Entscheidend für die Sicherheit

Reifenplatzer bei hoher Geschwindigkeit: So reagieren Autofahrer richtig

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Wenn ein Reifen bei hoher Geschwindigkeit platzt, kann es sehr gefährlich werden. Wichtig ist, die typischen Anzeichen für einen drohenden Schaden zu kennen.

Im täglichen Straßenverkehr gibt es zahlreiche Situationen, die Autofahrern Angst machen. In manchen Fällen ist eine besonders schnelle – aber eben auch überlegte Reaktion gefragt. Denn sonst kann es passieren, dass man die Lage noch deutlich verschlimmert. Besonders gefährlich ist ein Reifenplatzer bei schneller Fahrt. Auch wenn dies zum Glück sehr selten passiert, sollte man wissen, wie man richtig reagiert.

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Warnsignale ernst nehmen: So kann sich ein Reifenplatzer ankündigen

Zunächst einmal ist es von entscheidender Bedeutung, die typischen Warnsignale einer bevorstehenden Reifenpanne zu erkennen. Dazu zählen ein schwammiges Fahrverhalten des Autos, eine sich ändernde Lenkrückmeldung sowie ungewöhnliche Fahrgeräusche oder sogar Rauch. Falls das Fahrzeug mit einem Reifenkontrollsystem ausgestattet ist, kann dieses zusätzlich oder alternativ eine Warnung ausgeben. Bei Auftreten eines dieser Anzeichen sollte man unbedingt bei der nächsten Möglichkeit anhalten und die Reifen überprüfen.

Autobahnen der Extreme: In Deutschland ist keine Strecke länger als die A7 – eine andere hört einfach auf

Autobahn A7 bei Hamburg.
Autobahn A7: Mit einer Länge von 962,2 Kilometern ist die A7 die mit Abstand längste Autobahn der Bundesrepublik und nach der Autovía 7 in Spanien auch die zweitlängste Fernstraße Europas. Die A7 führt von Flensburg-Handewitt bis ins südliche Bayern. Seit 2012 läuft der Ausbau der Schnellstraße auf acht Spuren.  © Lobeca/Imago
Stau auf der Autobahn A3 in der Nähe von Köln.
Autobahn A3: Mit 769 Kilometern Länge muss sich die Fernstraße der A7 knapp geschlagen geben. Dafür ist die A3 die meist befahrene Autobahn in Deutschland. Laut der Straßenverkehrszählung 2021 sind alleine zwischen dem Autobahnkreuz Köln-Ost und dem Dreieck Köln-Heumar täglich mehr als 166.000 Autos unterwegs. © NurPhoto/Imago
Die Autobahn A1 in Richtung Fehmarn
Autobahn A1: Mit 749 Kilometern Länge ist die A1 nur etwas kürzer als die A3. Dafür dürfte es sich wohl um eine der längsten Baustellen Deutschlands handeln. Im Vergleich zur A1 wirken die 14 Jahre Bauzeit des BER wie ein Augenzwinkern. Denn der erste Spatenstich für die Autobahn wurde 1934 getätigt. Fast 80 Jahre später klafft in der Eifel immer noch eine 25 Kilometer lange Lücke. Wann diese geschlossen wird ist unklar. © Panthermedia/Imago
Fahrzeuge sind auf der Autobahn 4 in Höhe des Rasthofes Frechen in Richtung Köln und Olpe unterwegs.
Autobahn A4: 583 Kilometer Länge reichen für Platz vier im Ranking der längsten Autobahnen. Doch die A4 zeichnet sich auch durch ein besonders hohes Nebelrisiko auf dem viel befahrenen Streckenabschnitt zwischen Aachen und Köln aus. Am 20. Dezember 1987 musste die Strecke nach dem Aufkommen einer Nebelbank mit Sichtweiten von weit unter 30 m erstmals voll gesperrt werden. Inzwischen wurde dort eine Nebelwarnanlage installiert. © Mangold/Imago
Vor der Ausfahrt Köln-Rodenkirchen hat sich auf der Autobahn A555 in Fahrtrichtung Köln ein erheblicher Stau gebildet.
Autobahn A555: Mit grade einmal 18 Kilometern Länge zählt die Fernstraße zwischen Köln und Bonn zu den kürzeren Strecken. Doch historisch ist die A555 von größter Bedeutung, denn es ist die erste und älteste Autobahn der Bundesrepublik. 1932 wurde die Schnellstraße vom damaligen Kölner Oberbürgermeister Konrad Adenauer eingeweiht. Sie trägt bis heute zudem den Spitznamen Diplomatenrennbahn. © Future Iamge/Imago
Seitenstreifen eines A8-Teilstücks freigegeben.
Autobahn A831: Die mit Abstand kürzeste Fernstraße befindet sich in Baden-Württemberg und trägt die Bezeichnung A831. Sie ist grade einmal 2,3 Kilometer lang und besitzt fünf Ausfahrten. Die Autobahn startet und endet in Stuttgart.  © Marijan Murat/dpa
Frankfurter Kreuz der Autobahn A5.
Autobahn A5: Mit 440 Kilometern ist die A5 verhältnismäßig kurz. Dennoch ist eine der meist befahrenen Straßen Hessens. Künftig könnte sie auch eine von Deutschlands breitesten Autobahnen sein, denn in der Nähe von Frankfurt ist ein Ausbau auf zehn Spuren geplant. Das Projekt ist jedoch sehr umstritten. © Schöning/Imago
Baustelle A 49.
Autobahn A49: Ähnlich wie die A1 ist auch die A49 in Hessen noch im Bau. Zudem stellt sie den am seltensten befahrenen Autobahnabschnitt. Bei Ansbrach wurden im Rahmen der Straßenverkehrszählung 2021 grade einmal 819 Auto pro Tag gezählt.  © Uwe Zucchi/dpa
Stau auf der A114.
Autobahn A114: Auf dieser Fernstraße brauchten die Autofahrer bis zum Oktober 2022 starke Nerven. Satte 95 Prozent (15 von 16 Kilometern) der A114 Kilometer waren Baustelle. Inzwischen ist die Autobahn im Nordosten Berlins wieder komplett befahrbar. Überraschenderweise fielen die Baukosten sogar niedriger aus als zunächst geplant. © Soeren Stache/dpa
Kochertalbrücke der Autobahn A6 über das Kochertal.
Autobahn A6: Die A6 ist wohl eine der wichtigsten Ost-West-Verbindungen und das über die deutschen Grenzen hinaus. In dieses Ranking hat sie es aber nicht wegen ihrer Länge von 484 Kilometer geschafft, sondern wegen der Kochertalbrücke. Dabei handelt es sich nämlich um Deutschlands höchste Autobahnbrücke. In 185 Metern Höhe verläuft die A6 über 1,1 Kilometer durch das Kochertal. Damit ist sie 27 Meter höher als die Moseltalbrücke auf Platz zwei. © Arnulf Hettrich/Imago

Experten raten bei einem Reifenplatzer von starken Bremsmanövern ab

Aber was ist zu tun, wenn der Reifen unerwartet platzt? Obwohl es in einer solchen Situation verständlicherweise äußerst schwierig ist, sollte man vor allem eines: die Ruhe bewahren! Panikreaktionen können die Situation verschlimmern und zu einem Unfall führen. Als Erstes sollte man den Warnblinker einschalten und das Fahrzeug ausrollen lassen, empfiehlt der ADAC. Ein starkes Bremsen sollte vermieden werden, um weitere Schäden an den Reifen zu verhindern. Danach sollte das Fahrzeug am Straßenrand abgestellt und zur Sicherheit der Insassen auf der von der Fahrbahn abgewandten Seite verlassen werden. Vor dem Verlassen des Fahrzeugs sollten die immer mitzuführenden Warnwesten angelegt werden. Abschließend muss das liegengebliebene Fahrzeug mit einem Warndreieck gesichert werden.

Ein Reifenplatzer kann vor allem auf der Autobahn sehr gefährlich sein. (Symbolbild)

Wie es zu einem Reifenplatzer kommen kann

Die Ursachen für einen Reifenplatzer können vielfältig sein. Ein möglicher Grund könnte ein falscher Reifendruck sein, weshalb es ratsam ist, diesen regelmäßig zu überprüfen. Auch ein beschädigter Reifen, beispielsweise durch zu hartes Auffahren auf den Bordstein, kann zu einem Platzer führen. Fremdkörper wie Nägel oder Schrauben können ebenfalls Schäden verursachen. Zudem kann das Profil eine Rolle spielen: Wenn ein Reifen zu stark abgenutzt ist, verschlechtern sich nicht nur die Fahreigenschaften, es erhöht sich auch das Risiko eines Reifenplatzers.

Rubriklistenbild: © Dreamstime/Imago

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