30 Kilo abgespeckt

„Was für eine Verwandlung“ – Extrem übergewichtige Straßenhündin findet bei neuer Besitzerin ihr Glück

Einsam und übergewichtig – Monate später glücklich und fit: Die erstaunliche Verwandlung einer Straßenhündin begeistert Hundefans auf Instagram.

Wenn man an einen Straßenhund denkt, dann schießt den meisten wohl sofort ein ausgemergeltes Tier in den Kopf. Nicht so im Falle von Pitbull-Hündin Margo: Als sie gefunden und in ein Tierheim gebracht wurde, brachte sie stolze 120 Pfund (umgerechnet rund 54 Kilo) auf die Waage. Natürlich ist ein derartiges Übergewicht auch für Hunde alles andere als gesund. Schnell fand sich eine neue Besitzerin für die unter einer Schilddrüsenunterfunktion leidende Margo – und die Frau aus dem US-Bundesstaat Arizona verordnete der Vierbeinerin ein Fitnessprogramm und setzte sie auf Diät. Mit Erfolg.

Gefährliches Übergewicht: So nahm die neue Besitzerin Straßenhünding Margo auf – inzwischen sieht die Pitbull-Dame ganz anders aus.

Erstaunliche Reise auf Instagram dokumentiert: Pitbull-Hündin kann anfangs kaum laufen

In Sommer 2022 wurde die Pitbull-Hündin von ihrer neuen Besitzerin aufgenommen – und seitdem dokumentiert diese regelmäßig die Fortschritte der Hündin auf Instagram. Auf dem Account operation_margo_makeover können User die erstaunliche Reise von Margo begleiten. Ein Videozusammenschnitt (weiter unten zu finden) zeigt beispielsweise Szenen aus den Anfängen – als die viel zu dicke Hündin Probleme allein mit normalem Laufen hat. Einige Monate später kann sie sogar richtig rennen.

Fast 30 Kilo abgespeckt: Reife Leistung von Margo und ihrer neuen Besitzerin

Nach Angaben ihrer Besitzerin wiegt Margo inzwischen rund 25 Kilo – hat also fast 30 Kilo abgespeckt. Eine reife Leistung – vor allem von ihrem neuen Frauchen. Vielleicht hat sie der Pitbull-Hündin mit ihrem Engagement das Leben gerettet. Denn wie für Menschen ist auch für Hunde extremes Übergewicht sehr gefährlich: Knochen und Gelenke werden extrem belastet, auch eine Zuckerkrankheit kann die Folge sein.

Die größten Hunderassen weltweit – ist Ihr Vierbeiner dabei?

Deutsche Dogge im Herbst gibt Pfötchen
Deutsche Doggen gehören zu den größten Hunderassen überhaupt. Weibchen haben mindestens eine Schulterhöhe zwischen 72 bis 82 Zentimetern, bei Rüden liegt diese bei mindestens 80 bis 90 Zentimetern. Einst wurden sie als Wach- und Schutzhunde gezüchtet, aufgrund ihres sanften, geduldigen Wesens sind sie aber auch ideale Familienhunde.  © Julia Moll/Imago
Frau spielt mit Irischem Wolfshund
Der Irische Wolfshund ähnelt der Deutschen Dogge in der Größe, aber auch im Wesen. Rüden haben einen Widerrist von bis zu 86 Zentimetern, Hündinnen bis zu 71 Zentimeter. Früher wurden sie zur Jagd auf Rotwild und Wölfe eingesetzt. © Westend61/Imago
Scottish Deerhound-Paar am See
Der Scottish Deerhound sieht dem Irischen Wolfshund extrem ähnlich, ist insgesamt aber ein wenig kleiner (Rüde: max. 76 cm Schulterhöhe). Er wurde meist für die Jagd auf Hirsche eingesetzt und gilt in seinem Wesen als gelehrig, intelligent und sanftmütig. © G. Lacz/Imago
Landseer Hündin mit ihren Welpen
Der Landseer gilt als Urform des Neufundländers und wird nicht nur riesig (Rüden: Widerristhöhe zwischen 72 und 78 cm, Weibchen: 67 bis 72 cm), sondern liebt auch das Wasser und seine Familie. Er hat sogar kleine Hautlappen zwischen seinen Zehen, die ihn zum idealen Schwimmer und damit Wasserrettungshund machen. Sein sanftes und geduldiges Wesen prädestiniert ihn außerdem als Therapiehund. © Gerard Lacz/Imago
Neufundlaender zieht einen Mann aus dem Wasser
Genau wie der Landseer ist auch der Neufundländer ein perfekter Wasserrettungshund. Mit ihrer Größe von bis zu 71 Zentimetern Schulterhöhe (Weibchen: max. 66 cm) und dem insgesamt sehr kräftigen Körperbau, können Sie Lasten im Wasser und zu Land ziehen. Angeblich waren ihre Vorfahren Teil der Besatzung auf Wikingerschiffen, paarten sich mit den Hunden europäischer Siedler und die sanften Neufundländer-Riesen entstanden. © blickwinkel/Imago
English Mastiff liegt auf Waldboden
Der English Mastiff wird bis zwischen 76 bis zu 90 Zentimeter groß (Rüden), Hündinnen bis zu 75 Zentimeter. Er besitzt ein geduldiges und sanftes Wesen, aber auch als sehr personenbezogen. Das macht ihn zu einem idealen Wach- und Schutzhund. Seine Haltung ist in vielen Bundesländern Deutschlands mit strengen Auflagen verbunden, da er dort auf der Liste der gefährlichen Hunde steht.  © Nature Picture Library/Imago
Türkischer Kangal auf einem Weg
Der Kangal heißt in seiner Heimat Türkei Coban Köpegi und ist dort ein beliebter Herdenschutzhund. Er verteidigt seine Herden vor Raubtieren aller Art und geht in dieser Aufgabe völlig auf. In der Stadt oder als normales Familienhaustier wird er leider häufig verhaltensauffällig. Die maximale Größe liegt bei etwa 80 Zentimetern (Widerrist) – bei Rüden und Weibchen. © Berkay/Imago
Pyrenäen-Berghund auf einer Wiese
Ähnlich wie der Kangal ist auch der Pyrenäen-Berghund ein Herdenschützer. Er stammt aus Frankreich und schützt dort in den Bergen seine Herde vor tierischen Bedrohungen. Sie sind intelligent und treffen immer wieder eigene Entscheidungen. Das macht sie für ihren Job ideal, als Halter könnte man damit aber schnell überfordert werden.  © gebut/Imago
Leonberger Welpe auf Steinen
Schon die Welpen der Rasse Leonberger erinnern ein bisschen an Bären. Ausgewachsen werden die Rüden bis 80 Zentimeter groß, die Hündinnen bis 75 Zentimeter. Die Rasse ist vergleichsweise jung: In den 40er-Jahren (19. Jhd.) wurden die Rassen Bernhardiner und Neufundländer miteinander gekreuzt. Herausgekommen ist ein mutiger Familienhund mit Wachhund-Eigenschaften. © Danita Delimont/Imago
Bernhardiner auf einem Sofa
Bernhardiner, oder auch St. Bernardshunde, wurden der breiten Masse besonders durch den Kultfilm „Beethoven“ bekannt. Rüden haben ein Höchstmaß von bis zu 90 Zentimetern, Weibchen können gut und gerne 80 Zentimeter erreichen. In den Walliser Alpen wurden sie als Rettungshunde eingesetzt. Diesen Beruf nehmen einige von ihnen immer noch wahr, andere genießen ihr Leben als Couchpotato und Familienhund. © Cavan Images/Imago

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„Was für eine Verwandlung“: Instagram-User feiern die „neue“ Margo

Auch wenn Margo noch keine wirkliche Sportskanone geworden ist, wie eines der vielen Videos auf dem Instagram-Kanal ihrer neuen Besitzerin zeigt: Dass es der Hündin deutlich besser geht, steht außer Frage. Inzwischen hat sie auf Social Media jede Menge Fans. Mehr als 22.000 User folgen ihr – und die können von der Pitbull-Dame kaum genug kriegen, wie die unzähligen Kommentare unter den Beiträgen zeigen:

  • „Was für eine Verwandlung! Gut gemacht!“
  • „Sie sieht fabelhaft aus. Ich weiß noch, als Margo 120 Pfund wog!“
  • „Du siehst so schön aus, Margo ❤️❤️❤️“
  • „So gesund, glücklich und aktiv!“
  • „Margo ist ein großes Vorbild für alle, die übergewichtige Haustiere haben.“

Rubriklistenbild: © Instagram (operation_margo_makeover)

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