreganos kann man einfach ins Wasser geben und warten, bis sich Wurzeln bilden. © Hans Eder/Imago
Nahnaufnahme einer Steviapflanze.
Die Triebe der Steviapflanze sollten für die Vermehrung jung sein. © CSP_olivier26/Imago
Estragon, der auf dem Tisch zusammen mit einem Handtuch und Küchengarn liegt.
Der mit dem Wermut verwandte Estragon mag es ebenfalls warm und sonnig. © Rezeda Kostyleva/Imago
Frischer und getrockneter Salbei auf einer Holzplatte.
Salbei braucht einen hellen Ort zum Gedeihen. © Antonio/Imago
Minze in einem Wasserkrug.
Minze und Pfefferminze sorgen nicht nur für ein gutes Raumklima, die Pflanzen bilden sehr schnell Wurzeln.  © Borodin/Imago
Blühender Rosmarin in der Sonne.
Rosmarin breitet nach wenigen Wochen im Wasser die Wurzeln aus. © Frank Röder/Imago
  • Kohlrabi- oder Radieschenblätter
  • Eine bis zwei Knoblauchzehe(n)
  • 50 Milliliter Olivenöl
  • 20 Gramm geriebener Parmesan
  • Zitronensaft
  • Salz und Pfeffer

Für die Zubereitung waschen Sie die Blätter und schneiden diese grob. Geben Sie die Blätter zusammen mit dem Knoblauch, dem Olivenöl, dem geriebenen Käse sowie dem Zitronensaft in einen Mixer oder pürieren Sie das Ganze mithilfe eines Pürierstabes in einem hohen, schmalen Gefäß für einige Sekunden.

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Neben Radieschen- und Kohlrabiblättern eignen sich auch Karottengrün, Brokkoli oder Koriander.

Sie sind auf den Geschmack gekommen, was Resteverwertung angeht? Auch die Kerne von Äpfeln und Papayas können Sie bedenkenlos verzehren.

Rubriklistenbild: © Bertuolagabriella/Imago

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